Hauptschule

Kultusstaatssekretär Bernd Sibler und Arbeitsstaatssekretärin Melanie Huml stellen Fragebogenaktion zum Schulbeginn 2008/2009 vor

Fast die Hälfte der Jugendlichen, die keine Ausbildung finden und schulische Angebote für Jugendliche ohne Ausbildungsplatz nutzen, sind den Arbeitsagenturen nicht bekannt. Die gemeinsame Fragebogenaktion des Kultus- und des Arbeitsministeriums soll dies ändern. "Die Berufsschulen legen den Fragebogen allen Jugendlichen, die zu Beginn des Schuljahres keinen Ausbildungsplatz hatten vor und leiten die Fragebögen, soweit die Jugendlichen dies möchten, an die Arbeitsagenturen weiter. Die Fragebogenaktion ist ein Beispiel, wie zwei wichtige Begleiter für Jugendliche, denen der Übergang in eine Ausbildung nicht gelingt, gut zusammenarbeiten", so Kultusstaatssekretär Sibler. mehr

23.10.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Fast jeder zehnte neue Lehrling mit ausländischem Pass

In Baden-Württemberg haben im vergangenen Jahr 81 011 junge Menschen eine Lehre in einem anerkannten Ausbildungsberuf begonnen - darunter waren 7 471 oder gut 9 Prozent Jugendliche mit ausländischem Pass. Die meisten von den ausländischen Berufsanfängern haben als letzten Schulabschluss den Hauptschulabschluss erreicht, fast ein Drittel (29 Prozent) hatten den Realschulabschluss in der Tasche und fast jeder Zwölfte (8 Prozent) die Hochschulreife. Nur wenige haben ohne Schulabschluss eine Ausbildung im dualen Ausbildungssystem, der klassischen Lehre, begonnen. mehr

22.10.2008 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Kultusminister Rau: Zeller irrt

Zur Behauptung des SPD-Abgeordneten Norbert Zeller, dass es nur "sehr, sehr wenige Bewerbungen" für den Modellversuch zur pädagogischen Kooperation von Haupt- und Realschulen gibt, sagte Kultusminister Helmut Rau MdL: mehr

21.10.2008 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Zu viele Menschen werden von Bildungschancen ausgeschlossen

(redaktion/idw) Viele Bildungsangebote in Deutschland führen zu einer größeren Wissenskluft zwischen bildungsfernen und bildungsnahen Bevölkerungsgruppen. Getreu dem als Matthäus-Prinzip bekannten Muster "Wer hat, dem wird gegeben", lässt sich diese Erkenntnis über die gesamte Bildungsbiografie vom Kindergarten bis zur beruflichen Weiterbildung nachweisen. Im neuen Zwischenruf der Leibniz-Gemeinschaft "Bildung fördern. Teilhabe ermöglichen." liefern Leibniz-Wissenschaftler Beiträge zur Bildungsdebatte vom Kindergartenalter bis zur beruflichen Weiterbildung aus der Perspektive der Bildungs-, Sozial- und Raumforschung. mehr

21.10.2008 Artikel

Absolventen mit Hauptschulabschluss in Baden-Württemberg mit Chancen auf dem Ausbildungsmarkt

Am 22. Oktober findet der "Bildungsgipfel" von Bund und Ländern in Dresden statt. Ein zentrales Ziel der deutschen Bildungspolitik ist die Verbesserung der Chancen auf Einstieg und Aufstieg für alle Jugendlichen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Reduktion der Zahl der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss und die Berufseinstiegsmöglichkeiten von Schulabsolventen mit Hauptschulabschluss gelegt. mehr

21.10.2008 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Medienwelten von Jugendlichen für Bildungsprozesse nutzen

Jugendliche aus bildungsfernen Milieus lassen sich durch gezielte Medienarbeit ansprechen. Das ist das Ergebnis einer Studie vom Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (JFF), die das Bundesbildungsministerium in Auftrag gegeben hat. Am Freitag wurden die Ergebnisse der qualitativen Untersuchung zum Medienhandeln in Hauptschulmilieus auf der Fachtagung "Soziale Ungleichheit – Medienpädagogik – Partizipation" in Bonn präsentiert. mehr

17.10.2008 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Realschullehrer zu den Koalitionsgesprächen: Regionalschule ist Irreführung

"Die Regionalschule ist eine bewusste Irreführung der bayerischen Bevölkerung. Man möchte der Bevölkerung vormachen, man könne an der Hauptschule auf Realschulniveau ausbilden, wenn man an der Türe ein Schild mit dem Aufdruck Realschulzug anbringt." So bewertet der Vorsitzende des Realschullehrerverbandes, Anton Huber, den aktuellen Diskussionsstand zu den von der FDP geforderten Modellschulen in verschiedenen Regierungsbezirken. mehr

16.10.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

VBE vermutet: Wer die Hauptschule stärken will, damit sie erhalten bleibt, hat meist nur Angst vor deren Schülern

Der Landesschülerbeirat habe in seiner Äußerung zur Mehrgliedrigkeit des Schulwesens einige gute Argumente zur Weiterentwicklung der Schulen ge­geben. Trotzdem sei die Angst der Gymnasiasten vor den Hauptschülern deutlich herauszuspüren, so der Sprecher des Verbandes Bildung und Er­ziehung (VBE) Baden-Württemberg. mehr

16.10.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

"FDP - Forderungen in den Koalitionsgesprächen zeugen von wenig Kompetenz in Bildungsfragen"

Mit Sorge beobachten derzeit die Realschuleltern und Lehrkräfte der Realschulen die Koalitionsgespräche zwischen CSU und FDP. Die Forderungen der FDP nach einer Verlängerung der Grundschulzeit und der Schaffung von "Pseudo"-Realschulbildungsgängen an Hauptschulen richten sich eindeutig gegen das erfolgreiche und in der Öffentlichkeit hoch geachtete Modell der sechsstufigen Realschule. mehr

15.10.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Regionale Schulentwicklung erhält eine Chance

Die Ankündigung von Kultusminister Schneider, Modellversuche zur "Regionalen Schulentwicklung" (RSE) zuzulassen, hat im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband große Freude und Erleichterung ausgelöst. "Freude, weil endlich vitale Interessen einzelner Kommunen über ideologische Vorbehalte gestellt werden, und Erleichterung, weil das Tor für weitere dringend nötige Schulreformen in Bayern aufgestoßen wurde", freute sich BLLV-Präsident Klaus Wenzel über die gestern bekannt gewordenen Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen zwischen CSU und FDP in Bayern. "Das ist ein schulpolitischer Paukenschlag und einer der größten Erfolge in der Geschichte des BLLV. Erstmals öffnet sich das Kultusministerium für einen schulartübergreifenden Versuch und überwindet ideologische Bedenken." Mit dem vom BLLV entwickelten Konzept zur "Regionalen Schulentwicklung" verbinden zahlreiche bayerische Bürgermeister und Gemeinden die Hoffnung, drohende Schließungen bestehender Hauptschulen am Ort zu verhindern. "Die Freude über den genehmigten Schulversuch ist groß. Jetzt müssen weitere Genehmigungen erfolgen", erklärte Wenzel. mehr

15.10.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.