Schüler:innenzahlen

Stellensperre ist Betrug an Wähler/innen und Kindern - GEW: Eltern sollen sich für Erhalt aller Lehrerstellen einsetzen

"So lange nur jedes zehnte Grundschulkind eine Förderstunde pro Woche besuchen kann, viele Klassenzimmer mit über 30 Kindern und Jugendlichen überfüllt sind und an den Beruflichen Schulen bereits planmäßig fünf Prozent des Unterrichts ausfallen muss, darf in Baden-Württemberg keine Lehrerstelle wegfallen. Die geplante Stellensperre ist ein unverschämter Betrug an den Wählerinnen und Wählern sowie Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg. Wir rufen die Eltern der gut 1,6 Millionen Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg auf, für die im Landtagswahlkampf versprochenen Qualitätsverbesserungen durch Umschichtung frei werdender Lehrerstellen zu protestieren", sagte am Mittwoch (13.09.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

13.09.2006 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Zumeldung zur Pressekonferenz des Kultusministeriums zum Schuljahresbeginn vom 13. September 2006

"Neue Lehrerstellen zu schaffen und frei werdende Stellen anderseits unbesetzt zu lassen, klingt wie ein schlechter Kuhhandel und ist Au-genwischerei. Dadurch werden de facto Lehrerstellen gestrichen und das von der Landesregierung gegebene Versprechen nicht eingehalten; das ist ein Vertrauensbruch", so der Landesvorsitzende des Philologenverbandes (PhV BW), des Verbandes der Lehrerinnen und Lehrer an Gymnasien, Karl-Heinz Wurster, zum Bericht von Kultusminister Helmut Rau zum Schuljah-resbeginn 2006/07. mehr

13.09.2006 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

VBE zum Datenreport 2006:

"Die Länder müssen noch viel mehr für den Bildungsbereich tun", kommentiert der Bun­desvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger den heute vorgestellten Datenreport des Statistischen Bundesamtes. mehr

13.09.2006 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Jahrgangsgemischter Unterricht in der Eingangsstufe der Grundschule auf freiwilliger Basis

"Es ist eine der zentralen bildungspolitischen Herausforderungen, den Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg aufzubrechen. Herkunft darf nicht über Zukunftschancen entscheiden", sagte Kultusminister Helmut Rau MdL bei der traditionellen Pressekonferenz zum Schuljahresbeginn am Mittwoch (13. September) in Stuttgart. mehr

13.09.2006 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Lehrer-Schüler-Verhältnis keine realistische Planungsgröße

"Frau Diezel zeigt mit ihrem Vorschlag, bei den Lehrern im Freistaat erneut den Rotstift ansetzen zu wollen, dass Sie von Bildungspolitik keine Ahnung hat," so die Reaktion von Jürgen Röhreich, Landesvorsitzender der GEW Thüringen auf entsprechende Meldungen in Thüringer Tageszeitungen (13.09.06). "Wer sich seriös mit Bedarfsplanung in den Schulen beschäftigt weiß, dass kleine Klassen und viele Lehrer, also das Lehrer-Schüler-Verhältnis keine realistische Planungsgröße sind", so Röhreich weiter. mehr

13.09.2006 Pressemeldung GEW Thüringen

GEW: "Deutschland muss nachlegen!"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) unterstützt ausdrücklich die Initiative der KMK-Präsidentin, Ute Erdsieck-Rave (SPD), für eine "Qualitätsoffensive" im Bildungsbereich. Ersieck-Rave hat gefordert, die durch sinkende Schülerzahlen eingesparten Gelder in den Bildungsbereich zu investieren. mehr

12.09.2006 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Bildung im internationalen Vergleich - OECD-Veröffentlichung "Bildung auf einen Blick 2006"

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung Andreas Storm, die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, die Schleswig-Holsteinische Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave und Andreas Schleicher, Leiter der Abteilung für Bildungsstatistiken und –indikatoren der OECD, haben am Dienstag den 12.09.2006 in Berlin die neue Ausgabe des OECD-Berichts Bildung auf einen Blick (Education at a Glance) vorgestellt. Die Veröffentlichung enthält eine Vielzahl von Indikatoren zu zentralen bildungspolitischen Fragen und beleuchtet diese aus einer internationalen Perspektive. mehr

12.09.2006 Pressemeldung Sekretariat der Kultusministerkonferenz

Bildung in Deutschland - Klassenziel nicht erreicht

(bikl) Heute legte die OECD ihren weltweiten Bildungsbericht 2006 vor. In der Studie "Bildung auf einen Blick" wird die Entwicklung der Bildungssysteme der 30 größten Industrienationen analysiert. mehr

12.09.2006 Artikel

GEW: "Leider kein Grund zum Jubeln"

"Wieder keinen Anlass zum Jubeln" bietet nach Ansicht der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die OECD-Studie "Bildung auf einen Blick" für Deutschland. "Eine Trendwende in der Bildungspolitik ist nicht in Sicht. Deutschland verliert in wichtigen Feldern sogar weiter an Boden", sagte Marianne Demmer, stellvertretende Vorsitzende der GEW, zu der Studie, die heute veröffentlicht worden ist. "Jetzt muss grundsätzlich umgedacht werden." Die 16 Bundesländer müssten sich endlich auf ein gemeinsames Vorgehen verständigen, wie sie das deutsche Bildungswesen auf internationales Niveau bringen und zukunftsfest machen wollen. mehr

12.09.2006 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Bessere Unterrichtsversorgung im neuen Schuljahr

Im neuen Schuljahr wird es eine weitere Verbesserung der Unterrichtsversorgung geben. An den Grund- und Mittelschulen sowie den Gymnasien werden der Unterricht und der ergänzende Bereich vollständig abgesichert. Im vergangenen Schuljahr stand der so genannte Ergänzungsbereich (zum Beispiel Chor, Sport-AG) nicht überall vollständig zur Verfügung. Neu ist zudem, dass neben den Mittelschulen auch die Gymnasien über ein so genanntes pädagogisches Plus verfügen. Das ist ein Stundenpool, den die Schulen eigenverantwortlich nutzen können. "Diese Ressourcen können von den Schulen zur individuellen Förderung der Schüler, zur Minderung des Unterrichtsausfalles oder für zusätzliche pädagogische Angebote eingesetzt werden", so Kultusminister Steffen Flath. mehr

01.09.2006 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus