Bildungspläne

VBE: Nicht die oberschwäbischen Rebellen machen der Hauptschule den Garaus, sondern die Regierungskoalitionäre

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg sieht mit der Einführung der Neuen Werkrealschule ab dem kommenden Schuljahr bisher gut funktionierende Kooperationen massiv gefährdet. Durch die von der Landesregierung geforderte Zweizügigkeit werden schulische Partner "im Überlebenskampf" plötzlich zu Konkurrenten. mehr

08.11.2009 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Demographischer Wandel setzt deutsches Schulsystem unter großen Druck

(redaktion/PM) Unter dem Druck des demographischen Wandels wird sich das deutsche Schulsystem in den kommenden 15 Jahren radikal verändern. Bis zum Jahr 2025 wird die Zahl der Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 6 und 18 Jahren von knapp 11 Millionen um rund 2 Millionen auf künftig 9 Millionen zurückgehen. Das zeigt eine aktuelle Prognose der Bertelsmann Stiftung. Unter [www.wegweiser-kommune.de](http://www.wegweiser-kommune.de) können ab sofort erstmals auch bildungsrelevante Daten für alle Kommunen ab 5.000 Einwohnern abgerufen werden. mehr

06.11.2009 Artikel

"Kopernikanische Wende in der Elementarpädagogik"

Die Elementarpädagogik steht inmitten eines umgreifenden Reformprozesses, der von der Lehre, Aus- und Weiterbildung bis hin zur Forschung reicht. Auf der mit über 300 TeilnehmerInnen ausgebuchten Tagung "Neue Wege gehen. Professionalisierung in der Elementarpädagogik" des Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) wurden die damit verbundenen Herausforderungen kritisch beleuchtet und neue Perspektiven entwickelt. "Die Tagung", so nifbe-Vorsitzende Prof. Dr. Renate Zimmer, "ist der Startschuss für eine gemeinsam mit allen Beteiligten zu entwickelnde Strategie für mehr Transfer, Transparenz und Durchlässigkeit im elementarpädagogischen Arbeitsfeld." mehr

27.10.2009 Pressemeldung nifbe - Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung

"Starkes Thüringen - innovativ, nachhaltig, sozial und weltoffen" - Die Realität wird es zeigen.

Auf den Tag genau einen Monat nach der Landtagswahl wird heute der Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD unterzeichnet. Damit ist der Weg frei für die Bildung einer CDU-SPD-Regierung. "Der vorliegende Vertrag ist ein typisches, für beide Seiten gesichtswahrendes Abkommen, das aber durchaus positive Ansätze für Veränderungen in der Landespolitik enthält. An genau diesen Ansätzen, speziell im Bildungsbereich, wird die GEW Thüringen die Arbeit der zukünftigen Regierung messen, " so Jürgen Röhreich, Landesvorsitzender der GEW Thüringen. mehr

27.10.2009 Pressemeldung GEW Thüringen

"Kulturelle Bildung in der Kita"

Das Jugendministerium hat unter dem Titel "Kulturelle Bildung in der Kita" die jüngste Ausgabe der Veröffentlichungsreihe KitaDebatte herausgegeben. Einen Themenschwerpunkt setzen Praxisbeiträge aus brandenburgischen Kitas zur kulturellen Bildung und Erziehung. Die Erfahrungsberichte der Kitas sollen dabei helfen, Wissen über Chancen und Möglichkeiten einer "kulturellen Bildung von Anfang" an zu fördern. So gehört in der Potsdamer Kita "Benjamin Blümchen" das Tanzen und das freie Bewegen inzwischen zum Alltag. Anregungen dafür erhielten die Erzieherinnen in dem berufsbegleitenden Lehrgang "Kita macht Musik". mehr

26.10.2009 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

VBE: Werkrealschulen machen Hauptschulen kaputt

Manche Hauptschulen sind so klein geworden, dass ein Zusammenschluss für alle Seiten von Vorteil ist. Aufgrund der Vorschrift, dass Werkrealschu­len neuen Typs zweizügig sein müssen, geraten aber gut funktionierende, einzügige Hauptschulen in Bedrängnis. Der Verband Bildung und Erzie­hung (VBE) hat kein Verständnis dafür, dass diese Schulen, die alle nach dem Bildungsplan der Werkrealschule unterrichten, sich nicht auch so nen­nen dürfen und nun vollends zur "gefühlten" Restschule gemacht werden. mehr

25.10.2009 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

GEW: "Bildung: gesamtstaatliche Verantwortung sichern - strategische Ziele entwickeln"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die künftige Bundesregierung aufgefordert, Bildung wirklich Priorität einzuräumen und eine gute Finanzierung des Bildungsbereichs sicher zu stellen. Schwarz-Gelb müsse klären, wie Deutschland zu einer gesamtstaatlichen Verantwortung für Bildung und klaren strategischen Zielen für ein konsistentes Konzept von Bildung, Erziehung und Betreuung kommt. Dabei solle sich die Regierung an den Leitkategorien Qualität, Chancengleichheit, Demokratie und Nachhaltigkeit orientieren. Als ein "positives Signal" wertete GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne, dass die künftigen Koalitionäre offenbar an der Vereinbarung des Bildungsgipfels in Dresden von 2008 fest halten und die Ausgaben für Bildung und Forschung anheben wollen. "Die zusätzlichen Gelder müssen möglichst schnell bereit gestellt werden, um den Nachholbedarf im Bildungsbereich zu decken und die notwendigen Reformen anzugehen", verlangte Thöne am Montag in Frankfurt a.M.. mehr

19.10.2009 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

VBE: Die Neue Werkrealschule macht den Weg frei in die Vielgliedrigkeit

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg sieht in den durch die Einführung der Neuen Werkrealschule bedingten Zusammenlegungen und Umbenennungen von Hauptschulen eine Aufweichung des bisher fest zementierten dreigliedrigen Schulsystems, gleichzeitig aber auch eine politische Abwertung der künftig nach identischem Bildungsplan arbeitenden einzügigen Hauptschulen, die dem rauen Wind aus der Landeshauptstadt trotzen, selbstständig bleiben und sich nur deshalb nicht Werkrealschule nennen dürfen, weil sie kein zehntes Schuljahr anbieten. mehr

18.10.2009 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

VBE: Kein Verständnis für Rückschritt in der Erziehungsarbeit

Gerade hat der Verband Bildung und Erziehung (VBE) den Orientierungsplan in den Kindergärten noch als wichtigen Schritt in die Zukunft gelobt, schon erweist sich dieses Lob als verfrüht. Seit Herbst 2005 ist der Orientierungsplan in den Kindergärten bekannt, in vielen wurde er seit dieser Zeit angewendet. Nun, Herbst 2009, reiben sich die Erzieher/innen verwundert die Augen: Die Städte und Gemeinden, vertreten durch den Städtetag zeigen der Landesregierung die rote Karte. Damit schickt die Spitzenorganisation die Kindergärten und Erzieherinnen auf das Abstellgleis. mehr

06.10.2009 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg