Gemeinschaftsschule

Baden-Württemberg

VBE: Realschulen als Wegbereiter zur Gemeinschaftsschule umworben

Die Realschule als anerkannte Schulart zwischen Gymnasium und Hauptschule blieb jahrelang bei Schuldebatten außen vor. "Sie war einfach da, sehr beliebt und machte hervorragende Arbeit", versichert Gerhard Brand, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg. Doch nun rückt diese Schulart in den Fokus des Kultusministeriums, da es ohne die Realschulen keinen Siegeszug der politisch gewollten Gemeinschaftsschule geben kann. Des­halb fühlen sich die meisten der plötzlich heftig umworbenen Realschullehrkräfte instrumentalisiert. mehr

06.12.2012 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Schleswig-Holstein

Schulgesetzänderung: Retro-Look in der Bildungspolitik vor dem Ende

Einen "Zwischenschritt auf dem Weg zu einer besseren Schule" stellt die geplante Schulgesetzänderung für die Bildungsgewerkschaft GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) dar. Vorangegangene Schulgesetzänderungen würden dadurch entschärft, Fehlentwicklungen eingedämmt. Schulen erhielten wieder die Möglichkeit zur pädagogischen Weiterentwicklung. mehr

05.12.2012 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Baden-Württemberg

Kultusministerium wirbt für eine freiwillige Weiterentwicklung der Realschule

Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer hat bei der Jahrestagung der AG der Realschulrektorinnen und Realschulrektoren in Filderstadt unterstrichen, das Kultusministerium werbe für eine freiwillige Weiterentwicklung der Realschule zur Gemeinschaftsschule. Zwang gebe es in keiner Weise: "Die grün-rote Landesregierung denkt nicht daran, die Realschulen unter Druck zu setzen." Zwang führe nur dazu, "gut funktionierende Schulen zu zerstören". Sie wies deshalb auch die Aufforderung der GEW-Vorsitzenden Doro Moritz zurück, das Kultusministerium solle ´irgendwann´ den Realschulen die Aufnahme von Schülern verbieten. Solange die Nachfrage der Schülerinnen und Schüler für die Realschule da sei, werde es diese Schulart geben, versicherte die Ministerin. Der Auftritt der Ministerin stieß unter den Realschulrektoren auf eine positive Resonanz. mehr

28.11.2012 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Schleswig-Holstein

Ministerin Wende stellt klar: "Keine Regionalschule wird wegen Umwandlung zur Gemeinschaftsschule geschlossen"

Keine Regionalschule wird geschlossen, weil sie sich in eine Gemeinschaftsschule umgewandelt hat", sagte Bildungs- und Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Waltraud ´Wara´ Wende nach der Bildungsausschuss-Sitzung in Kiel. mehr

23.11.2012 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Bayern

Kultusministerium: SPD-Modell der "Gemeinschaftsschule" gefährdet Mittelschule, Realschule und Gymnasium und sichert die Schulstandorte nicht

Das Bayerische Kultusministerium setzt bei der Förderung der jungen Menschen auf die bewährten Schularten Mittelschule, Realschule, Gymnasium, Wirtschaftsschule und die Berufliche Oberschule. Um möglichst viele Schulstandorte zu erhalten, schöpft das Ministerium die Möglichkeiten einer flexibleren Klassenbildung aus, etwa in Mittelschulverbünden. mehr

21.11.2012 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Baden-Württemberg

VBE fordert: Realschulen stärken, nicht zerschlagen

Jahrzehnte lang wurden die Hauptschulen "gestärkt", immer wieder gab es Unterstützungsprogramme für die Gymnasien. Die Realschulen erledigten im Windschatten der heftig geführten Diskussionen um die anderen Schul­arten stets verlässlich und völlig unspektakulär ihre Arbeit. Jetzt ist es an der Zeit, etwas für Gutes für diese wertvolle Schulart zu tun, so der Ver­band Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg. Die letzte Presse­mitteilung des Kultusministeriums zur Realschule (PM 148/2012) gibt je­doch Anlass zur Sorge. "Das sieht eher nach einer raschen Schulabwick­lung als nach einer Schulentwicklung aus", sagt VBE-Chef Gerhard Brand. mehr

21.11.2012 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

© Universität Konstanz
Schulentwicklungsexperte

"Dass es Sitzenbleiben noch immer gibt, ist skandalös"

(red/idw) Die Diskussion über Vor- und Nachteile von Gemeinschaftsschulen kocht immer noch heftig. Der Schulentwicklungsexperte Prof. Dr. Thomas Götz warnt jetzt vor einer zu schnellen Einführung der Gemeinschaftsschule: "Das G8 hat gezeigt, was es bedeutet, Schulreformen überstürzt einzuführen", sagt der Bildungsforscher. Klar äußert sich der Wissenschaftler zur geplanten Abschaffung des Sitzenbleibens in der Gemeinschaftsschule: "Dass es das Sitzenbleiben noch immer gibt, ist unglaublich und fast schon skandalös." mehr

21.11.2012 Artikel

Bayern

Gemeinschaftsschule – in zwei Schritten zur Gesamtschule!

"Wir haben uns mit den unterschiedlichen Modellen der Gemeinschaftsschule über die Ländergrenzen hinweg intensiv beschäftig – kein Modell kann nur annähernd überzeugen oder erreicht nur im Entferntesten den Standard des differenzierten Schulwesens in Bayern. Deshalb warnen wir die Eltern in Bayern, sich auf die leeren Versprechen der Gemeinschaftsschul-Befürworter einzulassen." Mit dieser Feststellung reagiert Anton Huber, Vorsitzender des Bayerischen Realschullehrerverbandes (brlv) und Stellvertretender Bundesvorsitzender des Deutschen Realschullehrerverbandes (VDR), auf die immer wiederkehrende Forderung nach Einführung der Gemeinschaftsschule in Bayern. mehr

21.11.2012 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Baden-Württemberg

Realschulen sollen bei der Weiterentwicklung hin zur Gemeinschaftsschule stärker unterstützt werden

Die Landesregierung strebt im Zuge einer regionalen Schulentwicklungsplanung ein stabiles Zwei-Säulen-Modell an, erklärte heute Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer. Eine Säule ist das Gymnasium, die zweite soll nach dem Ende eines Übergangsprozesses die Gemeinschaftsschule sein. Letztere bietet ebenfalls gymnasiale Standards und damit eine G9-Option auf das Abitur an. mehr

19.11.2012 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Sachsen-Anhalt

Gemeinschaftsschulen können starten

Der Weg ist frei für eines der wichtigsten bildungspolitischen Vorhaben der Landesregierung, die Einführung der Gemeinschaftsschule. Der Landtag von Sachsen-Anhalt beschloss auf seiner heutigen Sitzung mehrheitlich das neue Schulgesetz und damit auch den Start der neuen Schulform im Schuljahr 2013/2014. "Das ist nicht nur ein Erfolg für die Bildungspolitik, das ist gut für unser Land und für unsere Kinder", sagte Kultusminister Stephan Dorgerloh. mehr

15.11.2012 Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt