"Es ist zynisch, wenn baden-württembergische Politiker zum Weltlehrertag die engagierte Arbeit in den Schulen preisen, aber gleichzeitig jedes Jahr bis zu 3.000 befristete Lehrerinnen und Lehrer in den Sommerferien zu Hartz IV-Empfänger/innen machen. Zu wenig junge Menschen entscheiden sich für den Lehrerberuf aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen, die der Südwesten auch im Vergleich zu anderen Bundesländern anbietet", sagte am Sonntag (04.10.) Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg, zum Weltlehrertag am 5.Oktober. In den meisten anderen Bundesländern werden befristet beschäftige Lehrer/innen in den Sommerferien bezahlt.
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04.10.2009
Pressemeldung
GEW Baden-Württemberg