Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat sich dafür stark gemacht, dass der "Traumjob Erzieherin" endlich ein Zukunftsberuf wird. "Die Realität sieht jedoch noch anders aus: Geringer Verdienst – oft auf Hartz-IV-Niveau – und schlechte Rahmenbedingungen prägen den Arbeitsalltag von Erzieherinnen und Kinderpflegern. Die Folgen: Viele geben den Beruf schnell wieder auf – oder leiden unter chronischen Berufskrankheiten. Nach 40 Berufsjahren gibt es nicht einmal 900 Euro Rente! Der Anspruch an die Qualität frühkindlicher Bildung und die Bedingungen, unter denen Erzieherinnen gute Arbeit leisten sollen, klaffen meilenweit auseinander", sagte Norbert Hocke, Leiter des GEW-Vorstandsbereichs Jugendhilfe und Sozialarbeit, am Dienstag während einer Pressekonferenz in Berlin.
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23.11.2010
Pressemeldung
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft