Hauptschule

Kultusminister Siegfried Schneider kritisiert SPD-Bildungsprogramm als wirklichkeitsfremd

Als "wirklichkeitsfremd" hat Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider das neue SPD-Bildungsprogramm kritisiert. "Die Hauptschüler kommen mit dieser Konzeption der SPD unter die Räder", warnte der bayerische Kultusminister. Es sei sehr leicht, die Hauptschule nominell abzuschaffen, allerdings sei in der Konzeption der SPD völlig unklar, wie die Schüler, die gegenwärtig die Hauptschule besuchen, künftig ihren Talenten gemäß gefördert werden sollen und können. mehr

01.09.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

78 engagierte Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund aus Nordrhein-Westfalen in das START-Stipendienprogramm aufgenommen

Der Kreis der START-Stipendiaten in Nordrhein-Westfalen ist heute erneut gewachsen: 78 talentierte, leistungsstarke und gesellschaftlich engagierte Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund sind in das START-Stipendienprogramm aufgenommen worden. mehr

01.09.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Bildungsgewerkschaft zum SPD-Papier "Aufstieg durch Bildung"

Die Richtung des SPD-Papiers "Aufstieg durch Bildung - Chancengleichheit und wirtschaftlicher Wohlstand" stimme, urteilt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Das Programm hat der SPD-Parteivorstand heute beschlossen. "Jetzt muss die SPD zeigen, dass sie es mit ihren Ankündigungen Ernst meint und sich an die politische Umsetzung machen. Die meisten Vorhaben stehen und fallen mit einer soliden Finanzierung. Für Merkels Bildungsgipfel am 22. Oktober haben die mitregierenden Sozialdemokraten eine klare Vorgabe gemacht", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne in Frankfurt a.M.. mehr

01.09.2008 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Verordnung zum Einbürgerungstest in Kraft

Zuwanderinnen und Zuwanderer müssen für ihre Einbürgerung in der Regel Kenntnisse der deutschen Rechts- und Gesellschaftsordnung nachweisen. Die entsprechende Verordnung zu Einbürgerungstest und Einbürgerungskurs ist nun in Kraft getreten. mehr

01.09.2008 Pressemeldung Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Kultusministerium weist Vorwürfe von SPD zurück

"Bayern hat rasch und unbürokratisch zusätzliche Mittel bereitgestellt, um Schülern ohne Abschluss zum erfolgreichen Hauptschulabschuss auch an Volkshochschulen zu führen und damit Kürzungen des Europäischen Sozialfonds (ESF) teilweise kompensiert." Mit dieser Aussage weist Kultusstaatssekretär Bernd Sibler die Vorwürfe der SPD in der Bayerischen Staatszeitung zurück und betont nachdrücklich, dass es keine Ermessenssache des Kultusministeriums ist, Schüler, die bereits einen Hauptschulabschluss haben, mit ESF-Mitteln zu einem qualifizierten Hauptschulabschluss zu führen. "Der ESF verbietet eine Förderung von Absolventen, die bereits einen HS-Abschluss haben. Es geht also hier nicht um eine bayerische Hoheit oder Willkür, sondern wir sind rechtlich gebunden, die europäischen Mittel für das festgeschriebene Förderspektrum zu verwenden.", so der Staatssekretär. mehr

29.08.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Kultusministerium: Es gibt keine Vorgabe einer Erfolgsquote zu Hauptschulabschlüssen

Den Vorwurf der Grünen, das Schulamt in Cham habe Noten beschönigen lassen, damit die landesweite Statistik der Hauptschulabsolventen stimme, weist das Bayerische Kultusministerium mit Nachdruck zurück. mehr

29.08.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Gutes Zeugnis für BRAFO: Modellprojekt zur Berufsorientierung wird zunächst bis 2012 fortgesetzt

BRAFO hat das erste Schuljahr erfolgreich absolviert. Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff, Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz sowie der Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für Arbeit, Max-Volker Dähne, stellten dem Projekt zur frühzeitigen Berufsorientierung heute ein gutes Zeugnis aus. BRAFO (Berufswahl Richtig Angehen Frühzeitig Orientieren) ist ein bundesweit einmaliges Gemeinschaftsprojekt des Landes Sachsen-Anhalt sowie der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für Arbeit. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen der Sekundar- und Gesamtschulen, die im Rahmen des Schulunterrichts an jeweils vier Praxistagen einzelne Berufsfelder erkunden können. Für Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf können auch Praktika in Unternehmen mit sozialpädagogischer Begleitung außerhalb der Schulzeit vereinbart werden. Träger des landesweiten Projektes sind regionale Bildungszentren vor Ort. mehr

29.08.2008 Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

VBE zeigt Sympathie mit der Bildungsoffensive von unten: Schulen, Lehrer und Schüler vor Ort stark machen

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg zeigt viel Sympathie für die Bildungsoffensive der SPD "von unten" und will Schu­len gleichfalls geöffnet sehen für neue Ideen und Organisationsformen. mehr

29.08.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Zöllner: Berufsschulen übernehmen Verantwortung für Fachkräfteausbildung

Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner: "Fachkräfte sind die entscheidende Voraussetzung für die Innovationsfähigkeit der Unternehmen, für wirtschaftliches Wachstum und für die regionale Entwicklung. Die gezielte Fachkräfteentwicklung wird immer wichtiger, auch deshalb muss das Ausbildungsplatzangebot weiter wachsen. Die berufliche Bildung wird immer wichtiger. Je größer der Fachkräftebedarf wird und je schneller die technischen und beruflichen Anforderung der Unternehmen sich wandeln, desto mehr Verantwortung übernehmen die beruflichen Schulen. In Berlin investieren wir einerseits in die Infrastruktur, andererseits haben wir neue Berufsbilder in das Angebot der Schulen aufgenommen. Damit bauen wir die Leistungsfähigkeit der beruflichen Schulen in Berlin weiter aus." mehr

29.08.2008 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

90 Prozent der Schüler in Oberstufen an Gesamtschulen machen das Abi

90 % aller Schüler an den Gesamtschuloberstufen in NRW schließen mit einer Hochschulreife ab, 71 % erreichen dabei die allgemeine Hochschulreife, 19 % die Fachhochschulreife. Nur ein Jugendlicher von zehn an den Gesamtschulen verlässt die Oberstufe ohne höherwertigen Abschluss. Zu diesem Ergebnis kam eine Umfrage der Gemeinnützigen Gesellschaft Gesamtschule NRW (GGG NRW) und der Schulleitungsvereinigung der Gesamtschulen. In einer repräsentativen Studie wurden an 29 Gesamtschulen die Schullaufbahnen von Schülerinnen und Schülern untersucht, die 2004 die 11. Klasse besuchten. mehr

29.08.2008 Pressemeldung Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)