"Die von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) versprochene Bildungsrepublik lässt auf sich warten", sagte Marianne Demmer, für Schule verantwortliches Vorstandsmitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), mit Blick auf den heute veröffentlichten dritten Bildungsbericht. Das Papier vermittle erneut hauptsächlich "betrübliche Nachrichten" und nur "zwischen den Zeilen zaghafte Hinweise für die Politik", was angepackt werden müsse. "Statt Chancengleichheit und individuelle Förderung auf allen Bildungsstufen zum zentralen Thema zu machen, stehen Qualitätssicherung und Elitenförderung im Fokus. In Schulen und Kitas wird zwar ständig getestet. Es fehlen jedoch Konzepte, Mittel und qualifizierte Pädagogen, um aus den Ergebnissen sinnvolle Schlussfolgerungen zu ziehen und diese auch umzusetzen."
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17.06.2010
Pressemeldung
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft