Demografische Entwicklung

Saarland

Landeselterninitiative: Qualitätskriterien der Gemeinschaftsschule verlässlich regeln!

Dass es nicht zu einer Verfassungsänderung kommt, verschlägt nicht eine Schul- und Qualitätsentwicklung im bestehenden System. Eine solche innere Schulreform mit besseren Rahmenbedingungen für Lehrer sowie Schüler und mit einer auf Differenzierung und Individualisierung des Lernens ausgerichteten Pädagogik hat das Saarland nötig. Nicht nur bei den Erweiterten Realschulen und Gesamtschulen, sondern auch bei den Gymnasien. mehr

27.01.2011 Pressemeldung Landeselterninitiative für Bildung e.V.

Elternverband

Elterninitiative: Regierung und Opposition sollen Verhandlungsergebnisse und Berechnungen zur Bildungsreform veröffentlichen, bei Klassenstärke von 26 Einsparungen befürchtet

Die Landeselterninitiative für Bildung hat die Landesregierung und die Oppositionsparteien in einem Brief nach dem sog. 4. Bildungsgipfel aufgefordert, die zwischen ihnen erzielten Übereinkünfte und noch bestehenden Differenzen gemeinsam aufzuschreiben und ins Internet zu stellen. mehr

21.01.2011 Pressemeldung Landeselterninitiative für Bildung e.V.

Saarland

Schwerpunktsetzung auf weitere Verbesserung der Bildungschancen im Saarland

Im Zentrum eines intensiven Meinungsaustausches zwischen Bildungsminister Klaus Kessler und der Arbeitskammer standen die für das Jahr 2011 geplanten Bildungsausgaben sowie die Gemeinschaftsschule. Angesichts der Haushaltslage des Landes und der über Jahrzehnte hinweg angehäuften Probleme befürwortet die Arbeitskammer eine differenzierte Betrachtung der Bildungsausgaben. Die geplante Gemeinschaftsschule als gleichwertiges Angebot zusammen mit dem Gymnasium könnte nachhaltig zu besseren Bildungschancen im Saarland beitragen. Angesichts dieser Option appelliert die Kammer an alle im Landtag vertretenen Fraktionen, parteitaktische Überlegungen in den Hintergrund zu stellen und sich ernsthaft darum zu bemühen, die Gemeinschaftsschule auf einen guten Weg zu bringen. mehr

21.12.2010 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Bayern

16.000facher Protest gegen Sparbeschlüsse der Staatsregierung

Ein klares "Nein!" setzen die in der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Lehrerverbände (abl) zusammengeschlossenen Pädagogenverbände gegen die jüngsten Sparpläne der Staatsregierung. Innerhalb kürzester Zeit haben sie 16.000 Unterschriften gegen die Sparvorhaben und für mehr Lehrkräfte gesammelt. Zusammen mit einem offenen Brief wurden sie am heutigen Dienstag um 12.30 Uhr Herrn Staatsminister Siegfried Schneider in der Bayerischen Staatskanzlei übergeben. mehr

14.12.2010 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Vorgriffsstundenmodell verschärft Lehrermangel

Die Bildungsgewerkschaft GEW begrüßt, dass die Landesregierung in KiTas, Schulen und Hochschulen keine Stellen streichen will, nennt das geplante Vorgriffsstundenmodell aber den "Abschied der Regierung Mappus vom Kinderland". mehr

28.11.2010 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Lehrer

Deutscher Lehrertag 2010 mit 1 000 Teilnehmern eröffnet

Zum Thema "Fördern & Fordern" findet heute der Deutsche Lehrertag 2010 in Dortmund statt. Zu dem Weiterbildungstag, der gemeinsam von VBE, VdS Bildungsmedien, Stiftung Partner für Schule NRW und dem Arbeitskreis Hauptschule veranstaltet wird, sind 1000 Pädagoginnen und Pädagogen aus dem ganzen Bundesgebiet in das Kongresszentrum Westfalenhallen gekommen. Vielen weiteren Interessierten musste abgesagt werden, weil die Platzkapazitäten bereits 10 Tage vor Anmeldeschluss ausgeschöpft waren. mehr

19.11.2010 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Bayern

An der Bildung darf nicht gespart werden

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hat im Vorfeld der Beratungen über den Doppelhaushalt 2011/12 an die Staatsregierung appelliert, nicht weiter an der Bildung zu sparen, sondern Geld für kräftige Investitionen bereit zu stellen: "Alle Schulen brauchen dringend verbesserte Arbeitsbedingungen, mehr Personal und fachliche Unterstützung. Schulleitungen und Verwaltungsangestellte an Grund-, Haupt- und Förderschulen müssen endlich von bürokratischem Ballast entlastet werden und benötigen hierfür gute Arbeits- und Gestaltungsbedingungen." Zudem müsse die demografische Rendite in den Schularten belassen werden. "Die frei werdenden Stellen werden dringend für den Ausbau der individuellen Förderung, der gebundenen Ganztagsklassen und der Ausstattung von jahrgangskombinierten Klassen gebraucht." Grundsätzlich müssten alle Schulen in die Lage versetzt werden, die Inklusionsidee umzusetzen - "ohne entsprechendes Personal, kleinere Klassen und Gruppen, ohne neues Lern- und Leistungsverständnis ist das aber nicht möglich." Wenzel verlangte auch eine bessere Ausstattung für die Mittelschulen. mehr

03.11.2010 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Bildungsrepublik

79 Prozent der Bundesbürger halten Bildungsrepublik für Worthülse

"Die Bundesbürger sind quer durch alle Altersgruppen, sozialen Schichten und in allen Bundesländern tief enttäuscht, weil die angekündigte Bildungsrepublik von der Politik nicht ernsthaft angepackt wird", stellte heute VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann bei der Vorstellung der repräsentativen forsa-Umfrage im Auftrag des VBE fest. mehr

01.10.2010 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Baden-Württemberg

Philologenverband begrüßt positive Würdigung der Lehrerarbeit durch Kultusministerin Marion Schick, kritisiert aber massiv die Sparpläne des Finanzministers

- PhV BW gegen Jahresarbeitszeitkonten für Lehrkräfte - Streichung von drei freien Tagen bringt keinen einzigen Euro - Unterrichtsversorgung im Pflichtbereich muss auch ohne Einsatz der Krankheitsreserve gesichert sein mehr

10.09.2010 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Baden-Württemberg

Unterrichtsversorgung im kommenden Schuljahr ist gesichert

"Das Land steht zu seinem Versprechen, auch weiterhin massiv in Bildung und damit in die Zukunftsfähigkeit unseres Landes zu investieren. Gute Bildung ist nicht nur der Schlüssel für individuelle Lebenschancen, sondern auch das Fundament für gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fortschritt", erklärte Kultusministerin Marion Schick anlässlich der traditionellen Landespressekonferenz zum Schuljahresanfang am Mittwoch (8. September 2010) in Stuttgart. "Deshalb werden wir trotz eines vom Statistischen Landesamt prognostizierten Schülerrückgangs um rund 32.000 zum kommenden Schuljahr keine Lehrerstellen abbauen, sondern im Gegenteil zusätzlich noch rund 1.800 neue Stellen schaffen. Damit werden wir die Qualität unseres Bildungssystems weiter verbessern", betonte Schick. Rechne man die durch den Schülerrückgang frei werdenden Stellen hinzu, würden im Vergleich zum Vorjahr rund 2.500 zusätzliche Stellen für wichtige bildungspolitische Maßnahmen zur Verfügung stehen. mehr

08.09.2010 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg