Demografische Entwicklung

Demografische Entwicklung

GEW: "Sinkende Schülerzahlen für qualitative Verbesserungen nutzen"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mahnt an, die in den nächsten Jahren sinkenden Schülerzahlen für qualitative Verbesserungen in den Schulen und die Weiterentwicklung zu einem inklusiven System zu nutzen. mehr

21.11.2012 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Statistik

Zahl der Schulanfänger 2012 im Vergleich zum Vorjahr rückläufig

Zu Beginn des laufenden Schuljahres 2012/13 wurden nach vorläufigen Daten in Deutschland 691 800 Kinder eingeschult. Das waren 2,7 % weniger als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist die Zahl der Einschulungen im Vergleich zum Vorjahr lediglich in Berlin (+ 2,9 %), Brandenburg (+ 0,9 %) und Bayern (+ 0,7 %) gestiegen. In allen übrigen Bundesländern ist die Zahl der Schulanfänger/-innen gesunken. mehr

21.11.2012 Pressemeldung Statistisches Bundesamt (DESTATIS)

Niedersachsen

2010 hatte jeder sechste Niedersachse einen Migrationshintergrund

Im Jahr 2010 hatten 16,8 % der niedersächsischen Bevölkerung einen Migrationshintergrund. Gegenüber 2005 ist dieser Anteil um +1,1 Prozentpunkte gestiegen. Der Anteil der Frauen lag bei 49,4 %. Wie der Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen (LSKN) mitteilt, besaßen von den 1,3 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Niedersachsen 60,5 % die deutsche Staatsangehörigkeit. mehr

19.11.2012 Pressemeldung Statistik Niedersachsen

Bayern

Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle weist auf Anstieg des Bildungshaushalts hin: 2014 werden es über 10,8 Milliarden Euro sein

"Wir haben die Koalitionsvereinbarung umgesetzt, über 5.000 neue Lehrerstellen in der Legislaturperiode geschaffen und die ‚demografische Rendite' im Bildungswesen erhalten", zieht Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle eine vorläufige Bilanz der Legislaturperiode auf der Grundlage der Haushaltsentwicklung. mehr

15.11.2012 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Bayern

Demografische Rendite muss in Schulen bleiben

Wenige Wochen vor den abschließenden Beratungen zum Doppelhaushalt 20013/14 hat sich der Präsident des BLLV, Klaus Wenzel, mit einem Offenen Brief an Kultusminister Spaenle gewandt. Darin fordert Wenzel Spaenle auf, dafür zu sorgen, dass die demografische Rendite vollständig an den Schulen bleibt. Dies sei von CSU und FDP 2008 vereinbart und zugesichert worden. Nun zeichne sich ab, dass trotz anderslautender Zusagen erneut Lehrerstellen gestrichen werden. mehr

15.11.2012 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Sachsen

Über 5.000 Lehrkräfte in Sachsen im Streik

Mehr als 5.000 Lehrerinnen und Lehrer aus dem Bereich der Regionalstelle Dresden der Sächsischen Bildungsagentur sind heute dem Warnstreikaufruf der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Sachsen und der dbb tarifunion gefolgt. Allein 3.000 Lehrkräfte nahmen an der zentralen Kundgebung in Dresden teil. Sie bekräftigten ihre Forderung nach Verhandlungen über einen Demografie-Tarifvertrag. mehr

14.11.2012 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Rheinland-Pfalz

GEW erkennt Verbesserungen in der Unterrichtsversorgung, doch ist man von einer Vollversorgung der Schulen weit entfernt

"Für die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft ist es nicht nachvollziehbar, weshalb die Landesregierung für den Schulbereich nach wie vor zu wenige Planstellen zur Verfügung stellt und dies Jahr für Jahr zu Unterrichtsausfall führt", kommentierte der GEW-Landesvorsitzende, Klaus-Peter Hammer die Zahlen zur Unterrichtssituation des Bildungsministeriums. "Wir bemängeln, dass die Landesregierung an den meisten Schularten einen strukturellen Unterrichtsausfall in Kauf nimmt. Hier auf die wundersamen Veränderungen durch die prognostizierten zurückgehenden Schülerzahlen zu setzen, hat sich in der Vergangenheit schon wiederholt als Fehleinschätzung erwiesen." mehr

14.11.2012 Pressemeldung GEW Rheinland-Pfalz

Rheinland- Pfalz

Ahnen: Gute Unterrichtsversorgung an allgemeinbildenden Schulen

Die allgemeinbildenden Schulen im Land können im laufenden Schuljahr auf der Basis einer guten strukturellen Unterrichtsversorgung den zu erteilenden Pflichtunterricht sowie zusätzliche Förder- und Differenzierungsangebote abdecken. "Mit einem Versorgungsgrad von durchschnittlich 98,1 Prozent haben die allgemeinbildenden Schulen insgesamt gute Voraussetzungen für ihre Arbeit. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Unterrichtsversorgung klar verbessert. Wie beabsichtigt und angekündigt trifft dies insbesondere für die Gymnasien zu. Aber auch die anderen weiterführenden Schulen und die Förderschulen haben eine bessere Versorgung mit Lehrkräften zurückgemeldet", sagte Bildungsministerin Doris Ahnen bei der Vorstellung der vorläufigen Ergebnisse der Schulstatistik im Schuljahr 2012/2013. Im vergangenen Schuljahr hatte die strukturelle Unterrichtsversorgung in den allgemeinbildenden Schulen bei einem Wert von 97,6 Prozent gelegen. mehr

14.11.2012 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

VDR zur Schulstatistik: Versorgungsdefizit trotz sinkender Schülerzahlen

Trotz sinkender Schülerzahlen ist es der Landesregierung auch im laufenden Schuljahr nicht gelungen, die Unterrichtsversorgung zu 100 % zu sichern, geschweige denn eine wirklich wirkungsvolle schulinterne Vertretungsreserve einzurichten. mehr

14.11.2012 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Ergebnisse der Herbstsitzungen des Wissenschaftsrates (Hamburg, 07. - 09. November 2012)

In seinem jährlichen Bericht zu aktuellen Tendenzen im deutschen Wissenschaftssys­tem widmete sich der Vorsitzende des Wissenschaftsrates dieses Mal dem Themen­komplex [Demographische Entwicklung und Fachkräftequalifizierung](http://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/VS_Bericht_Nov_2012.pdf). Professor Wolf­gang Marquardt skizzierte die Herausforderungen, die sich aus der Alterung der Gesell­schaft und dem sich abzeichnenden Mangel an Fachkräften für den post-schuli­schen Bildungsbereich ergeben. Mit diesen Herausforderungen müsse sich der Wissen­schafts­rat in seiner zukünftigen Arbeit gezielt auseinandersetzen. Ins Zentrum seiner Ausführungen rückte Marquardt die Frage, wie das Hochschulsystem und sein Verhält­nis zur beruflichen Bildung zukünftig zu organisieren seien, um den Bedarf der Volks­wirtschaft an unterschiedlichen Qualifikationen zu befriedigen. mehr

12.11.2012 Pressemeldung Wissenschaftsrat