Hauptschule

Kultusministeriums arbeitet Kriterien für Modelle zur Kooperation von Haupt- und Realschulen aus

Bayerns Kultusministerium entwickelt gegenwärtig unter Einbindung von Haupt- und Realschullehrern eine Ausschreibung mit Kriterien, nach denen an einigen Modellschulen die Zusammenarbeit von Hauptschulen und Realschulen erprobt werden soll. Bevorzugt werden sollen Ganztagsschulen, bei denen die Schüler verstärkt Sport, Kunst und andere Wahlfächer belegen können. Der Kriterienkatalog wird bis zum Jahreswechsel vorliegen. mehr

12.11.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Reformbedarf an Gymnasien ist unverändert hoch

Die Abbrecherquote ist an bayerischen Gymnasien besonders hoch. Darauf hat der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnen-erbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hingewiesen. Viele Schülerinnen und Schüler scheitern auf dem Weg zum Abitur, finden sich auf Real- oder Hauptschulen wieder. "Gymnasien sind Schulen, in denen Lehrer gezwungen sind, Schüler auszusortieren." Weil Gymnasiallehrer zu viel Stoff in zu kurzer Zeit unterrichten müssen, können sie kaum auf individuelle Lernprobleme der Kinder und Jugendlichen Rücksicht nehmen. Möglichkeiten zur Förderung einzelner Schüler gibt es wenig. Teure private Nachhilfe muss ersetzen, was die Schulpolitik versäumt. Der erfolgreiche Besuch des Gymnasiums hängt mehr und mehr vom Einkommen der Eltern ab. Die Zahl der Wiederholer an bayerischen Gymnasien insgesamt belief sich allein im Schuljahr 2007/2008 auf rund 10.700. Nur zwei Drittel der Abgänger verließen das Gymnasium mit dem Abitur, ein Drittel, das sind rund 15.000 Schü-er, hatten dieses Ziel nicht erreicht. Wenzel hielt fest, "dass der Reformbedarf bayerischer Gymnasien unverändert hoch ist." mehr

11.11.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Bernhard Bueb fordert leistungsorientierte Bezahlung für Lehrer

(redaktion/PM) Wenige Tage vor der Veröffentlichung der PISA-Ergebnisse für die deutschen Bundesländer hat der ehemalige Schulleiter Bernhard Bueb die Kultusminister aufgefordert, die einsetzende Pensionierungswelle an den Schulen für die Einführung einer leistungsorientierten Besoldung für Lehrer zu nutzen. Lehrerverbände aus Nordrhein-Westfalen widersprachen diesem Ansinnen. Sie befürchten, "dass zum wiederholten Mal im Vorfeld der Veröffentlichung von PISA-Ergebnissen Zusammenhänge angedeutet und interpretiert werden, um Ziele zu bedienen, die längst in den Schubladen ruhen und lediglich öffentliche Vorurteile widerspiegeln." mehr

11.11.2008 Artikel

"Es wird in Bayern keine Regionalschule geben"

In einem ersten Gespräch mit dem neuen Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle zusammen mit Ministerialdirektor Josef Erhard überbrachte der Vorstand des Bayerischen Realschullehrerverbands (brlv) die Glückwünsche der Realschullehrer. Gleichzeitig stellte Vorsitzender Huber Vorschläge für die Weiterentwicklung des gegliederten Schulwesens mit der eigenständigen sechsstufigen Realschule vor. Dabei standen zwei zentrale Aussagen aus dem Koalitionsvertrag im Zentrum des Meinungsaustausches: Das kind- und begabungsgerechte Übertrittsverfahren und die Kooperationsmodelle von Schularten. mehr

11.11.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Bayern auf schulpolitischem Holzweg

Angesichts der von CSU und FDP geplanten Modellversuche zur Zusammenlegung von Haupt- und Realschulen warnt der Verband Deutscher Realschullehrer (VDR) dringend vor falschen Weichenstellungen im bayerischen Schulsystem. "Bayern läuft Gefahr, die Fehler anderer Bundesländer zu wiederholen" kritisierte VDR-Bundesvorsitzender Albert Obert. mehr

10.11.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave beim Berufsbildungsforum in Plön: "Duale Ausbildung ist wichtiger Beitrag für mehr Durchlässigkeit im Bildungssystem"

Beim Berufsbildungsforum im Plöner Schloss hob Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (8. November) vor mehr als 150 Gästen die Bedeutung der beruflichen Bildung sowohl für die gesellschaftliche als auch für die wirtschaftliche Entwicklung hervor. Bis 2020 würden voraussichtlich etwa 25 Prozent weniger Arbeitskräfte ohne abgeschlossene Berufsausbildung gebraucht. Dagegen drohe bei den höher qualifizierten Arbeitskräften ein Mangel. "Wir müssen heute mehr denn je fragen, wie die berufliche Bildung für die Herausforderungen der Zukunft aufgestellt sein muss." mehr

10.11.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Gute Bildungspolitik ist keine Parteipolitik

"Wir können nicht noch mehr Zeit verstreichen lassen und uns in ideologischen Gräben verschanzen. Wir müssen die Bildungspolitik vom parteipolitischen Gezänk befreien und auf einen gesellschaftlichen Konsens hinarbeiten, um aus der Stagnation herauszufinden. Deshalb appelliert der VBE hier und heute an den Ministerpräsidenten, eine ständige nordrhein-westfälische Bildungskonferenz einzurichten. An dieser Bildungskonferenz sollen Parteien, Gewerkschaften, Kirchen, Vertreter der Wirtschaft und Wissenschaft sowie die Interessenvertretungen von Eltern, Lehrern und Schülern teilnehmen. Im Mittelpunkt soll dabei das Einigende und nicht das Trennende stehen." mehr

07.11.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Aufstiegsstipendien kommen hervorragend an

Über 2.700 berufserfahrene Frauen und Männer haben sich in der ersten Auswahlrunde um ein Aufstiegsstipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) beworben. Damit wurden die Erwartungen zur Nachfrage nach einem Studienstipendium für begabte Berufstätige weit übertroffen. Bundesbildungsministerin Annette Schavan machte am Freitag in Berlin die Bedeutung dieser hervorragenden Resonanz deutlich: "Das große Interesse an den Aufstiegsstipendien zeigt die hohe Bereitschaft zum Aufstieg durch Bildung. Wir schaffen mit unserem Stipendium wichtige Anreize zum Studium ohne Abitur." Im nächsten Jahr soll es zwei weitere Auswahlrunden geben. mehr

07.11.2008 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Rheinland-pfälzische SchülerInnenvertretung fordert im Landtag mehr Mut

Heute, am 6. November 2008, nahm sich der Ausschuss für Bildung und Jugend im Mainzer Landtag eine Viertelstunde Zeit für die Schülerinnen und Schüler. Das ist nicht viel – und doch kritisierten die beiden VertreterInnen konstruktiv die Änderungen zu den Themen "Realschule plus", SV-Bildung, SV-Wahlen und SchülerInnenbeförderung im neuen Schulgesetz. Sie forderten eine größere Aufwertung der Integrierten Gesamtschulen, ein Stimmrecht der SchülerInnen im Schulträgerausschuss, eine Aufwertung des Schulausschusses und vieles mehr. mehr

06.11.2008 Pressemeldung Landesschüler:innenvertretung Rheinland-Pfalz (LSV RLP)

Schulschließungen werden Thema im Kommunalwahlkampf

Die GEW wird im Kommunalwahlkampf 2009 die Zulassung innovativer Schulprojekte und die Schulentwicklung zum Schwerpunktthema machen. "In dieser Frage sind in Baden-Württemberg viele Städte und Gemeinden weiter als die Landesregierung. Wenn Schulträger gemeinsam mit Schulen und Eltern innovative Schulen gründen und die Kinder nicht mehr nach der vierten Klasse trennen wollen, dürfen sie nicht weiter von CDU und FDP blockiert werden", sagte am Donnerstag (06.11.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). SPD und Grüne bringen heute im Landtag Anträge für ein Schulsystem ein, in dem die Schüler die ersten 10 Schuljahre gemeinsam lernen sollen. mehr

06.11.2008 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg