Kreativ in MINT durchstarten! So kommen Ideen (fast) von selbst

Unter diesem Titel stand eine gemeinsame Veranstaltung der Stiftung Jugend forscht, der Universität Leipzig und der HOHENLOHER Academy am 20. und 21. April an der Universität Leipzig, der Heimat des Zentrums für Lehrerfortbildung und Schulforschung (ZLS).

02.05.2018 Bundesweit Pressemeldung HOHENLOHER
  • © Hohenloher V.l.n.r.: Oliver Hintzen/Bachschlossschule Bühl, Dr. Wilhelm Schaffitzel und Michael Fritsche/Hohenloher, Julia Primavera/innoki, Alexander Biedermann/ZLS Universität Leipzig, Delia Tietge und Annika Eickers/Jugend forscht

Zum ersten Mal war die HOHENLOHER Academy Mitausrichter eines Qualifizierungsangebots für MINT Lehrkräfte in Kooperation mit Jugend forscht und der Uni Leipzig. Die Themenschwerpunkte waren dabei weit gefächert: Einsatz digitaler Medien im Unterricht, Design Thinking als kreative Methode zur Lösungsfindung und zukunftsfähige (Schul-)Raum-Architektur. Dass dieses bundesweite Qualifizierungsangebot für MINT Lehrer ein Volltreffer war, zeigte die außerordentlich gute Resonanz. Da die Teilnehmerzahl begrenzt war, musste eine große Zahl von Interessenten auf Veranstaltungen in der Zukunft verwiesen werden.

„Wir erwarten uns unmittelbar praxistaugliche Werkzeuge und Methoden, die uns im Schulalltag dabei helfen sollen, den MINT Unterricht spannend und modern zu gestalten, und die wir auch bei der Erarbeitung von Jugend forscht Projekten einsetzen können.“ So beschrieb eine Teilnehmerin ihre Motivation. An einigen konkreten Beispielen, von Schülern selbst vorgetragen, stellten Elke Katz vom Schülerforschungszentrum almaLab der Uni Leipzig sowie die Jugend forscht Betreuer Antje Dornberg und Detlef Schmidt beeindruckende Projekte aus Jugend forscht Wettbewerben vor.

Während dieser zwei lebendigen Tage wurde immer wieder die überaus positive Wirkung des forschenden Lernens im Schulalltag herausgestellt. Anknüpfend an die Erkenntnisse der Lernpsychologie ist es das Zusammenspiel von Selbstwirksamkeit, dem Arbeiten im Team und einer gewissen Autonomie, was von Schülern und Lehrkräften als besonders motivierend erlebt wird. Bewegliche Roboterhände aus dem Modellbaukasten oder auch eine elektronisch gesteuerte Trinkhilfe für gesundheitlich beeinträchtigte Menschen sind zwei Beispiele, die talentierte Jungforscher stolz präsentierten.

Mit welchen Methoden sich im Schulkontext ergebnisoffen Fragestellungen bearbeiten lassen, hat Julia Primavera von innoki, Berlin, für die HOHENLOHER Academy am Beispiel des Design Thinking dargestellt. Der Schlüssel ist ein streng strukturierter Prozess, der seinen Schwerpunkt auf der Phase des Verstehens und der Empathie hat, und in dem man dem  Prinzip „scheitere früh und häufig“ folgt. „Wir sind total überrascht, wie viel kreative Gedanken in kurzer Zeit mit dieser auch für Schulklassen geeigneten Methode sprudeln“ war immer wieder von den Teilnehmern zu hören, die diesen Ansatz auch als großen Motivationsschub empfanden.

Wie sich mit Apps bei ganz geringem Aufwand der Unterricht interaktiv anreichern lässt, hat Oliver Hintzen von der Bachschlossschule Bühl an einfachen Beispielen gezeigt. Das heute fast bei allen Schülern standardmäßig vorhandene Smartphone ist das technische Tool, mit dessen moderner Technik auch vieles ohne große Investitionen geht. Man muss es nur wissen und machen. Auch hier machten sich die Zuhörer eifrig Notizen und stellten viele Fragen.

Michael Fritsche von HOHENLOHER schließlich hat gezeigt, wie moderne Raumkonzepte es ermöglichen, auch im MINT Unterricht mit schnellen Wechseln der Sozialformen den Unterricht lebendig zu gestalten.  Eine flexible und modular aufgebaute Ausstattung lässt einen leichten Wechsel zwischen Input und konkretem Schülerexperiment oder auch zwischen Gruppenarbeit und Frontalunterricht zu. Auch wenn ein guter Raum noch keinen guten Unterricht macht, ist doch das geeignete Raumkonzept eine wichtige Voraussetzung für eine optimale Unterrichtsgestaltung. Auch hier beflügelten eine Reihe von Lösungsansätzen und Beispielen aus dem In- und Ausland die Vorstellungskraft der Teilnehmer.

Dialogforum HOHENLOHER Academy:
Wo Austausch stattfindet kann Wandel gelebt werden

Bei HOHENLOHER als einem der führenden Schul- und Bildungseinrichter steht naturgemäß das Thema zukunftsfähige Lern- und Raumkonzepte schon immer im Fokus. In ihrem Selbstverständnis will die HOHENLOHER Academy Impulsgeber und Dialogmarktplatz in Fragen des Lehrens und Lernens in Interaktion mit dem Raum sein. Die neue Veranstaltungsreihe hat den Anspruch, für die Praktiker in Schule und Bildung relevante Inhalte in unterschiedlichen Formaten und in Kooperation mit Schulen, Hochschulen, Bildungsträgern, Architekten und Stiftungen anzubieten. 

Weitere Informationen unter: www.hohenloher-academy.de

Ansprechpartner

Hohenloher Spezialmöbelwerk Schaffitzel GmbH + Co. KG
Dr. Wilhelm Schaffitzel
Brechdarrweg 22
D-74613 Öhringen
Tel: +49 (0) 79 41 / 696 - 181
Fax: +49 (0) 79 41 / 696 - 7181
Mobil: 0172 4597597
E-Mail: wilhelm.schaffitzel@hohenloher.de
Web: www.hohenloher.de

Pressekontakt:
Andrea Duffner
Büro für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mainaustraße 240 a
78464 Konstanz
Telefon: 07531 – 94110.05
E-Mail: andrea.duffner(at)duffner-pr.de
Web: www.duffner-pr.de


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