Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat als Konsequenz aus der heute in Berlin vorgestellten jüngsten Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW) ein "Aktionsprogramm zur sozialen Öffnung der Hochschulen" vorgeschlagen. "Bund, Länder und Hochschulen müssen die alarmierenden Befunde der Sozialerhebung ernst nehmen und rasch Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen Lage der Studierenden ergreifen. Nur so wird das Ziel, den Anteil der Studierenden auf 40 Prozent eines Altersjahrgangs zu steigern, erreicht", erklärte Andreas Keller, für Hochschulen zuständiges Vorstandsmitglied der GEW, am Dienstag in Berlin. Dieses Aktionsprogramm könne auch dazu beitragen, die so genannte soziale Dimension des Europäischen Hochschulraums zu stärken. Dazu seien Bund, Länder und Hochschulen im Rahmen des Bologna-Prozesses verpflichtet.
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19.06.2007
Pressemeldung
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft