Föderalismus

Kabinett beschließt Fünf-Punkte-Plan für mehr Selbstständigkeit der Forschungseinrichtungen

Auf Initiative von Bundesforschungsministerin Annette Schavan hat das Bundeskabinett am Mittwoch in Berlin einen Fünf-Punkte-Plan für mehr Selbstständigkeit der Forschungseinrichtungen im Rahmen der Initiative "Wissenschaftsfreiheitsgesetz" beschlossen. Damit wird die Voraussetzung dafür geschaffen, dass deutsche Forschungseinrichtungen künftig über deutlich größere Freiräume in den Bereichen Haushalt, Personal, Vernetzung, Bau und Beschaffung verfügen werden. Schavan sagte in Berlin: "Das ist ein Meilenstein für mehr Autonomie in der deutschen Forschung. Damit wird die deutsche Forschung im internationalen Wettbewerb attraktiver und leistungsfähiger und bietet mehr Spielräume." mehr

30.07.2008 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Schulische Bildung nicht den Interessen der Tourismusbranche unterordnen!

Heftige Kritik an der Forderung des Tourismusbeauftragten der Bundesregierung, Ernst Hinsken, die Ferientermine in den 16 Bundesländern noch stärker als bisher auseinander zu ziehen, hat der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, geübt. mehr

29.07.2008 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

Bildungsrepublik Deutschland – bisher eine politische Worthülse!

Der Bund zieht sich immer mehr aus der Verantwortung zurück und die Kultusministerkonferenz kann nicht direkt eingreifen. Schulformen werden zusammengeführt, die Klassenstärke nimmt zu. Die Förderung von Schülerinnen und Schülern erfolgt aufgrund fehlender Ressourcen binnendifferenziert. Die Umstellung auf G8 soll laut Ministerien dazu beitragen, dass Lehrkräfte besser individuell fördern können. "Wir Eltern haben das Gefühl, dass man uns für dumm verkauft, denn unsere Kinder erfahren in der Schule immer weniger Unterstützung", beklagt Christine Sczygiel, Vorsitzende des BVL, Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. "Als Eltern sehen wir auch die Problematik der Lehrer, die immer mehr Anforderungen von den Kultusministerien auferlegt bekommen, ohne sie zu befähigen oder zu entlasten. Auf der Strecke bleiben dabei die Schüler", so Sczygiel. mehr

29.07.2008 Pressemeldung

Im Bundestag notiert: Föderalismusreform I

(hib/SKE) Die Bundesregierung hat im Zusammenhang mit Debatten der Föderalismusreform II keine Absenkung von Bildungsausgaben in bestimmten Bundesländern für geboten erklärt. mehr

21.07.2008 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Entwertung der Abiturprüfung befürchtet

Heftige Kritik an der Art und Weise, wie eine Arbeitsgruppe in der Kultusministerkonferenz (KMK) die Verschiebung der Semesterferien bis 2011 umsetzen will, hat der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, geübt. Nach den derzeit vorliegenden Plänen soll der Semesterferienbeginn an den Hochschulen wegen der Angleichung an international übliche Regelungen auf den 1. März bzw. den 1. September vorgezogen werden. mehr

21.07.2008 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

Föderalismus und das Recht auf Bildung

(redaktion) Eine hessische Schülerin, die ein rheinland-pfälzisches Gymnasium nicht besuchen darf und eine Rheinland-Pfälzer Oberstufenschülerin, der verwehrt wird, in eine hessische Oberstufe zu wechseln: (Schul)Bildung in Deutschland ist mit nahezu unüberwindbaren Hürden versehen, zumal dann, wenn die Landesgrenzen überschritten werden. Aber selbst innerhalb der einzelnen Bundesländer gibt es offensichtlich gut gesicherte Grenzen. mehr

18.07.2008 Artikel

Bund und Länder fördern Hochleistungsrechner

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat heute beschlossen, dass Bund und Länder ab 2009 Hochleistungsrechner an Hochschulen gemeinsam fördern. Für einen Zeitraum von sechs Jahren soll eine Förderlinie für Hochleistungsrechner mit einem Finanzvolumen von insgesamt 100 Millionen Euro eingerichtet werden. Die GWK folgt damit einer Empfehlung des Wissenschaftsrates von Anfang Juli 2008. mehr

16.07.2008 Pressemeldung Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern

Wissenschaftsministerin will Promotionsquote in Sachsen auf zehn Prozent erhöhen

Sächsische Hochschulabsolventen und –absolventinnen werden ab sofort stärker unterstützt, wenn sie nach ihrem Studium eine Doktorarbeit schreiben wollen. Darüber informiert heute das sächsische Wissenschaftsministerium. Demnach stellt das Ministerium über den Europäischen Sozialfonds (ESF) bis 2013 im Programm "Hochschule und Forschung" rund 29 Millionen Euro zur Förderung von Promovenden zur Verfügung. "Nur so können wir die besten Absolventen in Sachsen halten, die wir dringend als Fachkräfte für die sächsische Wirtschaft und Wissenschaft brauchen werden", sagte Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange. Ziel sei eine Erhöhung der Promotionsquote (1) auf 10 Prozent. Derzeit liege sie in Sachsen bei 8,2 Prozent und damit unter der durchschnittlichen Promotionsquote in Deutschland. mehr

15.07.2008 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus

Bye-bye Schleswig-Holstein – Wir wandern aus!

So haben sich viele junge Lehrerinnen und Lehrer in Schleswig-Holstein ihre Zukunft nicht vorgestellt: Langes Studium, hartes Referendariat und dann Arbeitslosigkeit oder schlecht bezahlte Aushilfsjobs. Unter dem Motto "Bye-bye Schleswig-Holstein! Uns reicht ´s! Wir wandern aus!" protestierte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) deshalb am Donnerstag, 10.7.08 vor dem Kieler Hauptbahnhof. Rund 40 junge Lehrerinnen und Lehrer sangen mit Koffern und Rucksäcken bepackt Abschiedslieder mit neuen Texten. mehr

10.07.2008 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Regierung revidiert Absichten zum Abbau von Lehrerstellen

Der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Eberhard Brandt vermisst in den Beschlüssen der Haushaltsklausur der Landesregierung ein Konzept, mit dem genügend junge Lehrerinnen und Lehrer für die Arbeit in den niedersächsischen Schulen geworben und gehalten werden. "Die Regierung trägt die Verantwortung dafür, dass auch in Zukunft Absolventen aus den Hochschulen und junge Lehrkräfte in Nachbarländer abwandern." Damit dieser Skandal beendet wird, kündigt die GEW Aktionen im neuen Schuljahr an. Das Kabinett habe bei den Referendarstellen selbst die unzureichenden Pläne der Kultusministerin deutlich beschnitten. mehr

09.07.2008 Pressemeldung GEW Niedersachsen