Ein bundesweit einzigartiges Konzept gegen den kurzfristigen Stundenausfall an hessischen Schulen hat Kultusministerin Karin Wolff heute in Wiesbaden vorgestellt. "Die Eltern müssen darauf vertrauen können, dass ihr Kind in der Schule von der ersten bis zur sechsten Stunde durchgehend unterrichtet oder betreut wird", umriss die Ministerin das Ziel ihres umfangreichen Vorhabens. Ab dem Schuljahr 2006/07 solle es deshalb für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1 bis 10 feste Schulzeiten geben. "Für die Eltern ist die vollständige Abdeckung der Stundentafel heute Standard. Die Probleme entstehen dann, wenn ihr Kind wegen der Erkrankung eines Lehrers plötzlich mitten am Vormittag wieder vor der Haustür steht", erläuterte Wolff.
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07.10.2005
Pressemeldung
Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen