Referendariat

Lehrer in Europa müssen nachsitzen

(bikl) Große Lücken bescheinigen Fachleute der EU der Lehrerausbildung in Europa. Die Kenntnisse vieler Lehrer seien veraltet oder ungenügend, erklärte jetzt die EU-Kommission in Brüssel. mehr

08.08.2007 Artikel

5.000 arbeitslose Junglehrer müssen Arbeitslosengeld II beantragen

Wenn am Mittwoch (25.07.) die Schüler/innen in Baden-Württemberg in die Sommerferien starten, macht sich ein Teil ihrer Lehrer/innen auf den Weg zu den Arbeitsagenturen. 5.000 fertig ausgebildete Referendar/innen werden am Mittwoch arbeitslos und müssen Arbeitslosengeld II beantragen. mehr

24.07.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

© stala.bwl.de

Absolventen von Fachhochschulen haben gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Angesichts steigender Zahlen an Studienberechtigten in den nächsten Jahren und des "doppelten Absolventenjahrgangs" im Jahr 2012, werde es immer wichtiger, die Hochschulausbildung am Bedarf des Arbeitsmarktes auszurichten und Daten für den Übergang vom Studium ins Berufsleben bereit zustellen. Dies sagte die Präsidentin des Statistsichen Landesamtes, Dr. Gisela Meister-Scheufelen, heute vor der Presse. mehr

19.07.2007 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider ernannte Ministerialbeauftragten für Gymnasien in Oberfranken, Dr. Neubauer, zum Leitenden Oberstudiendirektor

Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider hat heute den Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Oberfranken, Dr. Edmund Neubauer (Dienstsitz in Hof), zum Leitenden Oberstudiendirektor ernannt und ihm für seine bisherige Arbeit als Ministerialbeauftragter gedankt. mehr

17.07.2007 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

1-Euro-Job für arbeitslose Lehrerin

Einer Stuttgarter Referendarin, die ab Ende Juli arbeitslos wird, wurde jetzt ein 1-Euro-Job in der Schulverwaltung angeboten. Ihr soll der Anspruch auf Arbeitslosengeld II gestrichen werden, wenn sie die Stelle nicht annimmt oder kein Bewerbertraining absolviert. Die fertig ausge­bildete Realschullehrerin wäre mit ihrer Abschlussnote im vergangenen Jahr ein­gestellt worden. In diesem Jahr erhalten nur 16 Prozent der Bewer­ber/innen für Realschulen eine Stelle. "Es ist ein Skandal, wie unsere Landesregierung mit gut qualifizierten und hoch motivierten jungen Lehrer/innen umgeht. Die Realschulen haben seit Jahren die vollsten Klassen und brauchen dringend mehr Lehrerinnen und Lehrer", sagte am Dienstag (10.07.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

10.07.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Philologenverband betrachtet neue gymnasiale Lehrerbildung mit Skepsis

"Die Aussage von Kultusminister Rau, dass die hohe Qualität der gymnasialen Lehrerausbildung in Baden-Württemberg auch nach der Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge erhalten bleiben soll, begrüßt der Philologenverband, sieht aber auch Probleme in der Umsetzung dieses angestrebten Ziels", so der Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW), Karl-Heinz Wurster, in einer Stellungnahme zum Beschluss des Ministerrats, für das gymnasiale Lehramtsstudium die Abschlüsse Bachelor und Master ab Wintersemester 2008/09 einzuführen. Wurster: "Aus Sicht des Philologenverbandes Baden-Württemberg handelt es sich hierbei um eine nicht notwendige Verschlechterung der gymnasialen Lehrerbildung." mehr

04.07.2007 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Ministerrat beschließt gestufte Studienstruktur für das gymnasiale Lehramt

"Die gymnasiale Lehrerausbildung in Baden-Württemberg genießt über die Landesgrenzen hinaus einen ausgezeichneten Ruf. Wir wollen die hohe Qualität des Studiums durch die Umstellung auf eine Bachelor- und Masterstruktur weiter auszubauen. Hervorragend ausgebildete Lehrkräfte sind der Schlüssel für guten Unterricht und eine positive Schulentwicklung", sagten Kultusminister Helmut Rau und Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg am Mittwoch (4. Juli) in Stuttgart. mehr

04.07.2007 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Hartz IV für 5.000 Lehrer/innen?

Gut 5.000 fertig ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer werden Ende Juli arbeitslos. Nur etwa 36 Prozent der Bewerber/innen erhalten eine Stelle, an den Grund- und Hauptschulen werden sogar nur 13 Prozent der Lehramtsanwärter im nächsten Schuljahr unterrichten dürfen. Viele wissen nicht, ob sie im Nachrückverfahren oder im nächsten Einstellungsverfahren neue Chancen haben werden. Nach dem Referendariat haben die jungen Lehrer/innen keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld, ihnen bleibt in der Regel nur die Möglichkeit einen Antrag auf Arbeitslosengeld zu stellen. Der Regelsatz der Leistungen liegt bei 345 Euro pro Monat und angemessen Unterkunftskosten mehr

29.06.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Uni Kassel bietet ab Oktober wieder grundständiges Studium Berufspädagogik

(bikl.de/idw) An der Universität Kassel werden ab dem kommenden Wintersemester wieder berufspädagogische Studiengänge mit den Fachrichtungen Metalltechnik und Elektrotechnik in grundständiger Form angeboten. Damit kann das Ziel des Lehramts an beruflichen Schulen wieder ohne Umwege erreicht werden. Die Studiengänge sind mit den Abschlüssen Bachelor und Master konzipiert. Sie umfassen das Studium der beruflichen Fachrichtung Metalltechnik oder Elektrotechnik, ein zweites allgemeinbildendes Unterrichtsfach und das erziehungs- und gesellschaftswissenschaftliche Kernstudium. mehr

27.06.2007 Artikel

VBE: Lehrerstellenmisere demotiviert alle Beteiligten

Wenn das Kultusministerium zu Beginn dieses Jahres in den Seminaren darauf hinweisen ließ, dass aufgrund der restriktiven Einstellungspolitik alles Bemühen der meisten Referendare und deren Mentoren - vor allem an den Grund- und Hauptschulen - umsonst gewesen ist, sei das kurz vor dem Abschluss der Ausbildungszeit blanker Zynismus, stellt der Verband Bil­dung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg fest. Es werde künftig im­mer schwieriger werden, erfahrene Lehrer für die Begleitung von Prakti­kanten und Referendaren zu gewinnen, wenn die Erfolgsaussichten auf eine Stelle im Schuldienst so katastrophal seien. mehr

24.06.2007 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg