Der Unmut bei den bayerischen Lehramtsstudierenden der Grund-, Haupt- und Förderschulen ist groß: Das Kultusministeriums verlangt, dass sie sog. Basisqualifikationen erwerben. Studierende müssen zusätzliche Kenntnisse in Musik, Sport und Kunst nachweisen, um zum ersten Staatsexamen zugelassen zu werden. Weil es keine einheitliche Regelung für die Hochschulen in Bayern gibt, müssen sich die Studierenden je nach Hochschulstandort auf verschiedene Anforderungen einstellen: "In einigen Fällen ist der Zeitaufwand für den Erwerb der Qualifikationen erheblich und es fallen hohe Kosten an, für die die Studierenden selbst aufkommen müssen - außerhalb der Studiengebühren", kritisierte die Vorsitzende der Landesstudentengruppe (LSG) im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV), Kerstin Mikschl. "Der ´Schwarze Peter´ wird nun zwischen Kultusministerium und Hochschulen hin und her geschoben - die Leidtragenden sind die Studierenden.
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19.10.2009
Pressemeldung
Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.