Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat den Vorschlag des "Aktionsrates Bildung", der für die bayerische Wirtschaft heute in München ein Konzept für das Schulsystem vorgelegt hat, als "widersprüchlich und unausgegoren" bezeichnet. "Dem Ziel größerer Bildungsgerechtigkeit kommen wir mit diesen Vorschlägen nicht näher. Mehr Ganztagsschulen und zusätzliche Investitionen in den Bildungsbereich sind natürlich richtige Forderungen. Schulranking, freie Schulwahl, Schulautonomie und Privatisierung hingegen vergrößern die Ungerechtigkeit. Sie vertiefen die soziale Spaltung – das beweisen alle internationalen Studien", sagte Marianne Demmer, für Schule verantwortliches Vorstandsmitglied der GEW, am Donnerstag in Frankfurt a.M..
mehr
08.03.2007
Pressemeldung
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft