PISA (Studie)

Ergebnisse der 321. Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz am 6. März 2008 in Berlin

Am 6. März 2008 fand in der Vertretung des Saarlandes in Berlin die 321. Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz unter dem Vorsitz ihrer Präsidentin, Ministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, statt. Im Mittelpunkt der Beratungen standen folgende Themen: - "Aufstieg durch Bildung - Qualifizierungsinitiative für Deutschland" - Möglichkeiten der Flexibilisierung beim Abitur nach zwölf Jahren - Gemeinsame Empfehlungen der Kultusministerkonferenz und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zu den Ergebnissen von PIRLS/IGLU 2006-I und PISA 2006-I - Wettbewerb exzellente Lehre - Regelung der Führung ausländischer Doktorgrade mehr

06.03.2008 Pressemeldung Sekretariat der Kultusministerkonferenz

DIPF ist Gastgeber für Internationale PISA-Tagung

In Kooperation mit dem Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) in Frankfurt am Main führt das internationale PISA 2009-Konsortium vom 25. bis 29. Februar 2008 einen Trainingsworkshop zur Vorbereitung der nächsten PISA-Studie im Achat Plaza Hotel in Offenbach durch. Zu der Tagung werden 160 Bildungsforscher aus über 60 PISA 2009-Teilnehmerstaaten erwartet. mehr

08.02.2008 Pressemeldung DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation

CDU und SPD wollen nicht über Schulstruktur streiten

(bikl/ots) Die Debatte um die Schulstruktur soll nach Ansicht der beiden führenden Bildungspolitiker von Union und SPD nicht ins Zentrum der Bildungspolitik gestellt werden. Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) und der Berliner Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) zeigten sich in einem Gespräch mit der ZEIT in diesem Punkt einig. mehr

06.02.2008 Artikel

© gew.de

"Das Gymnasium ist noch selektiver geworden"

(bikl) Als "unausgegorene und völlig verhunzte Reform" hat heute die stellvertretende GEW-Vorsitzende Marianne Demmer gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) die Verkürzung der Gymnasialzeit auf 8 Jahre (G8) in den meisten Bundesländern kritisiert. Angesichts der ernüchternden PISA-Ergebnisse hätten die Kultusminister Handlungsfähigkeit zeigen wollen, die bei PISA deutlich gewordenen Probleme seien aber durch die unausgegorene Reform noch größer geworden. mehr

06.02.2008 Artikel

PISA-Teilnehmerstaaten werden Forderungen an OECD stellen

(hib/SKE) Die vorzeitige Veröffentlichung von Teilen der PISA-Studie im vergangenen Jahr wird Thema der nächsten Sitzung des PISA Governing Boards im April dieses Jahres sein. mehr

18.01.2008 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Pro und contra PISA

Jede neue PISA-Studie ruft Befürworter und Kritiker auf den Plan. Da geht es dann zum einen um grundsätzliche Erwägungen über Sinn und Zweck der Studie und zum anderen um ganz unterschiedliche Schlussfolgerungen, die aus der internationalen Untersuchung gezogen werden. Wir sprachen mit Prof. Dr. Manfred Prenzel und mit Prof. Dr. Stefan Thomas Hopmann über die PISA-Studie, ihre Ergebnisse und mögliche Kritikpunkte. Prof. Dr. Prenzel ist Direktor des Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN) an der Universität Kiel und Leiter der deutschen PISA-Studien 2003 und 2006. Prof. Dr. Hopmann ist Schul- und Bildungsforscher an der Universität Wien und hat kürzlich das Buch "PISA zufolge PISA" herausgegeben. mehr

16.01.2008 Artikel

PISA weiter in der Diskussion

(bikl) Für die weitere Teilnahme Deutschlands an den internationalen PISA-Studien plädiert Prof. Dr. Manfred Prenzel im aktuellen Themendienst 2 zur didacta. Prenzel ist Direktor des Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften Kiel (IPN) und leitete die deutschen PISA-Studien 2003 und 2006. Das böse Erwachen nach TIMSS und PISA, so Prenzel, habe das Problembewusstsein in Deutschland geweckt und zu vielen Anstrengungen und Verbesserungen in den Schulen geführt. Prof. Dr. Thomas Hopmann, Schul- und Bildungsforscher an der Universität Wien, hält dagegen, dass zu viel Forschungsgeld in die PISA-Studien fließe und andere Schulforschungsbereiche dabei zu kurz kämen. Es sei aber ganz entscheidend, zu erforschen, was Schulen auszeichnet, die tatsächlich Problemlösungskompetenzen haben. mehr

16.01.2008 Artikel

Studie: Gesamtschule verhindert soziale Auslese nicht

(bikl.de/ots) Entgegen ihrem Anspruch schafft die Gesamtschule nicht mehr Bildungsgerechtigkeit als die Schulen des gegliederten Schulsystems. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die der Züricher Erziehungswissenschaftler Helmut Fend in einem Beitrag für die ZEIT vorstellt. mehr

03.01.2008 Artikel

Alle Schularten stärken – PISA liefert keinen Grund für den Abschied vom gegliederten Schulsystem

"Die jüngsten PISA-Ergebnisse liefern überhaupt keinen Grund für übertriebene Reformhektik mit dem Ziel einer Abschaffung des gegliederten Schulsystems", so der Landesvorsitzende des Philologenverbands Baden-Württemberg, Karl-Heinz Wurster, vor dem Hintergrund der heutigen Debatte über die PISA-Ergebnisse im Landtag. mehr

18.12.2007 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

VBE möchte statt vieler Worte mehr Taten sehen

"Nicht die Lehrer benachteiligen die Kinder aus Zuwandererfamilien, son­dern die Schüler sind aufgrund ihrer Herkunft beim Lernen benachteiligt", unterstreicht der Vorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Rudolf Karg (Karlsruhe). Da die Schulen keinen direkten Einfluss auf die Familien haben, benötigen sie von der Politik genügend Ressourcen, um die Benachteiligung dieser Kinder abbauen zu können. mehr

18.12.2007 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg