Sitzenbleiben

Philologen-Verband: Lehrerstellen zur Reduzierung der Sitzenbleiberquote

Der nordrhein-westfälische Philologen-Verband unterstützt die Initiative zur Absenkung der Sitzenbleiberquote in Nordrhein-Westfalen. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, die Wiederholung einer Klasse pauschal abzuschaf-fen oder die pädagogische Sinnhaftigkeit einer Klassenwiederholung in Frage zu stellen. Die Motive für Leistungsschwächen bei Schülerinnen und Schülern sind sehr unterschiedlich. In der Initiative versucht man herauszufinden, wie rechtzeitige und gezielte Fördermaßnahmen in Einzelfällen die Sitzenbleiberquote reduzieren können. mehr

29.04.2008 Pressemeldung Philologenverband NRW (PhV NRW)

DPhV-Vorsitzender Meidinger kritisiert Hamburger und Berliner Schulpläne heftig als Abkehr vom Leistungsprinzip und Rückfall hinter PISA

Als Entmündigung der Eltern, Preisgabe der Gymnasien und schweren Schlag für die Bildungsqualität in Hamburg hat Heinz-Peter Meidinger, Bundesvorsitzender des Deutschen Philologenverbandes, den Plan der künftigen schwarzgrünen Koalitionsregierung in Hamburg bezeichnet, eine sechs- bis siebenjährige Primarstufe anstelle der vierjährigen Grundschule einzuführen, die Gymnasien um weitere zwei Jahre zu verkürzen und das Sitzenbleiben weitgehend abzuschaffen. mehr

14.04.2008 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

Hamburg: Schwarz-Grün will sechsjährige Grundschule

(bikl) Nach Presseberichten haben sich in Hamburg CDU und die Grün-Alternative Liste (GAL) in ihren Koalitionsverhandlungen auf eine neue Schulstruktur geeinigt. Von 2010 an soll die vierjährige Grundschule durch eine sechsjährige Primarschule ersetzt werden. Die sogenannte Primarschule soll in den ersten drei Jahren in eine Grundstufe und bis zur sechsten Klasse in eine Unterstufe eingeteilt werden. mehr

12.04.2008 Artikel

Lerncamps machen Schüler fit für die nächste Klasse

Erstmalig unterstützt Sachsen versetzungsgefährdete Schüler während der Winterferien in speziellen Lerncamps. "Die Camps sollen die Schüler für einen guten Schulabschluss motivieren und neue Bildungschancen eröffnen. Sitzenbleiben soll zur Ausnahme werden", sagte Kultusminister Steffen Flath am Mittwoch vor Journalisten in Dresden. Das Angebot nutzen zunächst 100 Mittelschüler der achten Klassenstufe aus den Regionen Bautzen und Chemnitz. Die zwei Camps finden auf der Burg Hohnstein und Papstdorf (beide Landkreis Sächsische Schweiz) statt. Durchgeführt werden die Feriencamps in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und finanziert mit Geldern aus dem Europäischen Sozialfonds sowie des Landes. Im kommenden Jahr soll das Angebot auf ganz Sachsen ausgedehnt werden. Vier bis fünf Lerncamps sind geplant. Auch Gymnasiasten und Förderschülern soll das Angebot gemacht werden. mehr

30.01.2008 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus

Gymnasien abschaffen, finanziell aushungern, von innen her aushöhlen oder auf Oberstufe verkürzen?

Anlässlich der bevorstehenden Landtagswahlen in Hessen, Niedersachsen und Hamburg hat der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, die Parteien von SPD und Grünen aufgefordert, endlich öffentlich Farbe zu bekennen, wie sie mit den Gymnasien im Falle einer eventuellen Regierungsübernahme umgehen wollten. mehr

22.01.2008 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

DPhV zum Modellversuch "Gemeinschaftsschule" in Berlin: "Von Ergebnisoffenheit keine Spur!"

Als entlarvend und skandalös hat der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, die Tatsache bezeichnet, dass in der Begründung zum Entwurf des neuen Berliner Schulgesetzes die flächendeckende Einführung der Gemeinschaftsschule unabhängig vom Verlauf des Modellversuchs angestrebt wird. mehr

17.01.2008 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

VBE begrüßt Bewilligung der Sekundarschule Bonn

"Der VBE ist erfreut darüber, dass in der vom Schulministerium bewilligten Schule viele Ansätze zu finden sind, die der VBE mit seinem Modell der Allgemeinen Sekundarschule vorgelegt hat. Die frühe Auslese der Kinder wird durch das längere gemeinsame Lernen bis einschließlich Klasse 8 verhindert, in den Vordergrund tritt die individuelle Förderung." So bewertet der Vorsitzende der Lehrergewerkschaft VBE, Udo Beckmann, die Bewilligung der Sekundarschule Bonn. mehr

09.01.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

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Wozu ein Hauptschulabschluss ohne Hauptschule?

Von Valentin Merkelbach Als 2005 der zweite PISA-Ländervergleich veröffentlicht wurde, waren es diesmal nicht die Südländer Bayern und Baden-Württemberg, auf die sich die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit richtete, sondern die drei ostdeutschen Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit ihren Systemen ohne eigenständige Hauptschule, die sich unter dem Aspekt "soziale Auslese" und "Risikogruppe" als überraschend erfolgreich präsentierten. Seitdem stellt sich auch unter den Gegnern jeglicher Strukturveränderung die Frage, ob nicht wenigstens die Reduktion der Schulformen von vier auf drei oder zwei das deutsche Schulsystem im internationalen Leistungsvergleich aus seinem Mittelmaß herausführen könnte. Dabei geriet die Hauptschule ins Visier, die es in den drei ostdeutschen Ländern nur kurze Zeit nach der Wende gegeben hat und die in den übrigen Ländern immer mehr zur Problemschule geworden ist. Auch wenn man sie mit immer neuen Fördermaßnahmen zu retten versucht, sie verliert bei Eltern rapide an Akzeptanz, weil der Abschluss dieser Schulform kaum noch eine Perspektive bietet für einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben. mehr

18.12.2007 Artikel

Hamburg: Initiative "Schule für alle"

(bikl.de) In Hamburg hat jetzt eine Gruppe von Eltern, Lehrern und Schülern eine Volksinitiative für eine "Schule für alle" gestartet. Unterstützt wird die Initiative unter anderem von der früheren Schulsenatorin Rosemarie Raab (SPD). Für ihre Gesetzesinitiative zur Einführung der Gemeinschaftsschule müssen die Initiatoren bis zum 7. Januar 10.000 Unterschriften sammeln. Für das geplante Volksbegehren sind dann die Unterschriften von rund 61 000 Wahlberechtigten erforderlich. mehr

01.11.2007 Artikel

Große Mehrheit der Bayern sagt: Gemeinschaftsschulen verschlechtern Bildungsqualität

Weniger als ein Drittel der bayerischen Bevölkerung (29 Prozent) erwartet sich von einer "Schule für alle", in der die gemeinsame Schulzeit auf zehn Jahre verlängert wäre, eine höhere Bildungsqualität. Das hat eine repräsentative Umfrage ergeben, die das München–Institut für Marktforschung GmbH (MIFM) im Auftrag des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) bei 950 Befragungspersonen durchgeführt hat. "Dieses Ergebnis ist eine klare Absage an alle politischen Kräfte, die eine Einheitsschule einführen wollen, gleich ob sie nun Gesamt- oder Gemeinschaftsschule heißen soll. Bayerns Bevölkerung möchte offenbar keinen Systemwechsel", kommentierte der Verbandsvorsitzende Max Schmidt die Zahlen. mehr

25.10.2007 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)