Grundschulempfehlung

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Schlechte Karten in guten Klassen

Kommt das Kind aufs Gymnasium, die Realschule oder die Hauptschule? Diese Entscheidung hängt nicht immer nur von den schulischen Leistungen der Kinder ab. Bei der Grundschulempfehlung spielen oft noch ganz andere Gesichtspunkte eine Rolle, zum Beispiel die Leistungsstärke der Klassenkameraden. mehr

02.03.2008 Artikel

VBE: Grundschulempfehlungen werden sorgfältig erstellt

Trotz heftiger Versuche, die Grundschulempfehlungen abzuschaffen oder zu­mindest deren verpflichtenden Charakter aufzuheben, müssen auch die­ses Jahr wieder alle Viertklasslehrer in einer Konferenz unter Vorsitz des Rek­tors einen bindenden Beschluss fassen. Bis spätestens Donnerstag soll­en diese "Empfehlungen" ver­schickt sein, die die Kinder auf drei Schular­ten verteilt: auf die fünf­jährige Hauptschule, die sechsjährige Realschule und das achtjährige Gym­nasium. mehr

02.03.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Längeres gemeinsames Lernen für alle Kinder

"Die von Kultusminister Helmut Rau angekündigten Modell¬versuche zum gemeinsamen Unterricht für Haupt- und Realschüler zeigen, wie sehr die Landesregierung beim Thema Schulentwicklung unter Druck steht. Statt solcher halbherziger Fortschritte brauchen wir aber längere gemeinsame Lernzeiten für alle Kinder in der Grundschule", sagte am Mittwoch (20.02.) in Stuttgart auf der Bildungsmesse didacta Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissen¬schaft (GEW). mehr

20.02.2008 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Wo ein (Eltern)Wille ist, ist oft kein Weg

"Die hohe Zahl der Ablehnungen von Kindern an Gesamtschulen drückt einen wachsenden Elternwillen aus, der die Landesregierung mehr als nachdenklich stimmen müsste." mehr

08.02.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Morgen gibt es Zeugnisse ...

... für die Kinder in den vierten Klassen beispielsweise haben deren Lehrerinnen und Lehrer: - eine Leistungsdokumentation über sechs Seiten angefertigt; - ein Textzeugnis über durchschnittlich vier Seiten erstellt, das für die jeweiligen Fächer mit einer Note zusammengefasst wird; - die Grundschulempfehlung ausgesprochen und dokumentiert; - ein Elterngespräch für jedes Kind geführt, das in der Regel 20 bis 30 Minuten dauert, und dabei den "Anwahlbogen" für die fünften Klassen (freie Schulwahl nach der Grundschule) erläutert. mehr

29.01.2008 Pressemeldung GEW Bremen

VBE zur Grundschulempfehlung: "Die Leistungsfähigkeit der Schüler ist maßgebend, nicht deren Leidensfähigkeit!"

Die aktuelle Diskussion über die Grundschulempfehlung werde sehr emo­tional geführt, beklagt Rudolf Karg vom Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg. Eltern sind nach Erfahrung des VBE vor allem dann unzufrieden und fordern die Freigabe der Schulartenwahl, wenn die Grundschulempfehlung für ihr Kind ausschließlich den Besuch der Hauptschule zulässt. Trotzdem rät der VBE den Eltern, dieser von allen an der Klasse unterrichtenden Lehrern mit großer Sorgfalt erstellten Empfehlung Folge zu leisten, solange es die Trennung nach Klasse 4 noch gibt. Diese Lernprognose habe aber höchstens für zwei Jahre Gültigkeit. mehr

18.01.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW): Auf eine Grundschulempfehlung sollte nicht verzichtet werden

Der Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW), Verband der Lehrerinnen und Lehrer an den Gymnasien, sieht in den jüngsten Forderungen nach einer Abschaffung der Grundschulempfehlung keine Alternative für ein gerechteres und dem Leistungsstand des Kindes entsprechendes Übergangsverfahren auf die weiterführende Schulart. mehr

16.01.2008 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Übergänge auf weiterführende Schulen zum Schuljahr 2007/08: Gymnasien erreichen mit knapp 40 Prozent neuen Höchststand

Die Gymnasien des Landes haben ihre Position als "überwiegende" Schulart weiter ausgebaut. Wie das Statistische Landesamt feststellt, wechselten zum Schuljahr 2007/08 von den rund 112 700 Grundschülern in Baden-Württemberg, die sich nach Abschluss der Aufnahmeverfahren in Klassenstufe 4 befanden, 39,5 Prozent auf ein Gymnasium. Damit wurde das Vorjahreshoch dieser Schulart nochmals um 1,3 Prozentpunkte übertroffen. Während die Übergangsquote auf die Realschulen mit 32,8 Prozent nahezu unverändert zum Vorjahr blieb (-0,1 Prozentpunkte), hat sich der Abwärtstrend bei den Hauptschulen mit einer Quote von 26,5 Prozent (Vorjahr: 27,7 Prozent) weiter fortgesetzt. mehr

16.01.2008 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Kultusminister Rau lehnt Abschaffung der Grundschulempfehlung ab

Kultusminister Helmut Rau MdL lehnt die Forderung nach Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung ab. "Die Grundschulempfehlung beruht auf den erbrachten schulischen Leistungen und den daraus erkennbaren Entwicklungspotentialen der Kinder", betonte Rau. mehr

15.01.2008 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

VBE begrüßt Bewilligung der Sekundarschule Bonn

"Der VBE ist erfreut darüber, dass in der vom Schulministerium bewilligten Schule viele Ansätze zu finden sind, die der VBE mit seinem Modell der Allgemeinen Sekundarschule vorgelegt hat. Die frühe Auslese der Kinder wird durch das längere gemeinsame Lernen bis einschließlich Klasse 8 verhindert, in den Vordergrund tritt die individuelle Förderung." So bewertet der Vorsitzende der Lehrergewerkschaft VBE, Udo Beckmann, die Bewilligung der Sekundarschule Bonn. mehr

09.01.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW