"Mit dem heutigen Beschluss zum Kinderbetreuungsfinanzierungsgesetz hat die Bundesregierung die erste wichtige Weiche dafür gestellt, dass Länder und Kommunen ab dem 1. Januar 2008 mit dem Aufbau eines bedarfsgerechten Angebots für die Betreuung der Kinder unter drei Jahren beginnen können. Gleichzeitig müssen wir darauf achten, dass die Qualität der Plätze den hohen Anforderungen der Eltern entspricht", sagt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, im Anschluss an die heutige Sitzung des Bundeskabinetts in Berlin. "Ich bin sehr froh darüber, dass Bund, Länder und Kommunen sich auf das gemeinsame Ziel 750.000 Plätze im Jahr 2013 und den Weg dorthin verständigt haben. Die Städte und Gemeinden haben nun die Planungssicherheit, die sie brauchen, um den dringend notwendigen Ausbau energisch voranzutreiben. Jetzt können die Angebote geschaffen werden, die sich die jungen Eltern vor Ort bereits seit langem wünschen. Gute Betreuungsangebote für Kinder sind nicht nur ein immer wichtigerer Standortvorteil für jede Stadt und Gemeinde. Sie spielen auch eine Schlüsselrolle, wenn wir den Menschen Mut machen wollen, ihre Kinderwünsche zu verwirklichen, wenn wir dauerhaft Kinderarmut reduzieren, ihre Teilhabe an frühkindlicher Bildung sichern und jungen Eltern die schwierige Balance zwischen Familie und Beruf erleichtern wollen", so Ursula von der Leyen.
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05.09.2007
Pressemeldung
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend