Heterogenität

Niedersachsen

Starke Oberschule mit Abitur nach 13 Jahren gefordert

Der Verband Niedersächsischer Lehrkräfte - VNL/VDR fordert eine starke Oberschule, in der sich die Realschule mit ihren fast 40 % aller Schülerinnen und Schüler wiederfinden kann. "Die neue Oberschule wird primär von den bisherigen Realschülerinnen und -schülern angewählt werden. Der neuen Schulform dürfen keine Steine in den Weg gelegt werden, sie muss eine reale Chance haben", fordert Landesvorsitzender Manfred Busch. mehr

16.11.2010 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Wissenschaftsrat

Ergebnisse der Herbstsitzungen des Wissenschaftsrates (Lübeck, 09.-12.11.2010)

Mit der Verabschiedung übergreifender Empfehlungen zur Profilierung der Einrichtungen mit Ressortforschungsaufgaben des Bundes hat der Wissenschaftsrat nach rund sechs Jahren die Begutachtung der Bundesressortforschung abgeschlossen. Insgesamt verfügen die seit 2004 begutachteten 40 Ressortforschungseinrichtungen über beachtliches Potential, das allerdings vielfach nicht hinreichend realisiert wird. Die Qualitätsunterschiede zwischen den Einrichtungen sind erheblich. mehr

15.11.2010 Pressemeldung Wissenschaftsrat

Bayern

Junglehrer dürfen nicht Opfer der Sparpolitik werden

Die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Junglehrer (ABJ) im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) fordert eine Verbesserung der Einstellungssituation und bessere Arbeitsbedingungen für junge Lehrerinnen und Lehrer an den bayerischen Schulen. mehr

04.11.2010 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

© bikl.de
Nordrhein-Westfalen

Schulkampf oder Chancen für einen Konsens in Nordrhein-Westfalen?

(red) Die Schulpolitik wird in Nordrhein-Westfalen neue Wege einschlagen, das ist nach der Wahlniederlage von CDU und FDP und mit der neuen Minderheitsregierung von SPD und Grünen klar. Doch wie steht es wirklich um die Reformen und vor allen Dingen um die Akzeptanz dieser neuen Wege bei Eltern, Verbänden, Opposition und in den Medien? Dieser Frage geht Valentin Merkelbach in seinem Beitrag nach. mehr

27.10.2010 Artikel

Baden-Württemberg

Philologenverband Baden-Württemberg begrüßt die Ablehnung der Einheitsschule und Ablehnung einer Kommunalisierung der Bildung

"Es war längst überfällig, dass sich die drei bundesrepublikanischen Sieger von PISA endlich einmal zu ihrer erfolgreichen Bildungspolitik äußern. Den Verfechtern längeren gemeinsamen Lernens und Einheitsschulfantasten sei ins Stammbuch geschrieben, dass bundesweit stets Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen an der Spitze stehen, Länder, die in einem differenzierten Schulsystem die bestmögliche Förderung aller unterschiedlichen Begabungen gewährleisten", so der Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW), Bernd Saur, zum heute (22.10.2012) von Baden-Württembergs Kultusministerin Marion Schick und ihren beiden Amtskollegen, Ludwig Spaenle (Bayern) und Roland Wöller (Sachsen), in Berlin vorgestellten gemeinsamen bildungspolitischen Grundsatzpapier. mehr

22.10.2010 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Bayern

Die Mär von der individuellen Förderung

Beinahe täglich ist vom Ausbau der individuellen Förderung an Bayerns Schulen die Rede. Kultusminister Spaenle hat das Schuljahr 2010/11 unter das Motto "Mit individueller Förderung gegen die Einheitsschule" gestellt. Er wolle nicht für alle Kinder dasselbe machen, sondern individuell differenzieren. Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, stellte dazu heute in München fest: "Ich habe den Eindruck, dass nicht wirklich klar ist, was individuelle Förderung ihrem Wesen nach ist, sie meint nämlich eine Individualisierung des Unterrichts - und von der sind wir in Bayern meilenweit entfernt. Stattdessen gibt es ein differenziertes Schulwesen und eine sehr komplex differenzierte Schulorganisation. Schüler werden nach ´Leistung´ bzw. ´Begabung´ auf verschiedene Schultypen sortiert. Mit individueller Förderung hat das aber nichts zu tun." Für erfolgreiches individuelles Fördern von Schülerinnen und Schülern fehlten die Voraussetzungen. "Anders ausgedrückt: Es ist zwar viel von individueller Förderung die Rede, faktisch findet sie aber nicht statt." mehr

