Förderunterricht

Hamburg

Wissenschaftliches Gutachten zeigt erstmals realistische Zahlen im Bereich der Inklusion

Senator Ties Rabe interpretiert den Zwischenbericht der Untersuchung über die gestiegene Anzahl der SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf so, dass man im Prinzip nur die statistischen Erhebungsverfahren verändern muss, "klarere Maßstäbe" für Diagnose und Förderpläne entwickeln sollte und dann käme man wieder auf die von ihm gewünschten niedrigeren Zahlen. Dabei schwingt immer mit, dass die Schulen und KollegInnen leichtfertig zu solchen Meldungen kommen. mehr

28.08.2013 Pressemeldung GEW Hamburg

Hamburg

Gutachter hinterfragen in Zwischenbericht die hohen LSE-Zahlen

Die seit 2010 stark gestiegene Anzahl von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den Bereichen Lernen, Sprache sowie emotionale und soziale Entwicklung (LSE) wird jetzt genauer untersucht. Schulsenator Ties Rabe: "Analysen zeigen: Nur ein Drittel der heute von den allgemeinen Schulen gemeldeten LSE-Kinder wäre früher wirklich als Sonderschüler an die Sonderschule geschickt worden. Zwei Drittel waren dagegen schon immer an den allgemeinen Schulen und wurden früher nicht als sonderpädagogisch förderbedürftig eingestuft. Hier wird deutlich: Nicht die Kinder, sondern der Blick auf die Kinder hat sich verändert." mehr

27.08.2013 Pressemeldung Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB)

Inklusion

GEW: "Alle Signale auf Inklusion stellen"

"Die Bundesrepublik muss alle Signale auf Inklusion stellen und sich endlich von ihrem überholten selektiven Bildungs- und Schulsystem verabschieden", betonte Marlis Tepe, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), mit Blick auf die Bundestagswahl am 22. September. "Eine Schule für alle Kinder, eine Ausbildung und eine einheitliche Bezahlung aller Lehrerinnen und Lehrer: Dieser Dreiklang ist unser Credo für ein inklusives, zukunftsfähiges Schulsystem. Wir schlagen vor, die Entwicklung eines inklusiven Schulwesens als Staatsziel in den Schulgesetzen zu verankern und überzeugende Aktionspläne vorzulegen." mehr

23.08.2013 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Sachsen-Anhalt

"SINUS an Grundschulen": Lehrkräfte zogen positive Bilanz des naturwissenschaftlichen Unterrichtsprogramms

In den vergangenen zwei Tagen trafen sich in Halberstadt Lehrkräfte von rund 70 Grundschulen Sachsen-Anhalts, Vertreterinnen und Vertreter aus der Wissenschaft, des Kultusministeriums sowie des Landesinstitutes für Schulqualität und Lehrerbildung (LISA). Sie alle zogen Bilanz des vierjährigen Unterrichtsentwicklungsprogramms "SINUS an Grundschulen", an dem sich insgesamt 150 Schulen des Landes beteiligt haben. mehr

07.06.2013 Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Nordrhein-Westfalen

"Auf dem Weg zur inklusiven Schule"

Inklusion in der Schule steht seit den Beschlüssen der nordrhein-westfälischen Landesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ganz oben auf der schulpolitischen Agenda. Gleichzeitig löst dieses Thema bei den am Schulleben Beteiligten unterschiedliche Reaktionen und Assoziationen aus; es ist mit Wünschen, aber auch mit Sorgen verknüpft. mehr

24.05.2013 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Brandenburg

6. Runder Tisch "Inklusive Bildung"

Wann: Donnerstag, 30. Mai 2013, 15.00 Uhr Wo: Ministerium des Innern, Haus N, Aula 236, Henning-von-Tresckow-Straße 9-13, 14467 Potsdam Was: Bildungsministerin Martina Münch eröffnet den 6. Runden Tisch "Inklusive Bildung". Das zentrale Thema des 6. Runden Tisches ist die weitere Entwicklung und Umsetzung der Inklusion im Land Brandenburg. Dazu präsentiert Ministerin Münch die neue Broschüre "Schule für alle: Entwicklung und Umsetzung der inklusiven Bildung im Land Brandenburg – erste Bilanz und Ausblick". mehr

23.05.2013 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

© bikl.de
Förderschulen

Inklusion – eine Herausforderung für die Sonderpädagogik?

(red) Steht die Sonderpädagogik der Inklusion im Weg? Werden wissenschaftliche Erkenntnisse in Frage gestellt und wird "alter Wein in neue Schläuche" gefüllt? Brigitte Schumann wirft in ihrem Beitrag einen Blick auf die Rolle der Sonderpädagogik in Zeiten von Inklusion. mehr

22.05.2013 Artikel

© Gemeinsam leben - gemeinsam lernen e.V.
Inklusive Bildung

Inklusion ja – aber wie?

Wie steht es um die inklusive Schule in Deutschland? Wie weit sind die einzelnen Bundesländer und welche Konzepte sind zukunftsfähig? Sollen alle Förderschulen aufgelöst werden, oder sollen spezielle Fördereinrichtungen erhalten bleiben? Antworten dazu von zwei Experten: Prof. Dr. Bernd Ahrbeck vom Institut für Rehabilitationswissenschaft der Humboldt Universität zu Berlin und Prof. em. Dr. Ulf Preuss-Lausitz vom Institut für Erziehungswissenschaften der Technischen Universität Berlin. mehr

17.04.2013 Artikel

Schulentwicklung

Bayern isoliert sich schulpolitisch immer mehr!

Nun plant auch Baden-Württemberg, was in den meisten Bundesländern längst diskutiert und in einigen (z. B. Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen) bereits umgesetzt ist: Die Einführung von StufenlehrerInnen anstelle der schulartspezifischen LehrerInnenbildung. Künftig, so empfiehlt eine Expertenkommission, soll es Lehrkräfte für die Grundschule (Klassen 1 bis 4), für die Sekundarstufe I (Klassen 5 bis 10) und für die Sekundarstufe II (Klassen 11 bis 12 bzw. 13) geben. Alle werden in einem mindestens fünfjährigen Studium an Hochschulen ausgebildet und gleich eingruppiert. Auch die Gemeinschaftsschule, die es in etlichen Bundesländern längst gibt, wird in Baden-Württemberg schrittweise eingeführt. Im kommenden Schuljahr wird es ca. 130 solche Schulen für Kinder von Klasse 5 bis 10 geben, unabhängig von der Schulartempfehlung. Anschließend besuchen diese Jugendlichen entweder die gymnasiale Oberstufe oder beginnen eine berufliche Ausbildung. Die Nachfrage steigt. mehr

04.04.2013 Pressemeldung GEW Bayern

Bayern

Messlattenpädagogik macht Schule nicht besser

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hat die am Wochenende bekannt gewordenen Pläne des Kultusministerium zur Einführung einer "Individuellen Lernzeit am Gymnasium" kritisiert: "Sie zeigen, wie aktionistisch das Kultusministerium agiert und wie zielsicher die wesentlichen Fragen ausgeklammert werden." Er forderte durchdachte Reformen, die dazu führen, dass Kinder und Jugendliche wieder in Ruhe anspruchsvolle Bildungsprozesse durchlaufen dürfen. "Schüler, Lehrer und Eltern brauchen mehr Muße. Monitorings und Messlattenpädagogik machen Schule nicht besser", sagte er heute in München. Zielführender wäre eine ehrliche Bestandsaufnahme der Probleme. Nun würden aber wieder in einem Landtagswahlkampf Tatsachen geschaffen, die zu Lasten der Lehrer und der Schüler gingen. mehr

11.03.2013 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.