Hauptschule

Pflichterfüllung reicht nicht

Die Bildungsgewerkschaft GEW setzt sich dafür ein, dass die 17 Millionen Euro für Krankheitsvertretungen in den Schulen in feste Stellen umgewandelt werden. "Wir brauchen für die 5.000 Schulen in Baden-Württemberg etwa 6.000 Pädagoginnen und Pädagogen in der ständigen Lehrerreserve, damit kein Unterricht mehr ausfallen muss. Stattdessen haben wir nur 1.250 Stellen und die Landesregierung lässt hunderte von hier ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrern in andere Bundesländer abwandern. Die 4.700 in diesem Jahr nicht eingestellten Lehrkräfte sitzen nicht zuhause am Telefon und warten darauf, dass sie im Dezember eine befristete Krankheitsvertretung übernehmen können", sagte am Mittwoch (03.09.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

03.09.2008 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Bildungsqualität verbessern, Chancengerechtigkeit erhöhen

In der heutigen Sitzung des Ausschusses für Schule und Weiterbildung hat Ministerin Barbara Sommer die Eckdaten des Etats für das Jahr 2009 vorgestellt. "Der Schulhaushalt macht schwarz auf weiß deutlich, dass Bildung für die Landesregierung oberste Priorität hat. Trotz notwendiger Sparmaßnahmen investieren wir in unsere Schulen 700 Millionen Euro mehr als im laufenden Jahr, um die Zukunftschancen der jungen Generation weiter zu steigern. Wir investieren massiv, um die Bildungsqualität zu verbessern und die Chancengerechtigkeit zu erhöhen", betonte die Schulministerin. mehr

03.09.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Kultusminister Helmut Rau: 2008 werden 4200 neue Lehrkräfte in den Schuldienst eingestellt

Zum kommenden Schuljahr 2008/09 treten insgesamt rund 4200 Junglehrer in den öffentlichen Schuldienst ein. Dies gab Kultusminister Helmut Rau am Mittwoch (3. September) in Stuttgart bei der traditionellen Pressekonferenz zum Schuljahresanfang bekannt. "Die Einstellungszahlen liegen bereits dieses Jahr auf einem hohen Niveau und werden in den kommenden Jahren nochmals deutlich steigen", sagte Rau. Die "Qualitätsoffensive Bildung" der Landesregierung führe zu "ausgezeichneten Jobperspektiven" für angehende Lehrkräfte. mehr

03.09.2008 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Mit dem Ausbildungsbonus älteren Jugendlichen eine Ausbildung ermöglichen

Jugendliche, die schon über ein Jahr die Schule verlassen haben und sich seitdem erfolglos um eine berufliche Ausbildung bemüht haben, brauchen eine Chance. Deshalb können Arbeitgeber, die für diese Jugendlichen zusätzlich einen Ausbildungsplatz schaffen, rückwirkend ab 01.07.2008 einen Ausbildungsbonus erhalten. mehr

03.09.2008 Pressemeldung Bundesagentur für Arbeit (BA)

Start von rund 40 weiteren Gemeinschaftsschulen

"Was hätte Heinrich-Heine wohl zu einem Drei-Klassen-Recht bei der Unterrichtsverpflichtung und bei der Besoldung der Lehrerinnen und Lehrer an den neuen Gemeinschaftsschulen gesagt? Wir wissen es nicht, können aber vermuten, dass er die schmückenden Wortgirlanden der Bildungsministerin mit einer bissigen Polemik aufs Korn genommen hätte", äußerte sich Matthias Heidn, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am 3.9.08 zum Besuch von Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave in Büdelsdorf. Die Bildungsministerin nahm dort an der Einschulung des ersten Jahrganges in die neue Heinrich-Heine-Gemeinschaftsschule teil. mehr

03.09.2008 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Bildungsbarometer zeigt: Mangel an diagnostischer Kompetenz verhindert gezielte Förderung

Ein eklatanter Mangel an diagnostischen Kompetenzen verhindert die zielgerichtete und maßgeschneiderte schulische Förderung. Dies ist ein Hauptergebnis der aktuellen Befragung des Bildungsbarometers. 46% der befragten Lehrkräfte gaben an, wenig bis gar nicht mit diagnostischen Instrumenten vertraut zu sein. mehr

03.09.2008 Pressemeldung Bildungsbarometer c/o zepf - Zentrum fuer empirische paedagogische Forschung Universitaet Koblenz · Landau

"SPD übergeht bei Hauptschulfrage Mehrheit der Bürger und ihrer eigenen Anhänger"

"Mit ihrem Vorschlag, die Hauptschule abzuschaffen, übergeht die SPD den Mehrheitswillen der Bürgerinnen und Bürger. Selbst bei ihren eigenen Anhänger hat sie dafür keine Unterstützung." Kultusminister Siegfried Schneider weist im Zusammenhang mit dieser Aussage auf die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des Instituts Allensbach, die in der FAZ-Sonntagszeitung Ende August veröffentlicht worden war. Nur 29 Prozent der Befragten hatte den Vorschlag, die Hauptschule abzuschaffen, als "guten Vorschlag" bewertet, unter den Anhängern der SPD waren es sogar nur 28 Prozent. Vor kurzem hatte eine FORSA-Umfrage ähnliche Ergebnisse zu Tage gefördert. Darin hatten mehr als zwei Drittel der Befragten eine stärkere Unterstützung der Hauptschule durch Politik und Gesellschaft gefordert und lehnen die Abschaffung der Hauptschule ab. mehr

02.09.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

In Deutschland gibt es schätzungsweise vier Millionen funktionale Analphabeten

Weltweit können 781 Millionen Erwachsene nicht lesen und schreiben. Spätestens seit der PISA-Studie ist bekannt, dass Deutschland im Vergleich mit anderen Ländern einen erheblichen Nachholbedarf bei der Grundbildung hat. Jedes Jahr verlassen etwa 75.000 Jugendliche die Schulen ohne Hauptschulabschluss. Viele von ihnen verfügen nicht über die erforderlichen Mindestqualifikationen, um einen Beruf zu erlernen. Ohne ausreichende Kenntnisse im Lesen, Schreiben und Rechnen haben sie kaum eine Chance am Arbeitsmarkt. mehr

02.09.2008 Pressemeldung Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V.

RLV und VBE begrüßen Gesetzentwurf zur Reform der Lehrerausbildung

Der Realschullehrerverband und der Verband Bildung und Erziehung haben im Rahmen der Verbändebeteiligung soeben ihre jeweiligen Stellungnahmen im Schulministerium vorgelegt. mehr

02.09.2008 Pressemeldung Realschullehrerverband NRW

Elternverband fordert Test auf praktische Begabung

Der Bayerische Elternverband möchte künftig alle Kinder in der vierten Klasse auf praktische Begabung testen lassen. Bisher wird nur die kognitive Begabung untersucht, und alle Kinder, die in Mathe und Deutsch keine guten Noten haben, werden automatisch als praktisch begabt eingestuft und in die Hauptschule geschickt. "Das ist unfair gegenüber den Hauptschullehrern und den tatsächlich praktisch begabten Kindern", sagte Isabell Zacharias, die Landesvorsitzende des Bayerischen Elternverbands. "Wer beim Lesen und Rechnen Schwächen hat, kann deswegen noch lange nicht automatisch Motoren reparieren und Designerklamotten nähen." mehr

02.09.2008 Pressemeldung Bayerischer Elternverband