Schulleitung

Berufsschullehrer B-W

Berufliche Schulen werden ausgehungert

Die Beruflichen Schulen im Lande werden systematisch ausgehungert, so schildert die Vorsitzende des Berufsschullehrerverbandes (BLV), Margarete Schaefer, am Montag (22.04.2013) die Situation der beruflichen Schulen. Wenn man das Bildungsangebot im ländlichen Raum ausdünnt, durch Vorgaben des Organisationserlasses Berufliche Schulen benachteiligt, durch statistische Tricks das strukturelle Defizit kleinrechnet und den beruflichen Schulen den vollen Ersatz für ausscheidende Lehrkräfte verweigert, dann muss man von einem Aushungern der beruflichen Schulen sprechen. Zwar hat das Land zusätzliche Klassen an beruflichen Gymnasien eingerichtet, es hat aber versäumt, die Schulen auch mit entsprechenden Lehrkräften auszustatten. Unsere wiederholte Forderung, diesen Ausbau durch zusätzliche Stellen zu finanzieren, wurde sträflich vernachlässigt. mehr

22.04.2013 Pressemeldung Berufsschullehrerverband Baden-Württemberg

Ab 2014

Berlin führt Altersermäßigung für Lehrkräfte ein

Berlin beendet die Sonderregelung der sogenannten Arbeitszeitkonten und kehrt zur bundeseinheitlichen Regelung der Altersermäßigung zurück. Danach wird Lehrerinnen und Lehrern ab dem 58. Lebensjahr eine und ab dem 61. Lebensjahr eine weitere Stunde Arbeitszeitermäßigung gewährt. Die neue Regelung gilt mit Auflösung der Arbeitszeitkonten ab dem 01.08.2014. mehr

22.04.2013 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Baden-Württemberg

Schulleiter-Tagung: Schule ist mehr als Unterricht

Auf der landesweiten Schulleitungstagung der Bildungsgewerkschaft GEW haben heute (19.04.) in Plochingen 350 Schulleitungsmitglieder aus ganz Baden-Württemberg von Kultusminister Andraes Stoch mehr Unterstützung verlangt. "Schule ist mehr als Unterricht. Die Arbeit der Schulleiterinnen und Schulleiter ist dabei von zentraler Bedeutung. Mit der Qualität der Leitung steht und fällt die Qualitätsentwicklung jeder Schule. Die geplanten Kürzungen der Landesregierung machen sinnvolle Reformen unmöglich", sagte Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

19.04.2013 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Rheinland-Pfalz

LSV: Mitsprache der SchülerInnen an Schulen muss gefördert werden

Die LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz (LSV RLP) fordert die Schulleitungen, die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), die kommunalen Schulträgerausschüsse und das Bildungsministerium auf, das Mitspracherecht von Schülerinnen und Schülern zu achten und zu stärken. mehr

18.04.2013 Pressemeldung Landesschüler:innenvertretung Rheinland-Pfalz (LSV RLP)

Sachsen

Unterrichtsausfall: Runder Tisch übergibt Empfehlungen

Ein Runder Tisch zum Unterrichtsausfall hat Empfehlungen zur Erhebung von Ausfallstunden erarbeitet. Danach gelten die Kriterien und Methoden zur statistischen Erfassung des Unterrichtsausfalls im Wesentlichen weiter fort. Eine wichtige Änderung ist, dass Stillbeschäftigung nur als vertretener Unterricht gewertet werden soll, wenn sie von einem Fachlehrer vor- und von einem Fachlehrer nachbereitet wird. Ansonsten ist diese Zeit als Unterrichtsausfall zu werten. mehr

16.04.2013 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus

© bikl.de
Digital lernen

Lehramtsstudierende brauchen mehr Medienkompetenz

(red) 17 Jahre, nachdem in Deutschland die Initiative Schulen ans Netz gestartet ist, sind Computer und Internet noch immer nicht Alltag in allen deutschen Schulen. Das ergab eine [aktuelle Allensbach-Umfrage](http://bildungsklick.de/a/87462/gymnasien-bei-der-digitalisierung-fuehrend/). Immerhin 12 Prozent der befragten Lehrer bekennen, Medien spielten in ihrem Unterricht gar keine Rolle. Mangelt es an der Ausbildung? Fehlen didaktische Konzepte? Antworten dazu von Prof. Dr. Stefan Aufenanger vom Institut für Erziehungswissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. mehr

16.04.2013 Artikel

Offener Brief

"Spielräume für Inklusion nutzen"

Angesichts der heftigen Debatten um den Aufbau eines inklusiven Schulsystems wenden sich Elternvereine jetzt in einem Brief an alle Lehrerinnen und Lehrer in Nordrhein-Westfalen. Darin bitten sie die Lehrer, Spielräume für Inklusion zu nutzen, mit Augenmaß zu diskutieren und bieten den Pädagogen an, gemeinsam für eine gute Ausstattung inklusiver Schulen einzutreten. Die Gewerkschaft GEW hatte auf ihrem NRW-Delegiertentag am Wochenende ihre Forderung nach einem Moratorium bei der inklusiven Entwicklung nicht erneuert. mehr

15.04.2013 Pressemeldung Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Gemeinsam leben – gemeinsam lernen e.V.

Bayern

Kultusminister Spaenle: Bayern baut Ganztagsschulen konsequent weiter aus

Bayern baut gemeinsam mit den Kommunen die Ganztagsangebote flächendeckend und bedarfsgerecht weiter aus, betonte Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle. "Wir wollen allen Schülerinnen und Schülern und deren Eltern, sofern sie das wünschen, eine flexible und individuelle ganztägige schulische Betreuung und Förderung ermöglichen." mehr

15.04.2013 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Baden-Württemberg

Minister stellt Anmeldezahlen für weiterführende Schulen vor

Kultusminister Andreas Stoch MdL hat heute die vorläufigen landesweiten Anmeldezahlen an den verschiedenen weiterführenden Schularten vorgestellt. Landesweit wurden nach diesen Ergebnissen 44,5 Prozent der Kinder für das Gymnasium angemeldet, 36,7 Prozent für die Realschule, 12,1 Prozent für die Haupt-/Werkrealschule und 6,6 Prozent für die Gemeinschaftsschule. mehr

15.04.2013 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Baden-Württemberg

VBE: Realschulen als Steigbügelhalter für die Gemeinschaftsschulen heftig umworben

Die Realschule als anerkannte "Sandwich"-Schulart zwischen Gymnasium und Hauptschule kam jahrelang ganz selten in die Schlagzeilen der Presse. "Sie war einfach da, sehr beliebt und machte hervorragende Arbeit", sagt Gerhard Brand, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg. Doch nun spricht alle Welt von der Realschule, da es ohne die Realschule keine Ausbreitung der politisch gewollten Gemeinschaftsschule geben kann. Deshalb fühlen sich viele Realschulen plötzlich als Mittel zum Zweck umworben. mehr

12.04.2013 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg