Der Deutsche Hochschulverband (DHV) fordert ein bildungs- und wissenschaftsfreundlicheres Urheberrecht, das einen effektiven Schutz geistigen Eigentums gewährleistet. "Ein wissenschaftsfreundliches Urheberrecht kann nicht darin bestehen, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu verpflichten, ihre Werke kostenlos zu veröffentlichen", erklärte der Präsident des DHV, Professor Dr. Bernhard Kempen. Darauf laufe jedoch die von der "Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen" geforderte Zweitveröffentlichung hinaus. "Damit würde sowohl das Urheberrecht als auch die Wissenschaftsfreiheit der betroffenen Wissenschaftler untergraben", hob Kempen anlässlich des 60. DHV-Tages in Hamburg hervor.
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23.03.2010
Pressemeldung
Deutscher Hochschulverband (DHV)