11.10.2010 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Interkulturelle Bildung

Lernorte interkultureller Bildung im vorschulischen und schulischen Kontext

Deutschland ist geprägt durch die Vielfalt der in Deutschland lebenden Kulturen und Traditionen. Heute leben in Deutschland insgesamt 15,6 Millionen Personen mit Migrationshintergrund[1]. Dies entspricht einem Anteil von 19 Prozent an der Gesamtbevölkerung. In manchen Regionen Deutschlands verfügen heute sogar rund 40 Prozent und mehr der Kinder unter zehn Jahren über eine Zuwanderungsgeschichte. mehr

10.10.2010 Pressemeldung Deutscher Kulturrat e.V.

Weltlehrertag

Internationaler Weltlehrertag 2010: Kultusministerin fordert mehr gesellschaftliche Wertschätzung für Lehrerinnen und Lehrer im Land

Kultusministerin Marion Schick forderte am internationalen Weltlehrertag (5. Oktober 2010) mehr Wertschätzung für die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer im Land. "Es wird häufig vergessen, dass die gesellschaftliche Anerkennung eine der wichtigsten Grundlagen für den Erfolg schulischer Arbeit ist. Die Lehrerinnen und Lehrer arbeiten in einem immer komplexer werdenden Umfeld und oft unter schwierigen Voraussetzungen. Der Lehrerberuf umfasst heute viel mehr als reine Wissensvermittlung, die pädagogischen Aufgaben und Anforderungen sind enorm", hob die Ministerin hervor. mehr

05.10.2010 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Stichwort Inklusion: Gesichter einer Schule für alle

Jedes Kind hat das uneingeschränkte Recht auf Bildung und auf Zugang zu einer inklusiven Schule, einer Schule für alle. So legt es die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen fest, die in Deutschland 2009 in Kraft getreten ist. Doch wie kann das Menschenrecht in der schulischen Praxis umgesetzt werden? Die Meinungen über den einzuschlagenden Weg weichen teils stark voneinander ab. Der neue Band Inklusion – eine Schule für alle (Cornelsen Scriptor) gibt einen Einblick in den aktuellen Stand der Diskussion und präsentiert zahlreiche Beispiele aus der Praxis. Im Fokus steht dabei die Grundschule, für die Inklusion die zentrale Herausforderung der kommenden Jahre ist, sei es auf organisatorischer, pädagogischer oder politischer Ebene. mehr

30.09.2010 Pressemeldung Cornelsen Verlag GmbH

Medienkompetenz

Initiative D21 startet Veranstaltungsreihe "Enquête um 12!“"

Erstmals fand heute in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft die Dialogreihe "Enquête um 12!" der Initiative D21 statt. Damit setzt die Initiative D21 ihren seit 1999 eingeschlagenen Weg fort und engagiert sich gemeinsam mit ihren Partnern aus Politik und Wirtschaft für die digitale Gesellschaft in Deutschland. Mitglieder der Initiative D21 und der Enquête-Kommission "Internet und digitale Gesellschaft" werden dieses Format zukünftig regelmäßig nutzen, um die Herausforderungen einer Gesellschaft im Wandel durch die digitale Revolution zu diskutieren. Thema der heutigen Veranstaltung war das Vertrauen in die digitale Welt und damit einer der zentralen Punkte für eine Überwindung der Skepsis gegenüber den neuen Medien. Die Veranstaltungsreihe wird am 1. Dezember mit dem Thema "Open Government" fortgesetzt. mehr

29.09.2010 Pressemeldung Initiative D21 e. V.