Streik

Bayern

Grüne unterstützen Bildungsstreik

Zum heute stattfindenden bundesweiten Bildungsstreik erklären die hochschulpolitische Sprecherin Ulrike Gote und der schulpolitische Sprecher Thomas Gehring: mehr

09.06.2010 Pressemeldung Bündnis 90/Die Grünen

Bildungsstreik

BLLV auf der Seite der Bildungsstreikenden

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hat seine Solidarität mit den streikenden Schülern und Studenten erneut bekräftigt: "Die jungen Menschen wehren sich zu Recht. Ich kann verstehen, dass sie wütend sind, weil sie das Gefühl haben, nicht ernst genommen zu werden. Sie sollen und müssen ihrer Entrüstung und Enttäuschung Ausdruck verleihen." Zwar habe sich die Politik auf Bundes- und Landesebene die Belange der Schüler und Studenten angehört, "angemessen reagiert wurde jedoch nicht", stellte er fest. "Die Studierenden leiden unter dem Bologna-Prozess, die Schüler, vorwiegend Gymnasiasten, unter dem achtjährigen Gymnasium und der Oberstufenreform. Beides hat dazu geführt, dass Druck, Stress und Frust enorm gestiegen sind - zu viel Prüfungsdichte und Bürokratie, zu wenig Zeit für individuelle Lernprozesse und Förderung." mehr

09.06.2010 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Schleswig-Holstein

3500 Lehrerinnen und Lehrer streiken in Schleswig-Holstein

Rund 3500 Lehrerinnen und Lehrer legten am Donnerstag, den 3. Juni 2010, nach der dritten Stunde die Arbeit nieder. Sie folgten damit einem Aufruf der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

03.06.2010 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein

Landesregierung setzt auf Bildungsabbau

"Die Vorschläge der Landesregierung sind unsozial und bildungsfeindlich. Der Bildungsabbau trifft Kindertagesstätten, Schulen und Universitäten. Sie alle fallen unter die Sense der Streichungspolitik. Auf diese Weise verspielt die Landesregierung die Zukunftschancen unseres Landes", sagte Matthias Heidn, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Mittwoch, 26,5,2010 zu den Streichungsplänen der Landesregierung. "Mit dem landesweiten Streik der Lehrerinnen und Lehrer am 3. Juni werden wir ein Signal gegen Arbeitszeitverlängerung und Bildungsabbau setzen." mehr

26.05.2010 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Tarifverhandlungen

GEW: "Über 5.000 angestellte Lehrkräfte fordern bessere und einheitliche Bezahlung"

Über 5.000 angestellte Lehrkräfte aus sieben Bundesländern haben am Dienstag einen Länder-Tarifvertrag gefordert, der eine bessere und einheitliche Bezahlung sichern soll. Sie beteiligten sich zweiten Warnstreik- und Aktionstag der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der dbb Tarifunion. In vielen Schulen ist wegen der Warnstreiks Unterricht ausgefallen. Die Lehrerinnen und Lehrer sind unzufrieden, da die Arbeitgeber die Verhandlungen über eine Länder-Entgeltordnung (L-ego) für angestellte Lehrkräfte seit Monaten verschleppten. mehr

04.05.2010 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Baden-Württemberg

Landesweiter Warnstreik angestellter Lehrer/innen: 800 Euro weniger für die gleiche Arbeit

Gut 1.000 angestellte Lehrer/innen sind heute dem Warnstreik-Aufruf der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland gefolgt. An der zentralen Kundgebung in Karlsruhe nahmen etwa 700 Streikende teil, weitere 300 verbeamtete Lehrkräfte unterstützen ihre Kolleg/innen. mehr

04.05.2010 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Warnstreik NRW

Rund 2.500 Lehrkräfte in NRW im Warnstreik für Lehrertarifvertrag

Unter dem Motto "Aussitzen gilt nicht!" haben sich am Dienstag gut 2.500 angestellte Lehrkräfte an den Warnstreikaktionen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der dbb Tarifunion in zehn Städten NRWs beteiligt. An den Schulen kam es deshalb allenthalben zu außerplanmäßigem Unterrichtsausfall. Die Lehrerinnen und Lehrer fordern einen Tarifvertrag, der eine einheitliche und bessere Bezahlung regeln soll. Die Aktionspalette an den Streikstandorten – Bielefeld, Münster, Gelsenkirchen, Bochum, Essen, Duisburg, Wuppertal, Düsseldorf, Köln und Bonn - reichte von spektakulären Flashmob-Aktionen über Sketche bis hin zu symbolischen Aktionen zum Thema "Aussitzen gilt nicht". In Duisburg und Bochum wurden politische Grußbotschaften an Finanzminister Linssen übermittelt, der das gewichtige Land NRW in der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) vertritt. mehr

04.05.2010 Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen

1. Mai

GEW-Landesvorsitzender kündigt Streiks von Lehrkräften an

Am 3. Juni werden in Schleswig-Holstein erstmals verbeamtete Lehrerinnen und Lehrer streiken. Das kündigte der GEW-Landesvorsitzende Matthias Heidn auf der Maikundgebung des DGB am 1.5.10 in Kiel an. 81 Prozent der befragten GEW-Mitglieder haben sich für einen Streik ausgesprochen. mehr

01.05.2010 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Nordrhein-Westfalen

GEW mobilisiert für landesweiten Warnstreik der Lehrer am 4. Mai

Nach der Weigerung der Arbeitgeber auf die gewerkschaftlichen Forderungen zur Verbesserung der Lehrereingruppierung einzugehen, rufen GEW und dbb/tarifunion bundesweit zu Warnstreiks und Protesten auf. In NRW, mit den meisten angestellten Lehrern unter den westlichen Bundesländern, mobilisieren die Gewerkschaften für einen Warnstreik am 4. Mai. Streikkundgebungen finden in 10 Städten statt, und zwar in Bielefeld, Bochum, Bonn, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Köln, Münster und Wuppertal. In den Schulen muss wieder mit Unterrichtsausfall gerechnet werden. mehr

29.04.2010 Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen

Tarifvertrag

GEW: TdL-Chef Möllring soll Arbeitgeber auf Linie bringen

80.000 Unterschriften für eine bessere und gleiche Bezahlung angestellter Lehrkräfte haben die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sowie die dbb-Tarifunion heute an Hartmut Möllring (CDU) übergeben. Die GEW forderte den Vorsitzenden der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) auf, sich bei seinen Finanzministerkollegen für den schnellen Abschluss eines Tarifvertrages einzusetzen. "Die Bundesrepublik steuert auf einen massiven Lehrermangel zu. Gute Lehrkräfte wachsen nicht auf den Bäumen, wir müssen sie mit attraktiven Arbeitsbedingungen für den Beruf gewinnen. Dazu gehört nicht zuletzt ein angemessenes Einkommen", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne während der Übergabe. mehr

26.03.2010 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft