Als "Schwarzen Tag für die Bildung" hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) den dritten Bildungsgipfel von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bezeichnet. "Mit ihrem Gezänk über die Finanzverteilung stellen Bund und Länder die Zukunftsfähigkeit Deutschlands aufs Spiel. Wir brauchen mehr und bessere Bildung, um aus der Krise zu kommen", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Donnerstag in Frankfurt a.M. "Wenn die Nicht-Ergebnisse des Bildungsgipfels eins zeigen, dann das: Wer mehr für die Bildung tun will, muss das Steueraufkommen erhöhen. Wer die Bildungsausgaben in Prozent steigern will, muss die Haushalte zugunsten der Bildung umstrukturieren."
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10.06.2010
Pressemeldung
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft