Föderalismus

Bildungsindikatoren im Ländervergleich

Die Lehrer-Schüler-Relation an den Grundschulen hat sich in NRW im Schuljahr 2007/08 im Vergleich zu 2006 verschlechtert. Kamen 2006 im statistischen Schnitt noch 19,7 Schülerinnen und Schüler auf eine Lehrkraft, so waren es im Schuljahr 2007/08 bereits 20. Nach wie vor ist diese Relation im Primarbereich schlechter als im Sekundarbereich. Das gilt zwar auch für den OECD-Durchschnitt, allerdings hatte in diesem Schnitt im Jahr 2006 eine Lehrkraft im Primarbereich 16 Kinder zu betreuen. mehr

10.09.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Im Bundestag notiert: Finanzierung von Forschungsvorhaben und -Einrichtung

(hib/FAL) Die Bundesregierung hat auf zwei Kleine Anfragen ([16/10062](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/100/1610062.pdf), [16/10063](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/100/1610063.pdf)) der Bundestagsfraktion Die Linke über die Finanzierung von Forschungsvorhaben und -Einrichtung in Baden - Württemberg sowie öffentlich geförderte und bundeswehrrelevante Forschung Auskunft erteilt. mehr

09.09.2008 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Für Bildung mehr auf die Tube drücken

Einen "Schlussstrich unter die Schönwetterreden deutscher Bildungspolitiker" fordert angesichts des OECD-Bildungsberichts 2008 der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger. "Deutschland muss sich endlich wieder an der Bildungsexpansion beteiligen", bekräftigt Eckinger. "Die Bildungsrepublik Deutschland lässt sich nicht beschwören. Es muss mehr öffentliches Geld dafür in die Hand genommen werden und wir brauchen endlich eine nationale Bildungsstrategie." Es sei mehr als blamabel, so Eckinger, dass Deutschland sich bis heute auf den Bildungserfolgen längst vergangener Jahrzehnte ausruhe und dabei den Anschluss an den Bildungsboom in Kanada oder auch den nordeuropäischen Staaten verliere. mehr

09.09.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Bildung für die Kleinsten

Die Bildungsgewerkschaft GEW empfiehlt einen Orientierungsplan für unter dreijährige Kinder in Kindertageseinrichtungen. "Mit dem Orientierungsplan für 3-6-Jährige haben die KiTas einen Qualitätssprung gemacht. Deshalb muss jetzt der Orientierungsplan auf die Kleinsten in den Krippen ausgeweitet werden. Die Diskussion darf nicht auf den Ausbau der Plätze und deren Finanzierung reduziert werden. Die Eltern werden die Krippen nur akzeptieren, wenn dort gute Bedingungen garantiert werden", sagte am Montag (08.09.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

08.09.2008 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

"Unser Schulsystem muss gerecht und übersichtlich bleiben — deshalb sagen wir ´nein´ zum SPD-Vorschlag!"

"Mit dem Vorstoß der SPD, dass alle Schulen in Baden-Württemberg einen Rechtsanspruch auf die Genehmigung innovativer Konzepte haben sollen, wird die Schullandschaft zwar bunter, aber nicht besser und auch nicht gerechter", kommentiert der Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW), Bernd Saur, den entsprechenden Gesetzentwurf der Landtags-SPD. mehr

30.08.2008 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

puk-Dossier Öffentlich-rechtlicher Rundfunk erschienen

Heute haben die Herausgeber von politik und kultur (puk), der Zeitung des Deutschen Kulturrates, Theo Geißler und Olaf Zimmermann das puk-Dossier Öffentlich-rechtlicher Rundfunk der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Dossier kann kostenlos beim Deutschen Kulturrat bezogen werden. mehr

29.08.2008 Pressemeldung Deutscher Kulturrat e.V.

Gemeindebund: "Ohne uns ist die Bildungsrepublik Deutschland nicht realisierbar"

(redaktion/NOZ) Wichtiger als Steuersenkungen sei ein Bildungs-Finanzpaket in Milliardenhöhe, erklärte Gerd Landsberg, Hauptgeschäftführer des Städte- und Gemeindebundes, heute gegenüber der Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ. mehr

26.08.2008 Artikel

Bildungsmonitor 2008 bemängelt fehlende Ganztagsbetreuung

(redaktion) Sachsen ist erneut Spitzenreiter beim Bildungsmonitor 2008, gefolgt von Baden-Württemberg, Thüringen und Bayern. Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern landen auf den drei letzten Plätzen. Der jährlich im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln erstellte Bildungsmonitor wurde bereits zum vierten Mal durchgeführt. Die Arbeit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft wird durch die Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie finanziert. mehr

26.08.2008 Artikel

© VdS Bildungsmedien

"Bildungsrepublik Deutschland"

(Von Ulrich Herrmann) "Wohlstand für alle heißt heute und morgen: Bildung für alle." Unterschiedliche Zuständigkeiten von Ländern und Bund für Schule, Hochschule und Berufsbildung? Das interessiert die Leute nicht. Sie wollen, dass Verantwortung wahrgenommen wird, dass etwas getan wird für eine gute Zukunft ihrer Kinder. "Sie erwarten, dass unser Bildungssystem jedem die Chance auf Einstieg und Aufstieg ermöglicht. Genau diese Erwartung will ich erfüllen." Sagte die Bundeskanzlerin am 12. Juni auf der Festveranstaltung "60 Jahre Soziale Marktwirtschaft". Einen solchen Coup, einen solchen Paukenschlag mit der Besetzung eines zentralen SPD-Wahlkampfthemas macht Angela Merkel so schnell keiner nach. mehr

25.08.2008 Artikel

Bildungsreise: Früh übt sich

Bildung ist ein Schlüsselthema des 21. Jahrhunderts - und für Deutschland die Grundlage von Wachstum, Wohlstand und sozialen Zusammenhalts. Auf den ersten Stationen ihrer Bildungsreise erfuhr Bundeskanzlerin Angela Merkel in Hessen und Nordrhein-Westfalen, wie wichtig es ist, schon bei den Jüngsten die Lust auf Wissen zu wecken. Und was sich tun lässt, damit das immer besser gelingt. mehr

23.08.2008 Pressemeldung Presse- und Informationsamt der Bundesregierung