PISA (Studie)

Studie: Länger gemeinsam lernen

(bikl) Knapp sechzig Prozent der Lehrer sprechen sich für eine längere gemeinsame Schulzeit aller Kinder nach der Grundschule aus. Das ergab die dritte Lehrerumfrage des Instituts für Schulentwicklungsforschung, die die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Berlin vorgelegt hat. Bislang werden deutsche Schüler überwiegend bereits nach dem vierten Schuljahr auf die verschiedenen weiterführenden Schularten aufgeteilt. mehr

13.06.2006 Artikel

GEW: "Rote Karte für Politik nach PISA - Lehrkräfte mehrheitlich für längeres gemeinsames Lernen"

"Die Lehrkräfte haben der Bildungspolitik nach dem PISA-Schock die Rote Karte gezeigt, während sie selbst große Reformbereitschaft an den Tag legen. Zum ersten Mal sprechen sich fast 60 Prozent der Lehrkräfte dafür aus, dass die Kinder nach der Grundschule weiter gemeinsam lernen sollen", sagte Marianne Demmer, stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), während der Vorstellung der 3. Lehrerumfrage des Instituts für Schulentwicklungsforschung (IFS) Dortmund. mehr

12.06.2006 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Gleiches Recht für alle!

"Es gibt keinen Grund dafür, die Gymnasien von den zentralen Abschlussprüfungen nach Klasse 10 zu befreien", erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE NRW) zur heutigen Pressekonferenz des Philologenverbandes NRW und der Landeselternschaft der Gymnasien. "Wenn zentrale Abschlussprüfungen durchgeführt werden, muss diese Regelung für alle Schulformen gelten." mehr

07.06.2006 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Bildungsreformen und ihre Konsequenzen im Schulbuchmarkt

(jk) Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung bringt es auf den Punkt: „In Deutschland geschieht derzeit in der Bildung die tiefgreifendste Reform seit fünfzig Jahren.“ Ausgelöst wurden die Bildungsreformen vor allem durch die PISA- und TIMSS-Studien: G8, Ganztagsschule, Einführung des Zentralabiturs, Fächerverbünde, Bildungspläne, aber auch die Föderalismus- oder die Rechtschreibreform sind nur einige Stichworte. mehr

06.06.2006 Artikel

FiBS-Studie: Hohes Bildungsniveau ist eine wichtige Voraussetzung für technologische Leistungsfähigkeit

FiBS, das Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie hat im Rahmen der Studien zur technologischen Leistungsfähigkeit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung die Wirkung von Bildung auf die technologische Leistungsfähigkeit und die Diffusion neuer Technologien untersucht. Die soeben veröffentlichte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass vor allem höhere Bildung, d.h. Hochschul- und Weiterbildung, einen positiven Einfluss auf die technologische Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft haben. Dies bedeutet jedoch zugleich, dass die geringe Dynamik bei den Hochschulabschlüssen in den vergangenen rund fünfzehn Jahren die deutsche Wettbewerbsposition nicht verbessert haben dürfte, während andere Länder ihre Akademikeranteile erheblich erhöht haben. Auch bei der Weiterbildungsbeteiligung besteht Verbesserungspotenzial. mehr

03.06.2006 Pressemeldung FiBS - Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie

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Kultusminister beschließen nationale Tests

(bikl) Deutschland wird auch weiterhin an internationalen Schulleistungstests teilnehmen. Darüber hinaus aber werden ab 2009 nationale Tests eingeführt. Das beschlossen die Kultusminister auf ihrer 314. Plenarsitzung am 1. und 2. Juni in Plön. mehr

02.06.2006 Artikel

Ergebnisse der 314. Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz

Die Kultusministerkonferenz hat sich auf ihrer 314. Plenarsitzung am 1. und 2. Juni 2006 in Plön unter dem Vorsitz ihrer Präsidentin, Ministerin Ute Erdsiek-Rave, insbesondere mit folgenden Themen befasst: 1. Schule und Integration 2. Gesamtkonzeption für Maßnahmen zur Feststellung der Leistungsfähigkeit des Bildungssystems und der Schulen 3. Vereinbarungen zur Sekundarstufe I und zur gymnasialen Oberstufe 4. Auswirkungen der Verkürzung der Schulzeit auf zwölf Jahre auf den Hochschulbereich mehr

02.06.2006 Pressemeldung Sekretariat der Kultusministerkonferenz

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"Die Schulen werden aufgerüttelt"

(bikl) Was sollen und was können Bildungsstandards leisten? Darüber diskutierten in der vergangenen Woche während der Reckahner Bildungsgespräche Experten aus Wissenschaft, Politik und Praxis. bildungsklick.de sprach am Rande der Tagung mit Prof. Dr. Eckhard Klieme über die Funktion der Bildungsstandards und ihre Umsetzung in den Schulen. Der Frankfurter Hochschullehrer und Direktor des [Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF)](http://bildungsklick.de/serviceTextSuche.html?subjektId=3054) hat an der TIMS- und an der PISA-Studie mitgearbeitet und ist beratendes Mitglied der Steuerungsgruppe „Bildungsstandards“ der [Kultusministerkonferenz](http://bildungsklick.de/serviceTextSuche.html?subjektId=1380). Eckhard Klieme gehört außerdem zu den Autoren des Nationalen Bildungsberichts, der auf der 314. Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz (KMK) am 1./2. Juni 2006 vorgestellt wird. mehr

31.05.2006 Artikel

Ein Jahr Schwarz-Gelb in NRW

"Der VBE erkennt ausdrücklich an, dass die schwarz-gelbe Landesregierung in Fragen der Stellenbesetzung an Schulen ihre Wahlversprechen bislang eingehalten hat", erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE NRW). "Was allerdings ihre bildungspolitischen Entscheidungen vor dem Hintergrund der Ergebnisse internationaler Studien betrifft, kann von einer positiven Bilanz nicht die Rede sein. Die aus unserer Sicht dringend notwenigen Schulreformen wurden nicht eingeleitet. Darüber hinaus ist es nicht gelungen, in den Schulen eine Aufbruchstimmung zu schaffen." mehr

18.05.2006 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

"Kindliche Kompetenzen in allen Lernorten stärken"

(bikl) Prof. Wassilos Fthenakis, langjähriger Direktor des Staatsinstituts für Frühpädagogik in München, ist in der vergangenen Woche zum neuen Präsidenten des Didacta Verbands gewählt worden. Im Verband der Bildungswirtschaft sind Unternehmen und Einrichtungen organisiert, die Produkte und Dienstleistungen für alle Bildungsbereiche entwickeln, produzieren und vertreiben - von der Kindertagesstätte über Schule, Hochschule und Ausbildung bis hin zur Weiterbildung. Der Raum als ‚dritter Erzieher‘ verdiene stärkere Beachtung als bisher hatte der Wissenschaftler nach seiner Wahl erklärt. Deshalb müsse in die Ausstattung der Bildungseinrichtungen weiter investiert werden. Im Interview nimmt Fthenakis Stellung zu Bildungsreformen, zur Rolle der Bildungswirtschaft und zu seinen Aufgaben im neuen Amt. mehr

18.05.2006 Artikel