Berufseinstieg

Hauptschüler lernen an der Uni

(redaktion/idw) Die jährliche Sommerakademie für Hauptschüler an der Leuphana Universität Lüneburg trägt Früchte: Das Institut für Schul- und Hochschulforschung hat in einer Langzeitevaluation untersucht, wie sich der weitere Bildungsweg für die teilnehmenden Schüler gestaltet. Das Ergebnis: 93 Prozent haben inzwischen die 9. Klasse erfolgreich absolviert. Ihre Lesefertigkeiten konnten die Teilnehmer der Sommerakademie innerhalb von drei Wochen um ganze zwei Schuljahre steigern. mehr

15.12.2008 Artikel

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave im Landtag: Nationale und internationale Studien geben Impulse für Reformen

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave hat im schleswig-holsteinischen Landtag für einen angemessenen Umgang mit der Bildungsstudie PISA geworben. "Wir sind auf nationale und internationale Vergleiche angewiesen, um Schlussfolgerungen für das eigene Handeln zu ziehen", sagte sie heute (11. Dezember) in Kiel. PISA habe das Bewusstsein für die Bedeutung von Bildung erheblich verstärkt und Impulse für überfällige Reformen gegeben. Sie machte jedoch deutlich, dass PISA sowie IGLU keine "Erklärungen frei Haus" lieferten. Erdsiek-Rave: "Die Studien beschreiben und messen und bedürfen der sorgfältigen Interpretation. Hysterische und voreilige Interpretationen sind überflüssig." Es zeige sich jedoch einmal mehr, wie notwendig es gewesen sei, im vergangenen Jahr mit der Schulreform entscheidende Weichen im Bildungssystem zu stellen. "PISA 2006 ist der letzte Blick auf die alten Verhältnisse." mehr

12.12.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Gesamtschule oder Gemeinschaftsschule?

(von Valentin Merkelbach) Der unaufhaltsame Aufstieg Sachsens im PISA-Ranking der 3.Ländervergleichsstudie 2006 wird die Debatte über eine Reduktion der Schulformen von vier oder drei auf zwei neue Nahrung geben (PISA 2006). Schon das gute Abschneiden von Sachsen in PISA 2003, aber auch das von Thüringen und Sachsen-Anhalt, hatte die Frage aufgeworfen, ob nicht ein zweigliedriges System mit Gymnasium und einer Zweitschule für die Leistungsschwächeren ein gangbarer Weg sein könnte, um aus dem Mittelmaß der deutschen Schule im internationalen Vergleich herauszukommen. Man könnte sich so auch die eskalierenden Probleme mit der Hauptschule vom Halse schaffen und vielleicht ließe sich sogar die Zahl derer vermindern, die nach wie vor und seit PISA 2000 mit neuen Argumenten eine Schule für alle Kinder vom 1. bis 10.Schuljahr fordern und dabei vor allem auf das PISA-Siegerland Finnland verweisen. mehr

05.12.2008 Artikel

Schulen und Arbeitsagentur arbeiten zukünftig enger zusammen

Bildungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und der Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit, Otto-Werner Schade, haben heute (24.11.2008) die "Rahmenvereinbarung über die Zusammenarbeit von Schule und Berufsberatung im Bereich der Berufs- und Studienorientierung im Saarland" unterzeichnet. Künftig soll damit allen jungen Menschen ein erfolgreicher Übergang von der Schule in Ausbildung, Studium und Erwerbsleben ermöglicht werden. In der Rahmenvereinbarung bekräftigen beide Partner ihr Bekenntnis zu der besonderen Verantwortung, die den Partnern vor Ort zukommt, und legen verbindliche Regelungen für die zukünftige Zusammenarbeit von saarländischen Schulen und der Berufsberatung fest. Mit der Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung hat das Saarland eine Vorreiterrolle und ist Vorbild für ähnliche Vorhaben in anderen Bundesländern. mehr

24.11.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Neues Netzwerk "Studienqualität Brandenburg"

Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka hat heute in Potsdam das neu gegründete Netzwerk Studienqualität Brandenburg (sqb) präsentiert. Die Initiative soll neue Maßstäbe für die Exzellenz der Lehre an den Brandenburgischen Hochschulen setzen. mehr

12.11.2008 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Kabinett beschließt Bundeserklärung zur Bilanz des Nationalen Integrationsplans

Das Bundeskabinett hat heute die Erklärung des Bundes zum Ersten Fortschrittsbericht zum Nationalen Integrationsplan verabschiedet. mehr

05.11.2008 Pressemeldung Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

DIHK: Wirtschaft ehrt Leuchttürme der Aus- und Weiterbildung

Vier wegweisende Initiativen in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung wurden am 4. November im Haus der Deutschen Wirtschaft, Berlin prämiert. Neben zwei Global Playern hatten sich auch zwei kleinere Unternehmen mit ihren innovativen Konzepten gegen mehr als 60 Mitbewerber durchgesetzt. "Die Beispiele unterstreichen, wie kreativ und praxisnah Unternehmen ihre individuelle Verantwortung für die Qualifizierung von Fach- und Führungskräften wahrnehmen", betont Professor Dr. Utho Creusen, Vorsitzender der siebenköpfigen Jury. Solche "Leuchttürme" seien wichtige Quellen zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses in Deutschland. mehr

04.11.2008 Pressemeldung DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag

Kultusstaatssekretär Bernd Sibler und Arbeitsstaatssekretärin Melanie Huml stellen Fragebogenaktion zum Schulbeginn 2008/2009 vor

Fast die Hälfte der Jugendlichen, die keine Ausbildung finden und schulische Angebote für Jugendliche ohne Ausbildungsplatz nutzen, sind den Arbeitsagenturen nicht bekannt. Die gemeinsame Fragebogenaktion des Kultus- und des Arbeitsministeriums soll dies ändern. "Die Berufsschulen legen den Fragebogen allen Jugendlichen, die zu Beginn des Schuljahres keinen Ausbildungsplatz hatten vor und leiten die Fragebögen, soweit die Jugendlichen dies möchten, an die Arbeitsagenturen weiter. Die Fragebogenaktion ist ein Beispiel, wie zwei wichtige Begleiter für Jugendliche, denen der Übergang in eine Ausbildung nicht gelingt, gut zusammenarbeiten", so Kultusstaatssekretär Sibler. mehr

23.10.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Fast jeder zehnte neue Lehrling mit ausländischem Pass

In Baden-Württemberg haben im vergangenen Jahr 81 011 junge Menschen eine Lehre in einem anerkannten Ausbildungsberuf begonnen - darunter waren 7 471 oder gut 9 Prozent Jugendliche mit ausländischem Pass. Die meisten von den ausländischen Berufsanfängern haben als letzten Schulabschluss den Hauptschulabschluss erreicht, fast ein Drittel (29 Prozent) hatten den Realschulabschluss in der Tasche und fast jeder Zwölfte (8 Prozent) die Hochschulreife. Nur wenige haben ohne Schulabschluss eine Ausbildung im dualen Ausbildungssystem, der klassischen Lehre, begonnen. mehr

22.10.2008 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Absolventen mit Hauptschulabschluss in Baden-Württemberg mit Chancen auf dem Ausbildungsmarkt

Am 22. Oktober findet der "Bildungsgipfel" von Bund und Ländern in Dresden statt. Ein zentrales Ziel der deutschen Bildungspolitik ist die Verbesserung der Chancen auf Einstieg und Aufstieg für alle Jugendlichen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Reduktion der Zahl der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss und die Berufseinstiegsmöglichkeiten von Schulabsolventen mit Hauptschulabschluss gelegt. mehr

21.10.2008 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg