Hauptschule

Junge Philologen befürchten Identifikationskrise der Gymnasiallehrerinnen und -lehrer

Die Arbeitsgemeinschaft Junge Philologen, eine Vereinigung junger Gymnasiallehrer, hat sich scharf gegen die Pläne von SPD und Grüne gewandt, im Falle eines Wahlsieges Gymnasien, Realschulen und Hauptschulen abzuschaffen und statt dessen in Niedersachsen für alle Schülerinnen und Schüler eine integrierte Einheitsschule mit dem schönklingenden Namen "Gemeinsame Schule" einzuführen. mehr

22.01.2008 Pressemeldung Philologenverband Niedersachsen (PhVN)

Regionale Schulentwicklung braucht eine Chance

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes, (BLLV), Klaus Wenzel, hat die Staatsregierung aufgefordert, Modellversuche zur "Regionalen Schulentwicklung"(RSE) in Bayern zu zulassen und sie wohlwollend zu begleiten. "Andernfalls stehen Hunderte weiterer Schulen vor dem Aus", gab er heute bei einer Pressekonferenz zu bedenken. Mit dem Verlust der Schule werden betroffene Gemeinden empfindlich geschwächt. Unter "Regionaler Schulentwicklung" sind passgenaue Konzepte zu verstehen, die auf die Bedürfnisse einzelner Gemeinden zugeschnitten sind und den Erhalt einer anspruchsvollen Schule am Ort ermöglichen. Voraussetzung ist, dass sich Schulen weiterentwickeln dürfen und sich Eltern, Lehrer und Schüler mit den neuen Schulen identifizieren können. Der BLLV will eine konstruktive Diskussion, die sich von der traditionellen Schulstrukturdebatte löst. "Es geht um pragmatische Lösungen zum Erhalt einer möglichst wohnortnahen Schulversorgung mit hoher pädagogischer Qualität. Die Schule als landesweit normiertes Einheitsmodell hat ausgedient", erklärte Wenzel. mehr

21.01.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Bayerisches Kultusministerium will Möglichkeiten, Mittleren Bildungsabschluss zu erwerben, ausbauen - Hauptschulinitiative kommt voran

Das Bayerische Kultusministerium will im Rahmen der Hauptschulinitiative die Möglichkeit für Schülerinnen und Schüler ausbauen, vor Ort den Mittleren Bildungsabschluss zu erwerben. Dabei setzt Bayern auch weiterhin auf das gegliederte Schulsystem, das sich nicht nur nach den Ergebnissen von Internationalen Studien in seiner Leistungsfähigkeit bewährt hat, und stärkt die individuelle Förderung. mehr

21.01.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Noch viel zu viele volle Klassen

"In den Realschulen und Gymnasien, aber auch an den großen Grund- und Hauptschulen gibt es noch viel zu viele volle Klassen. Wir brauchen für diese Schulen mehr Lehrerinnen und Lehrer, um Klassen zu verkleinern und einzelne Kinder besser individuell fördern zu können", sagte am Montag (21.01.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

21.01.2008 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Nur noch an den Gymnasien steigen die Schülerzahlen

Im laufenden Schuljahr 2007/08 besuchen rund 1 182 000 Schüler eine öffentliche allgemeinbildende Schule in Baden-Württemberg. Das sind 18 000 oder 1,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Nach den vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Landesamtes haben die Schülerzahlen an allen öffentlichen Schularten außer den Gymnasien abgenommen. mehr

21.01.2008 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

VBE: Fächerverbünde benachteiligen Hauptschüler

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg begrüßt es, dass die FDP-Bildungspolitikerin Birgit Arnold die Benachteiligung der Hauptschüler durch die 2004 erfolgte Zusammenlegung sämtlicher "Neben­fächer" zu Fä­cherverbün­den deutlich macht. Weder am Gymnasi­um noch an der Realschule wurden Musik, Sport und Kunst zu dem "Ein­topf­fach MSG" zusammenge­mixt. Wer einen Wechsel der Schüler nach der Mul­ti­la­teralen Versetzungsordnung (MVO) auch nach der Grundschulempfeh­lung weiterhin ermög­lichen will, darf eine Schulart nicht derart benachteili­gen. mehr

20.01.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

VBE zur Grundschulempfehlung: "Die Leistungsfähigkeit der Schüler ist maßgebend, nicht deren Leidensfähigkeit!"

Die aktuelle Diskussion über die Grundschulempfehlung werde sehr emo­tional geführt, beklagt Rudolf Karg vom Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg. Eltern sind nach Erfahrung des VBE vor allem dann unzufrieden und fordern die Freigabe der Schulartenwahl, wenn die Grundschulempfehlung für ihr Kind ausschließlich den Besuch der Hauptschule zulässt. Trotzdem rät der VBE den Eltern, dieser von allen an der Klasse unterrichtenden Lehrern mit großer Sorgfalt erstellten Empfehlung Folge zu leisten, solange es die Trennung nach Klasse 4 noch gibt. Diese Lernprognose habe aber höchstens für zwei Jahre Gültigkeit. mehr

18.01.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Storm: "Alle jungen Erwachsenen brauchen die Perspektive für einen Berufsabschluss"

Mit der Qualifizierungsinitiative hat die Bundesregierung ein Reformwerk verabschiedet, um die Bildungschancen für alle Menschen in Deutschland deutlich zu erhöhen. Insbesondere soll der Anteil von Jugendlichen ohne beruflichen Abschluss reduziert und damit deren Zukunftschancen verbessert werden. Ein wichtiger Baustein der Qualifizierungsinitiative ist das Programm "Perspektive Berufsabschluss", das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) von 2008 bis 2012 mit insgesamt 35 Millionen Euro gefördert wird. mehr

17.01.2008 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Ausprobieren mit Spaß und Neugier - Neues Projekt "NaWi-aktiv" fördert Schülerinnen und Schüler in Naturwissenschaften, Mathematik und Deutsch

Schulbegleitende Arbeitsgemeinschaften und Sommercamps sollen Schülerinnen und Schüler im Hauptschulbereich bereits frühzeitig in Naturwissenschaften, Mathematik und Deutsch zusätzlich fördern. Im Zuge des neuen Projekts "NaWi-aktiv" werden Kinder in der 5. und 6. Klasse an Haupt-, Regional- und Gemeinschaftsschulen gezielt unterstützt. "In den NaWi-Arbeitsgemeinschaften können die Schülerinnen und Schüler Naturwissenschaft anhand von praktischen Beispielen erleben und jede Menge ausprobieren. Das wirkt sich in der Regel auch positiv auf den Lernerfolg aus", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (16. Januar) bei der Vorstellung des Projektes in Kiel. "Damit unterstützen wir die Chancen auf einen besseren Schulabschluss und letztlich auch neue Perspektiven für das weitere Berufsleben der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler." mehr

17.01.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Deputation für Bildung begrüßt Vereinbarung über die Zusammenarbeit zwischen Schule, Polizei, Jugendhilfe und Staatsanwaltschaft bei Gewaltprävention

Die Deputation für Bildung, die Mittwochnachmittag (16.01.2008) im Haus der Senatorin für Bildung und Wissenschaft tagte, begrüßte die Vereinbarung für ressortübergreifende Zusammenarbeit bei Gewaltprävention und Ahndung von Vorfällen, die den Schulbetrieb gefährden. Verbesserung der Erreichbarkeit aller Beteiligten, verbesserte Zusammenarbeit von Schulen und örtlichen Polizeidienststellen, konkrete Ansprechpartner bei Staatsanwaltschaft und Jugendhilfe - das sind Elemente der neuen Vereinbarung. Sie ist Baustein eines konkreten Handlungskonzepts: "Stopp der Jugendgewalt", das gerade im finalen Abstimmungsprozess der genannten Ressorts ist. Die Deputation für Bildung begrüßte in ihrer jüngsten Sitzung die bessere Verzahnung von Schule, Polizei, Jugendhilfe und Staatsanwaltschaft. "Wichtig ist die Prävention", unterstrich Bildungssenatorin Renate Jürgens-Pieper. Die Vereinbarung, die der Deputation vorlag, listet zudem die Straftaten auf, bei denen Schulleitungen die Polizei informieren und die sie zur Anzeige bringen sollten. mehr

16.01.2008 Pressemeldung Bremen Senatorin für Wissenschaft und Häfen