Hauptschule

VBE zum Bildungsbericht: Bildungsgerechtigkeit nicht in der Wirklichkeit angekommen

"Keine Entwarnung" gibt der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger angesichts des heute vorgestellten 2. Nationalen Bildungsberichts. "Bildungsgerechtigkeit wird nach wie vor nur im Munde geführt, hat aber mit der Wirklichkeit nichts zu tun", betont Eckinger. "Zwar ist besonders im Elementarbereich ein Umsteuern in der Bildungspolitik erkennbar, aber sich jetzt zurückzulehnen wäre ein gravierender Fehler." Immer noch bestehe zwischen Bildungskarriere und sozialer Herkunft ein besonders enger Zusammenhang. "Ich sehe diesen Trend bisher nicht gebrochen", erklärt der VBE-Bundesvorsitzende. mehr

12.06.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

BEV fordert Realschulabschluss für Hauptschüler

Zum nationalen Bildungsbericht, den die Kultusministerkonferenz heute veröffentlicht hat, sagt der Bayerische Elternverband (BEV): mehr

12.06.2008 Pressemeldung Bayerischer Elternverband

GEW: "Wir können und wollen uns keine 'verlorene Generation' leisten"

Mit Blick auf den heute vorgestellten Bericht "Bildung in Deutschland 2008" hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft angemahnt, insbesondere die sog. "Risikokinder" in den bildungspolitischen Fokus zu nehmen und diese von Anfang an individuell zu fördern. "Wir können und wollen uns keine 'verlorene Generation' leisten", unterstrich GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Donnerstag in Frankfurt a.M.. "Wir müssen endlich ein verbrieftes Recht auf Bildung für alle Menschen in unserer Gesellschaft verankern." Thöne bezeichnete den vorgelegten Bericht als brauchbares Instrument, um in zentralen bildungspolitischen Fragen endlich konsequent umzusteuern. Es sei höchste Zeit für eine gemeinsame, abgestimmte Politik zwischen Bund, Ländern, Kommunen und anderen gesellschaftlichen Kräften. mehr

12.06.2008 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Schulsystem gibt Hauptschulabgängern wenig Chancen

"Die Hauptschule wurde zulange schön geredet, aber schlecht behandelt. Faktum ist, dass diese Schulart bei vielen Eltern keine Akzep- tanz mehr hat und auch zunehmend bei den Unternehmen auf Skepsis stößt. Zu viele Hauptschüler sind Bildungsverlierer. Es ist höchste Zeit über unser Schulsystem neu und kreativ nachzudenken. Unsere Schule muss den Kindern dienen und nicht die Kinder dem Schulsystem. Deshalb muss auch die Hauptschule grundsätzlich auf den Prüfstand. Es müssen pragmatische Lösungen wie die Regionale Schulentwicklung (RSE) mit schulartübergreifenden Angeboten zugelassen werden. Es ist Zeit für neue Antworten!" Mit diesen Worten kommentierte der BLLV-Präsident Klaus Wenzel die gerade veröffentlichten Ergebnisse der Studie "Bildung in Deutschland 2008". mehr

12.06.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Ahnen: Zehn neue Integrierte Gesamtschulen starten 2009/2010

"Die Schulentwicklungsplanung auf der kommunalen Ebene hat landesweit eindeutig an Schwung gewonnen. Deutlicher Beleg dafür ist, dass in diesem Jahr mit insgesamt 20 Anträgen auf Errichtung einer Integrierten Gesamtschule (IGS) so viele Anträge eingingen wie in keinem Jahr zuvor. Alle Anträge kamen im Übrigen aus Landkreisen – und lagen zum Teil bereits vor der Vorstellung des Regierungsentwurfs für das Landesgesetz zur Änderung der Schulstruktur vor, das ab dem Schuljahr 2009/2010 gelten soll und neben der Einführung der ,Realschule plus´ auch die Errichtung von Integrierten Gesamtschulen erleichtern wird." Das unterstrich Bildungsministerin Doris Ahnen, die heute die Auswahlentscheidungen für zehn neue Integrierte Gesamtschulen zum Schuljahr 2009/2010 vorstellte. Nachdem bereits zum kommenden Schuljahr sechs neue IGSen an den Start gehen, steigt die Zahl damit zum Schuljahr 2009/2010 landesweit auf 35. mehr

11.06.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Philologenverband: Abschaffung der Hauptschule löst keine Probleme

In scharfer Form hat der Philologenverband Niedersachsen die Forderung von Grünen und Linkspartei kritisiert, die Hauptschulen aufzulösen. Dies sei kein Versuch einer Lösung von Problemen, sondern Teil einer ideologischen Kampagne zur Beseitigung des gegliederten Schulwesens, erklärte der Vorsitzende der Lehrerorganisation, Guillermo Spreckels. mehr

11.06.2008 Pressemeldung Philologenverband Niedersachsen (PhVN)

Berlin: SPD fordert Strafen für Eltern von Schulschwänzern

(redaktion) Ein Landesprogramm zur Durchsetzung der Schulpflicht hat jetzt der SPD-Kreisverband Neukölln in Berlin gefordert. In ihrer Groß-Pinnower Erklärung vom 07. Juni 2008 schlagen die Sozialdemokraten unter anderem vor, den Eltern von Schulschwänzern das Kindergeld zu streichen. mehr

11.06.2008 Artikel

Endlich Perspektiven für Grund- und Hauptschullehrer

Als "berufspolitischen Durchbruch und großen Erfolg" hat der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Klaus Wenzel, die heutige Ankündigung von Finanzminister Erwin Huber bezeichnet. Im Rahmen der Dienstrechtsreform in Bayern sollen künftig auch Beförderungsämter für Lehrkräfte an Grund,- Haupt- und Realschulen eingeführt werden. Damit können besonderes Engagement und gute Leistungen auch dieser Lehrer belohnt und honoriert werden. Bislang war für sie kein Beförderungsamt vorgesehen. "Über 35 Jahre lang hat der BLLV dafür gekämpft, diese offensichtliche und nicht nachvollziehbare Benachteiligung auszugleichen" erklärte BLLV-Vizepräsident und Dienstrechtsexperte Gerd Nitschke. "Nun werden jahrzehntelange Versprechungen eingelöst." mehr

10.06.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Zu den Vorabveröffentlichungen aus dem nationalen Bildungsbericht

"Dass jeder zweite Hauptschüler 13 Monate nach Schulende noch keinen Ausbildungsplatz gefunden hat, müsste bei Bildungspolitikern alle Alarmglocken schrillen lassen", so Udo Beckmann, Vorsitzender des VBE NRW. "Die nordrhein-westfälische Landesregierung und die sie tragenden Fraktionen legen immer wieder öffentliche Bekenntnisse zur Hauptschule ab und kündigen immer neue Qualitätsoffensiven an. Den Ankündigungen müssen aber allmählich auch mal Taten folgen, die den in den Hauptschulen tätigen Lehrkräften dienen." mehr

09.06.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Kultusministerin vergibt Schülerfriedenspreis 2007

Für ihre Leistungen in Projekten zu Themen wie Verständigung, Toleranz, Mitmenschlichkeit und friedlichem Zusammenleben hat die Niedersächsische Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann heute vier Schulen des Landes mit dem Schülerfriedenspreis 2007 ausgezeichnet. "Der Schülerfriedenspreis steht für ein nach außen deutlich sichtbares politisches Engagement. Mit ihrem Einsatz vor Ort tragen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern dazu bei, ein Klima der Solidarität zu erhalten und auszubauen. Für diesen Einsatz danke ich Ihnen allen und gratuliere Ihnen zu dieser Auszeichnung", sagte Elisabeth Heister-Neumann beim Empfang im Gästehaus der Landesregierung in Hannover. mehr

09.06.2008 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium