Bildungsgipfel

Zeit zum Handeln: Mehr Geld für bessere Bildung

"Kanzlerin Merkel und Bundesbildungsministerin Schavan reden sonntags gerne von der Bildungsrepublik. Montags bis freitags entziehen sie mit ihrer Steuerpolitik Ländern und Kommunen die finanzielle Grundlage dafür. Trotzdem sollen sich die Länder am 16. Dezember beim so genannten 'Bildungsgipfel' in Berlin zu höheren Bildungsausgaben verpflichten", erklärt Ina Korter, schulpolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion, gemeinsam mit den bildungspolitischen SprecherInnen aus den Ländern und der Bundestagsfraktion. Die geplanten Steuersenkungen für Bessergestellte und bei Hotelübernachtungen sind kein Ersatz für gute Bildung und müssen deshalb von den Ländern zurückgewiesen werden. 6 Mrd. € plus bei den Bildungsausgaben des Bundes in vier Jahren gleichen nicht aus, dass Länder und Kommunen in der gleichen Zeit rund 42 Mrd. € fehlen. Durch die geplanten Steuergesetze würden auf Niedersachsen selbst nach Abzug der Kompensationen, die der Bund leisten will, jährlich 133 Mio. € Mindereinnahmen zukommen, so Korter. mehr

14.12.2009 Pressemeldung Bündnis 90/Die Grünen

Gemeinsam für bessere Bildung

Deutschland soll wieder zur Bildungsrepublik werden. Mit den Ministerpräsidenten der Länder spricht Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch darüber, ob die dafür vor einem Jahr gemeinsam eingeleitete Strategie bereits Früchte trägt. Die europäische Angleichung der Hochschulausbildung ("Bologna-Prozess") will die Kanzlerin zum Wohle der Studierenden gestalten, sichert sie in ihrer wöchentlichen Videobotschaft zu. mehr

14.12.2009 Pressemeldung Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Bildungsgipfel in dünner Luft!?

"Der VBE befürchtet, dass sich der Bildungsgipfel am 16. Dezember in einem unproduktiven Hauen und Stechen zwischen Bund und Ländern erschöpfen wird", betont VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann. "Die Bildungsrepublik ist längst aus den Gleisen gesprungen, weil durch zwei Föderalismusreformen trotz aller Warnungen auch des VBE die Weichen falsch gestellt wurden", so Beckmann. "Zwischen Kooperationsverbot und Schuldenbremse lässt sich keine Fahrt aufnehmen. Wer das Grundgesetz kurzsichtigen Parteiinteressen unterwirft muss sich nicht wundern, wenn die Bildungsrepublik, eingeklemmt in Kooperationsverbot und Schuldenbremse, nicht in Fahrt kommt." mehr

11.12.2009 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Kultusministerkonferenz und Hochschulrektorenkonferenz handeln gemeinsam!

Der Bologna-Prozess soll zum gemeinsamen europäischen Hochschulraum führen. Im Mittelpunkt steht das Ziel, ein qualitätsvolles Studium zu gewährleisten und die internationale Mobilität der Studierenden zu fördern. Hierzu müssen die Qualität gesichert, vergleichbare Studienstrukturen geschaffen und die gegenseitige Anerkennung sowohl der Abschlüsse als auch einzelner Teilabschnitte von Studiengängen erleichtert werden. Nur so wird das gemeinsame Europa hochschulpolitisch Wirklichkeit. mehr

10.12.2009 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

2009 rund 100 Milliarden Euro öffentliche Bildungsausgaben veranschlagt

Bund, Länder und Gemeinden haben für das Jahr 2009 Bildungsausgaben in Höhe von 97,9 Milliarden Euro veranschlagt und damit 4% mehr als für 2008 geplant waren. Zusätzlich stellen Bund, Länder und Gemeinden nach dem Zukunftsinvestitionsgesetz in den Jahren 2009 bis 2011 insgesamt 8,7 Milliarden Euro für den Bildungsbereich zur Verfügung. Zu diesem Ergebnis kommt das Statistische Bundesamt (Destatis) im heute veröffentlichten Bildungsfinanzbericht 2009. Im Jahr 2006, dem letzten Jahr für das endgültige Angaben aus der Finanzstatistik verfügbar sind, gaben Bund, Länder und Gemeinden insgesamt 89,2 Milliarden Euro für Bildung aus. mehr

09.12.2009 Pressemeldung Statistisches Bundesamt (DESTATIS)

Studentenwerke: "Bologna" an den Studierenden ausrichten!

- Studentenwerke appellieren an Länder und Hochschulen, bei Bachelor/Master rasch nachzubessern - Rolf Dobischat, Präsident des Deutschen Studentenwerks: "Unwürdiges Schwarzer-Peter-Spiel auf dem Rücken der Studierenden" mehr

03.12.2009 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Ahnen: Studierendenproteste ernst nehmen – Studierbarkeit der Studiengänge sicherstellen

Den Bologna-Prozess in Rheinland-Pfalz zügig mit konkreten Maßnahmen weiterentwickeln – dazu trafen sich am Dienstag Wissenschaftsministerin Doris Ahnen und die Präsidentin und Präsidenten der Hochschulen in Mainz. Hochschulen und Land vereinbarten dabei in einer gemeinsamen Erklärung eine zügige Überprüfung der neuen Studienprogramme. Dieser Prozess soll durch konkrete Maßnahmen unterstützt werden, für die 10 Millionen Euro aus dem Programm "Wissen schafft Zukunft" sowie aus den Hochschulhaushalten bereitgestellt werden sollen. mehr

03.12.2009 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Schavan: Überwindung von Bildungsarmut ist die größte Aufgabe

(hib/TEP/LEU) Die größte Aufgabe in dieser Legislaturperiode ist nach Meinung von Annette Schavan (CDU) "die Überwindung von Bildungsarmut und das Abbauen von Schwellen, die Teilhabe an der Bildung verhindern". Das erklärte die Bundesbildungsministerin am Mittwochmorgen im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Die Ausgangsvoraussetzungen für eine erfolgreiche Bildung müssten verbessert werden, sagte Schavan. Diese seien im Koalitionsvertrag der Regierung angelegt. Als Beispiel nannte sie das geplante, sogenannte Bildungssparen. mehr

02.12.2009 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Für einen echten Hochschul-Gipfel – Schavans "Kummerkasten" ein schlechter Witz

Anlässlich der Forderungen der Hochschulrektorenkonfrenz erklären der bildungs- und forschungspolitische Sprecher Ernst Dieter Rossmann und der stellvertretende bildungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Swen Schulz: mehr

30.11.2009 Pressemeldung Sozialdemokratische Partei Deutschlands

DGB fordert Bologna-Gipfel – Kurskorrektur überfällig

Der DGB fordert von Bund, Ländern und Hochschulen einen grundlegenden Kurswechsel bei der Schaffung eines einheitlichen Europäischen Hochschulraums. "Es ist schon sonderbar, dass niemand für die schlechte Umsetzung des Bologna-Prozesses verantwortlich sein will. Deshalb brauchen wir einen Bologna-Gipfel, der eine Kurskorrektur festschreibt. Die Bilanz des Bologna-Prozesses ist ernüchternd: Überfrachtete Stundenpläne, teils gestiegene Abbrecherquoten und hohe Hürden auf dem Weg ins Ausland kennzeichnen den Alltag an den Hochschulen. Dafür tragen Bund, Länder und Hochschulen gemeinsam die Verantwortung. Wir brauchen eine grundlegende Reform der Reform", sagte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ingrid Sehrbrock am Montag in Berlin. mehr

30.11.2009 Pressemeldung Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)