Gemeinschaftsschule

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"Wir können die geplante Einführung des Primarschul-Modells stoppen"

Vor den Hamburger Bürgerschaftswahlen hatte sich eine große Mehrheit der im Landesparlament vertretenen Parteien, gestützt auf das Votum der Hamburger Enquete-Kommission unter dem Titel "Konsequenzen aus der neuen PISA-Studie für Hamburgs Schulentwicklung" (März 2007), für eine zweigliedrige Schulstruktur ab Klasse 5 ausgesprochen. Hamburger Mädchen und Jungen hätten dann nach einer vierjährigen Grundschulzeit entweder so genannte Stadtteilschulen oder achtjährige Gymnasien besuchen können. Nun soll nach dem von CDU und Grün-Alternative Lister (GAL) abgeschlossenen Koalitionsvertrag von 2010 an die vierjährige Grundschule durch eine sechsjährige Primarschule ersetzt werden. Diese soll in den ersten drei Jahren in eine Grundstufe und bis zur sechsten Klasse in eine Unterstufe eingeteilt werden. Dieser schwarz-grüne Schulkompromiss trifft auf massiven Widerstand zweier Bürgerinitiativen, von denen die eine seit geraumer Zeit für die Integration auch des Gymnasiums in eine Schule für alle kämpft, die andere den Erhalt des Gymnasiums von Klasse 5 bis 12 fordert. Im Interview mit [Dr. Peter Pahmeyer](http://www.schulstruktur.com) erklärt der Sprecher der Hamburger Volksinitiative "Wir wollen lernen", Dr. Walter Scheuerl, warum seine Initiative sich so sehr für den Erhalt der Hamburger Gymnasien ab Klasse 5 engagiert. mehr

19.09.2008 Artikel

GEW Vorsitzende im Einsatz: Jede Unterschrift ist wichtig!

"Wie fiebern dem Startschuss entgegen und werden mit allen Kräften dazu beitragen, dass das Volksbegehren erfolgreich über die Ziellinie geht" – die Vorsitzenden der GEW, Klaus Bullan und Sigrid Strauß, werden sich gemeinsam mit vielen anderen UnterstützerInnen am Donnerstag abend bei der Auftaktveranstaltung für das Volksbegehren "Eine Schule für Alle" warm machen (18. September 2008 ab 19.00 Uhr in der Ida-Ehre-Gesamtschule, Bogenstr. 36). mehr

17.09.2008 Pressemeldung GEW Hamburg

GEW-Position zu Modellschulen: Jetzt vorrangig alle Schritte zur "Schule für alle" unterstützen!

Die nächsten Schritte bei der Schulentwicklung müssen in den KITAs und Grundschulen sowie bei der Integration in der Sekundarstufe I liegen. Wer die Bildungschancen aller Kinder verbessern will, muss das frühe Lernen massiv fördern. Gleichzeitig ist der Weg für eine längere gemeinsame "Schule für alle" einzuschlagen. mehr

11.09.2008 Pressemeldung GEW Bremen

Qualität ist entscheidend

Der Erfolg der Berliner Schulen hängt in erster Linie von der Qualität des Unterrichts ab, die Schulstruktur spielt dabei eine geringere Rolle. Richtig ist aber auch, dass die nahezu unübersichtliche Berliner Schullandschaft mit ihrer Vielzahl an Schulformen in ihrer jetzigen Form nicht weiter bestehen kann. Daher ist eine Reform der Schulstruktur vom Grundsatz her zu begrüßen. mehr

10.09.2008 Pressemeldung Landeselternausschuss Berlin (LEA Berlin)

"Neue Schularten bedeuten Durchbruch für längeres gemeinsames Lernen"

In Schleswig-Holstein gehen in dieser Woche die ersten Regionalschulen und weitere Gemeinschaftsschulen an den Start. "Mit den neuen Schularten haben wir in Schleswig-Holstein einen Durchbruch geschafft für größere Durchlässigkeit und längeres gemeinsames Lernen. Sowohl die Gemeinschaftsschulen als auch die Regionalschulen geben einen guten Rahmen für mehr Unterricht und mehr individuelle Förderung", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (3. September) anlässlich der Einschulungsfeier der Heinrich-Heine-Gemeinschaftsschule in Büdelsdorf. Zudem besuchte Bildungsstaatssekretär Wolfgang Meyer-Hesemann die Einschulungsfeier der Stapelholm-Regionalschule in Erfde. Insgesamt werden dieser Tage rund 7.000 Kinder an den beiden neuen Schularten eingeschult. mehr

03.09.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Start von rund 40 weiteren Gemeinschaftsschulen

"Was hätte Heinrich-Heine wohl zu einem Drei-Klassen-Recht bei der Unterrichtsverpflichtung und bei der Besoldung der Lehrerinnen und Lehrer an den neuen Gemeinschaftsschulen gesagt? Wir wissen es nicht, können aber vermuten, dass er die schmückenden Wortgirlanden der Bildungsministerin mit einer bissigen Polemik aufs Korn genommen hätte", äußerte sich Matthias Heidn, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am 3.9.08 zum Besuch von Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave in Büdelsdorf. Die Bildungsministerin nahm dort an der Einschulung des ersten Jahrganges in die neue Heinrich-Heine-Gemeinschaftsschule teil. mehr

03.09.2008 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Bildungsgewerkschaft zum SPD-Papier "Aufstieg durch Bildung"

Die Richtung des SPD-Papiers "Aufstieg durch Bildung - Chancengleichheit und wirtschaftlicher Wohlstand" stimme, urteilt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Das Programm hat der SPD-Parteivorstand heute beschlossen. "Jetzt muss die SPD zeigen, dass sie es mit ihren Ankündigungen Ernst meint und sich an die politische Umsetzung machen. Die meisten Vorhaben stehen und fallen mit einer soliden Finanzierung. Für Merkels Bildungsgipfel am 22. Oktober haben die mitregierenden Sozialdemokraten eine klare Vorgabe gemacht", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne in Frankfurt a.M.. mehr

01.09.2008 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Morgen startet die Gemeinschaftsschule

Mit dem Beginn des neuen Schuljahres am 1. September starten auch die ersten 11 Schulen bzw. Schulverbünde in die Pilotphase der Gemeinschaftsschule. mehr

31.08.2008 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

VBE zeigt Sympathie mit der Bildungsoffensive von unten: Schulen, Lehrer und Schüler vor Ort stark machen

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg zeigt viel Sympathie für die Bildungsoffensive der SPD "von unten" und will Schu­len gleichfalls geöffnet sehen für neue Ideen und Organisationsformen. mehr

29.08.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Kultusminister Rau: SPD-Konzept für Gemeinschaftsschule ist "Etikettenschwindel"

Kultusminister Helmut Rau MdL hat das von der Landtags-SPD vorgestellte Konzept einer Gemeinschaftsschule als Etikettenschwindel bezeichnet. "Wer täglich die soziale Ungerechtigkeit des gegliederten Schulsystems beklagt, wird unglaubwürdig, wenn er eine so genannte Gemeinschaftsschule bei gleichzeitigem Weiterbestehen der Gymnasien propagiert. Eine echte Einheitsschule nach skandinavischem Muster kennt keine Schlupflöcher und Ausweichmöglichkeiten". Die Sozialdemokraten trauten sich nicht, öffentlich die Abschaffung des Gymnasiums zu fordern. mehr

29.08.2008 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg