"Die Kultusminister sollen sich verbindlich gegen ein öffentliches Schulranking aussprechen", hat Marianne Demmer, stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), anlässlich einer Fachtagung der Kultusministerkonferenz (KMK) heute in Berlin gefordert. Während der Tagung hat die KMK ihre "Gesamtstrategie zum Bildungsmonitoring" vorgestellt. So lange diese Klarstellung nicht erfolgt sei, wird die GEW flächendeckende Vergleichstests nicht unterstützen. Die Tests, die alle Schüler erfassen, seien im KMK-Konzept am problematischsten. Das Papier der KMK verdiene den Titel "Gesamtstrategie" nicht: Es beziehe sich nur auf den Schulbereich, zudem fehlten Schlussfolgerungen, wie Schule weiter zu entwickeln ist.
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12.05.2006
Pressemeldung
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft