Ein Gesamtpaket für die Kindertagesstätten hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) vorgeschlagen. "Die Gesellschaft erwartet von der Politik keine Geschenke, sondern Perspektiven. Es muss klar werden, mit welchen Schritten der Ausbau der Kitas bis zum Jahr 2010 zu qualifizierten Bildungseinrichtungen umgesetzt wird", sagte das für Jugendhilfe zuständige GEW-Vorstandsmitglied Norbert Hocke mit Blick etwa auf den populistischen Vorstoß von Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD). Der Sozialdemokrat glaubt im Landtagswahlkampf mit der Ankündigung, die Elternbeiträge für den Kindergartenbesuch abzuschaffen, zu punkten. "Das reicht für eine Qualitätsverbesserung in den Kitas aber bei weitem nicht aus", betonte Hocke.
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18.08.2006
Pressemeldung
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft