Grundschulempfehlung

Neue Töne aus Baden-Württemberg: Hauptschulempfehlung abschaffen

(redaktion) Der baden-württembergische Justizminister Ulrich Goll (FDP) hat jetzt vorgeschlagen, dass Grundschüler künftig keine Empfehlung mehr für die Hauptschule bekommen sollen. Stattdessen solle es nur noch Empfehlungen für die Werkrealschule, Realschule und das Gymnasium geben. Dem hat der baden-württembergische Philologenverband scharf widersprochen. mehr

22.07.2008 Artikel

Philologenverband gegen eine Abschaffung der Grundschulempfehlung

"Die Grundschulempfehlung hat eine unverzichtbare Funktion bei der Zuweisung von Kindern in die richtige Schulart. Sie lässt sich bezüglich ihres empfehlenden Charakters sicher noch verfeinern, sollte aber nicht abgeschafft werden. Wer die Abschaffung fordert, fördert schulische Fehlentscheidungen und stiehlt sich aus der bildungspolitischen Verantwortung", so Bernd Saur zum Vorschlag von Justizminister Ulrich Goll (FDP), die Grundschulempfehlung als Zuweisung zur Hauptschule abzuschaffen. mehr

22.07.2008 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Grundschulempfehlung abschaffen

"Der Vorschlag von Justizminister Ulrich Goll, nur die Empfehlung für die Hauptschule abzuschaffen, ist absurd. Die Grundschulempfehlung für Kinder der vierten Klasse sollte insgesamt abgeschafft und stattdessen die individuelle Förderung der Kinder in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen ausgebaut werden. Golls Äußerungen zeigen, dass die Landesregierung merkt, dass die baden-württembergische Schulstruktur ein Auslaufmodell ist und auch nicht durch eine Bildungsoffensive gerettet werden kann", sagte am Montag (21.07.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

21.07.2008 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Stärkere Bildungsinvestition und Bildungsbereitschaft müssen sich ergänzen!

"Dass Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund frühzeitig, differenziert und kontinuierlich gefördert werden müssen und alle gesellschaftlichen Gruppen in der Verantwortung stehen, an den im Bericht aufgezeigten Problemen mitzuwirken, ist keine neue Erkenntnis, sondern eine Notwendigkeit, die schon lange in unserem Forderungskatalog steht", kommentiert der Vorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW), Karl-Heinz Wurster, den von der Kultusministerkonferenz (KMK) und vom Bundesbildungsministerium (BMPF) veröffentlichten zweiten gemeinsamen Bericht "Bildung in Deutschland 2008". mehr

12.06.2008 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

VBE warnt: Nicht nur G-Achtler leiden unter zu starkem schulischen Arbeitsdruck

Nicht nur G8-Gymnasiasten leiden unter einem zu großen Arbeitsdruck, auch an anderen Schularten haben Schüler zu kämpfen, weil sie sich nicht genügend unterstützt fühlen. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg sieht in dem Dauerdruck, der auf vielen Schülern vor allem aufgrund der Perspektivlosigkeit lastet, ein unnötiges Lernhemmnis. mehr

30.05.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Philologen warnen davor, bei Grundschülern Ängste vor Übertritt zu schüren

Für elterliche Gelassenheit mit dem Übertrittszeugnis und gegen dessen Stilisierung zu einer angeblich lebensentscheidenden Schicksalsfrage hat sich der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt ausgesprochen: "Die Hysterisierung, die seit einigen Jahren im Zusammenhang mit der Ausstellung der Grundschulempfehlungen betrieben wird, ist nicht gerechtfertigt." Die in letzter Zeit intensivierten Versuche, im Zusammenhang mit dem Übertritt Ängste bei Kindern und Eltern zu wecken und zu schüren, seien unverantwortlich und gingen auch am Empfinden der ganz großen Mehrheit der Kinder vorbei. mehr

30.04.2008 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

"Mit der Einrichtung von neun- oder zehnjährigen Basisschulen würde ein Bildungschaos zementiert"

- Philologenverband gegen Basisschulen, die das Gymnasium zerschlagen - PhV stellt fest: Durch Absenkung des Leistungsniveaus wird nicht mehr Bildungsgerechtigkeit erreicht - Forderung: Bessere schulische Rahmenbedingungen, ein verpflichtendes Vorschuljahr und gute Durchlässigkeit mehr

14.04.2008 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Jetzt reicht es, Frau Sommer!

"Die Landesregierung hat mit dem neuen Schulgesetz alle Register gezogen, damit Gesamtschulen das Leben erschwert wird und das Gymnasium seinen Sonderstatus als Elitekaderschule behält. Dass die Ergebnisse der zentralen Prüfungen, die bindende Grundschulempfehlung und das G8 den Gesamtschulen eher genützt als geschadet haben, können Ministerin Sommer und Staatssekretär Winands nicht verwinden," so erklärt sich Anette Plümpe, Vorsitzende des Landeselternrates der Gesamtschulen in NRW (LER), die neueste Diffamierungskampagne des Schulministeriums in den Ruhrnachrichten. mehr

04.04.2008 Pressemeldung Landeselternrat der Gesamtschulen NW e.V. (LER)

VBE wirbt für eine feinfühligere Wortwahl beim Eltern-Rück­meldebogen der Grundschulempfehlung

Die Grundschulempfehlung, die Kinder auf drei verschiedene Schul­arten nach Klasse vier aufteilt, ist verschickt. Alle Eltern müssen sich da­zu auf einem Rücksendebogen an die Schule äußern. Der Verband Bil­dung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg sieht bei den vorformu­lierten Ant­worten zum Ankreuzen einen weniger feinfühligen Umgang mit den El­tern, deren Kinder ausschließlich eine Hauptschulempfehlung erhalten ha­ben. mehr

17.03.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Sorgen vor Überforderung unbegründet

Brandenburgs Bildungsminister Holger Rupprecht hat heute in Potsdam die Ergebnisse der Zentralen Vergleichsarbeiten in der Jahrgangsstufe 6 (ZVA 6) und ihre Auswirkungen auf das Halbjahreszeugnis der Sechstklässler präsentiert sowie den Ablauf des Probeunterrichts erläutert. mehr

05.03.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg