Lehrkräftearbeitszeit

Teilzeit-Urteil des Oberverwaltungsgerichts wird keine Auswirkungen haben

Bildungsminister Holger Rupprecht bleibt auch nach der jüngsten Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg (OVG) bei seiner Überzeugung: "Alle seinerzeit rund 7.500 in Teilzeit ernannten und mittlerweile in Vollzeit überführten Beamten waren und sind rechtmäßig bestellte Beamte." Der Bildungsminister bezeichnete das Urteil der OVG-Richter als "schwer nachvollziehbar". Im Beschluss des Leipziger Bundesverwaltungsgerichts vom 20. März 2008 sei festgehalten worden, dass "die Ernennungsurkunden nicht nichtig" seien, zitiert Rupprecht aus dem Protokoll des Gerichts. Zudem hätten die Leipziger Richter in ihrer Entscheidung ausdrücklich betont, dass "die Urteile des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg vom 24. März 2006 und des Verwaltungsgerichts Cottbus vom 7. August 2003 wirkungslos" seien, so Rupprecht. "Ich gehe davon aus, dass auch die jüngste Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts spätestens vor dem Bundesverwaltungsgericht wieder aufgehoben wird." mehr

13.11.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Wie sollen Lehrer bezahlt werden?

"Die Feststellung des Instituts der deutschen Wirtschaft, dass hohe Lehrergehälter alleine keine Garantie für gute PISA-Ergebnisse sind, ist richtig", kommentieren der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann und der Vorsitzende des RLV NRW Ulrich Brambach die vom IW vorgelegten Vorschläge für eine Reform der Lehrerbezahlung. "Es lässt sich aber auch nicht belegen, dass alleine eine andere Form der Lehrerbezahlung in Deutschland zu besseren PISA-Ergebnissen führen würde." mehr

11.11.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Qualifizierten Lehrernachwuchs anständig bezahlen und in den Sommerferien nicht in die Arbeitslosigkeit schicken!

- Referendare mit Einstellungszusage dürfen in den Sommerferien nicht auf Hartz IV angewiesen sein - Kürzung der Eingangsbesoldung um 4 Prozent in den ersten drei Berufsjahren muss rückgängig gemacht werden mehr

11.11.2008 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Wie sollen Lehrer bezahlt werden? VBE und RLV zu den Vorschlägen des Instituts der deutschen Wirtschaft

"Die Feststellung des Instituts der deutschen Wirtschaft, dass hohe Lehrergehälter alleine keine Garantie für gute PISA-Ergebnisse sind, ist richtig", kommentieren der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann und der Vorsitzende des RLV NRW Ulrich Brambach die vom IW vorgelegten Vorschläge für eine Reform der Lehrerbezahlung. "Es lässt sich aber auch nicht belegen, dass alleine eine andere Form der Lehrerbezahlung in Deutschland zu besseren PISA-Ergebnissen führen würde." mehr

11.11.2008 Pressemeldung Realschullehrerverband NRW

VBE-Delegiertenversammlung beschließt Bildungsagenda 2015

"Die Schul- und Bildungspolitik in NRW muss von ihrer Kurzatmigkeit und der Fixierung auf den nächsten Wahltag befreit werden. Wir müssen in einer Zeit sinkender Geburtenzahlenmehr denn je alle Anstrengungen unternehmen, um die Potenziale aller Kinder auszuschöpfen und die demokratische, wirtschaftliche und kulturelle Teilhabe aller gesellschaftlichen Schichten zu sichern. Kein Talent darf verloren gehen. Das Fundament dafür ist eine gute Allgemeinbildung, eine gefestigte Persönlichkeitsstruktur des einzelnen Kindes und die Fähigkeit zum lebenslangenLernen. Die Voraussetzungen dafür müssen so schnell wie möglich geschaffen und nachhaltig angelegt werden." mehr

10.11.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Bildungsminister Rupprecht: "Alle ehemaligen in Teilzeit verbeamteten Lehrkräfte sind rechtmäßig bestellte Beamte"

Bildungsminister Holger Rupprecht bleibt auch nach der jüngsten Entscheidung des Cottbuser Verwaltungsgericht bei seiner Überzeugung vom März dieses Jahres: "Alle seinerzeit rund 7.500 in Teilzeit ernannten und mittlerweile in Vollzeit überführten Beamten waren und sind rechtmäßig bestellte Beamte." Der Bildungsminister bezeichnete das Urteil der Cottbuser Richter als "schwer nachvollziehbar". Im Beschluss des Leipziger Bundesverwaltungsgerichts vom 20. März 2008 sei ausdrücklich festgehalten worden, dass "die Ernennungsurkunden nicht nichtig" seien, zitiert Rupprecht aus dem Protokoll des Gerichts. "Ich gehe davon aus, dass die Entscheidung der Cottbuser Richter spätestens vor dem Bundesverwaltungsgericht wieder aufgehoben wird." mehr

07.11.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Hinausschieben der Pensionierungsgrenze auf 67 Jahre im Lehrerbereich sehr problematisch

Sehr kritisch hat sich der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, zu Plänen und gesetzlichen Regelungen in einzelnen Bundesländern wie Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg geäußert, das Pensionsalter für Beamte und damit auch für Lehrerinnen und Lehrer schrittweise auf 67 Jahre anzuheben. Er betonte: "Wir haben schon jetzt eine deutliche Überalterung der Kollegien, der deutsche Lehrer ist durchschnittlich fast 50 Jahre alt. Dazu kommt, dass die Belastungsfaktoren im Schuldienst in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind. Kinder zu unterrichten ist heute oft Schwerstarbeit. Die Zeit im Schuldienst zählt doppelt, sie kostet nämlich mehr Nerven als in vielen anderen Berufen! Lehrkräfte befinden sich immer im 'pädagogischen Fronteinsatz´." mehr

07.11.2008 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

Heraufsetzung des Pensionsalters auf 67 - GEW strikt dagegen

"Soll eine Lehrerin mit 67 Jahren tatsächlich mit 26 tobenden Erstklässlern Sportunterricht machen? Soll sie wirklich 26 Kinder unterrichten, die jünger als ihre eigenen Enkelkinder sind? Schon heute erreicht nur gut ein Viertel der Lehrkräfte die Altersgrenze von 65, weil es die enormen Belastungen des Stressberufes nicht verkraftet", sagte Matthias Heidn, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Montag, 3.11.08 in Kiel zur geplanten Kabinettsentscheidung, das Pensionsalter für Beamtinnen und Beamte auf 67 Jahre herauf zu setzen. Die GEW lehne die Pläne der Landesregierung daher genauso wie die Erhöhung des Rentenalters strikt ab. mehr

03.11.2008 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

"Lehrkräfte fordern Signale der Entlastung statt neue Denkrunde!"

"Dieses Arbeitszeitmodell ist weder haltbar noch reformierbar. Das hat die Behörde offenbar endlich erkannt. Trotzdem müssen die Hamburger Lehrerkräfte auf ein deutliches Zeichen der Kehrtwende noch warten – die Senatorin setzt auf eine weitere Denkrunde und so was kann dauern", kommentiert die stellvertretende Vorsitzende der GEW Hamburg, Sigrid Strauß, die heute von der Senatorin erläuterten Konsequenzen aus dem aktuell veröffentlichten so genannten "Behler-Bericht". mehr

29.10.2008 Pressemeldung GEW Hamburg

"Überstundenzahl und Unterrichtsausfall im Pflichtbereich an Gymnasien weiter auf hohem Niveau!"

Die Unterrichtsversorgung ist an den Gymnasien nach wie vor nicht in vollem Umfang gesichert. Das geht aus den Meldungen von über 70 Gymnasien des Landes hervor, die sich gegenüber dem Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW) in den ersten Wochen des neuen Schuljahres zur Unterrichtsversorgung an ihren Schulen äußerten. Eine große Anzahl dieser Schulen meldete trotz geleisteter Überstunden weiterhin Stundenausfälle im Bereich des Pflichtunterrichts, wobei das Fach Sport mit 23 Prozent des Unterrichtsausfalls am stärksten betroffen ist, gefolgt von den Naturwissenschaften (20 Prozent), Bildender Kunst und Fremdsprachen (je 15 Prozent), Musik (10 Prozent) und Religion/Ethik (9 Prozent). Hochgerechnet bedeutet dies, dass zur Abdeckung des Pflichtunterrichts durchschnittlich fünf Wochenstunden pro Gymnasium fehlen. mehr

28.10.2008 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg