Hauptschule

Die Hauptschule hängt am Tropf des KM

Inzwischen vergeht kaum eine Woche, in der nicht der Kultusminister seine Hauptschulinitiative in den höchsten Tönen preist. Mit Beginn des neuen Schuljahres soll sie flächendeckend mit dem verstärkten Praxisbezug in der 7. Jahrgangsstufe beginnen. In den Folgejahren sollen die Modularisierung in einzelnen Fächern und die verstärkte Berufsorientierung mit der Einführung der Wahl eines vierstündigen berufsorientierenden Bereichs (Wirtschaft/Technik /Soziales) fortgesetzt werden. Ganztagesklassen sollen weiter ausgebaut werden und das Arbeits- und Sozialverhalten der SchülerInnen soll besser werden. mehr

11.09.2008 Pressemeldung GEW Bayern

Zentrale Lernstandserhebungen in den Klassen 3 und 8

Die Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen zeigen bei den im Mai geschriebenen Lernstandserhebungen in den Klassen 3 und 8 zufriedenstellende bis in Teilgruppen exzellente Leistungen. "Die Ergebnisse belegen die hervorragende Arbeit unserer Schulen. Lehrerinnen und Lehrer setzen sich in vorbildlicher Weise dafür ein, dass Kinder und Jugendliche die Standards der Lehrpläne erreichen", lobt Schulministerin Barbara Sommer. mehr

11.09.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Klare Positionen der Lehrer- und Elternverbände für Verbesserungen im bestehenden System, für kleinere Klassen, mehr Lehrer und Talentförderung an allen Schularten

"Die überwiegende Mehrheit der bayerischen Lehrkräfte und Eltern spricht sich in sechs Positionen zur bayerischen Schulpolitik ohne Einschränkungen für das hocheffiziente gegliederte Schulwesen in Bayern aus. Aber ebenso nachdrücklich fordern wir sehr viel höhere Bildungsinvestitionen, die zu deutlichen Verbesserungen an den allgemein- wie an den berufsbildenden Schulen führen. Im bestehenden System wollen wir die Unterrichts – und Betreuungsqualität an den bayerischen Schulen durch kleinere Klassen, mehr Lehrkräfte, zusätzliches Betreuungspersonal und den bedarfsgerechten Ausbau des Ganztagesangebots erhöhen. Eine Kernforderung ist die enge Zusammenarbeit von Lehrkräften und Eltern mit einem intensiven Beratungsangebot für Eltern über die schulischen und beruflichen Perspektiven und das Entwicklungspotenzial jedes einzelnen Kindes." Mit dieser kurzen Beschreibung der Positionen von Eltern und Schülern zur Schulpolitik in Bayern im Herbst 2008, die heute an Kultusminister Siegfried Schneider in München übergeben werden, fordern die unterzeichnenden Eltern- und Lehrerverbände die Politiker in Bayern auf, die bayerischen Schüler endlich in Ruhe an den verschiedenen Schularten arbeiten zu lassen und sie nicht für längst überholte und gescheiterte Schulversuche zu missbrauchen. mehr

11.09.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

"Zeitschriften in die Schulen" motiviert Jugendliche zum Lesen

Was haben Auto Motor Sport, Geo, Mädchen und Top of the Pops gemeinsam? Zusammen mit rund 30 weiteren aktuellen Titeln verführen sie nach den nächsten Osterferien Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland zum kostenlosen Schmökern. mehr

10.09.2008 Pressemeldung Stiftung Lesen

Schulübergang: Kinder weniger gebildeter und einkommensschwacher Eltern werden diskriminiert

(redaktion/idw) Kommt ein Kind aus einer niedrigen sozialen Schicht, wird es nicht die gleich hohe Bildungsempfehlung für die weiterführende Schule erhalten wie ein Kind aus einer hohen Sozialschicht, selbst wenn die beiden Kinder in der Grundschule die gleichen Noten erreichen. "Lehrerinnen und Lehrer an Grundschulen entscheiden offenbar nicht nur aufgrund von Schulleistungen über die Empfehlung, die sie für die weiterführende Schule nach der vierten Klasse abgeben, sondern auch aufgrund der sozialen Herkunft der Kinder", erklärt Univ.-Prof. Dr. Dr. Stefan Hradil vom Institut für Soziologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. mehr

10.09.2008 Artikel

Zöllner schlägt Weiterentwicklung der Schulstruktur vor:

Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner hat heute Eckpunkte für die Erarbeitung eines Vorschlags zur Weiterentwicklung der Schulstruktur vorgelegt. Diese Eckpunkte sehen ab dem Schuljahr 2010/2011 unter anderem vor, die Haupt-, Real-, sowie verbundenen Haupt- und Realschulen zu Integrierten Haupt- und Realschulen (IHR) zusammen zu führen. Der Strukturvorschlag wird ergänzt durch neue pädagogische Elemente, die für mehr individuelle Förderung, innere Differenzierung und Durchlässigkeit sorgen und damit die Qualität des Bildungssystems verbessern sollen. mehr

10.09.2008 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Schulen gehen gut ausgestattet ins neue Schuljahr

Die bayerischen Schülerinnen und Schüler starten am kommenden Dienstag mit guten Unterrichts- und Rahmenbedingungen ins neue Schuljahr. Anders als die SPD bei ihrer heutigen Pressekonferenz verkündet hatte, werden die Klassenstärken an allen Schularten weiter gesenkt. mehr

10.09.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Kultusministerium stellt Mittel für zusätzliche 2245 Lehrerstellen zur Verfügung und baut gebundene Ganztagsklassen an Hauptschulen und Förderschulen massiv aus

Das Bayerische Kultusministerium stellt im neuen Schuljahr 2008/2009 tatsächlich Mittel für zusätzlich 2245 Lehrerstellen zur Verfügung, weist das Kultusministerium die Vorwürfe der Grünen von heute zurück. Die Mittel werden zur Senkung der Klassenhöchstgrenze, zur Sicherung des Unterrichts in Form von befristeten Stellen und als Mittel für Aushilfskräfte genutzt. mehr

09.09.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

"Wir lassen uns die Zukunft unserer Kinder nicht kaputtreden!"

Die Vorsitzenden der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) und des Bayerischen Realschullehrerverbands (brlv) sprechen sich eindeutig für das gegliederte Schulwesen aus. mehr

09.09.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Sonderschule braucht Anerkennung

Lehrkräfte an Sonderschulen leiden darunter, dass dieser wichtigen Schulart die gesellschaftliche Anerkennung versagt bleibt. Wie die Referatsleiterin "Sonderschule" des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Südbaden, Barbara Timm (Müllheim/Kandern) mitteilt, beziehe sich diese Aussage auf mehrere Tatsachen, die nicht von der Hand zu weisen seien. Alleine schon, dass sämtliche Diskussionen über das so genannte dreigliedrige Schulsystem die vierte Säule, nämlich die im Schulgesetz festgeschriebenen zehn Sonderschularten vernachlässigen, zeugt von der Ignoranz Außenstehender. Eine mit Mängeln behaftete Lehrerversorgung für Sonderschulen, sowie zu geringe Kooperationsmöglichkeiten zu Grund- und Hauptschulen seien ebenfalls nicht geeignet, so Barbara Timm, die segensreiche Arbeit dieser Schularten ins gebührende Licht zu rücken. mehr

09.09.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg