Der bayerische Kultusminister Siegfried Schneider hat sich der Forderung des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Günther Oettinger nach einem bundesweiten Zentralabitur angeschlossen und gestern in der Süddeutschen Zeitung unter anderem vorgeschlagen, in den Fächern Deutsch und Mathematik einheitliche Prüfungsaufgaben zu entwicklen, die von allen Abiturienten in Deutschland gelöst werden müssten und nach einem einheitlichen Schlüssel beurteilt würden. Außerdem, so Schneider, erwarte er, dass die "hohen Ansprüche" des bayerischen Abiturs allgemeingültig werden. Für die bundeseinheitlichen Standards könnte nach Meinung des bayerischen Kultusministers das Berliner Institut für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) zuständig sein, das dann auch die normierten Aufgaben entwickeln würde. Zu diesen Äußerungen hat nun der ehemalige Leiter des Seminars für Pädagogik an der Universität Ulm, Prof. Dr. Ulrich Herrmann, Stellung genommen. bildungsklick.de veröffentlicht an dieser Stelle seinen Gastkommentar:
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10.08.2007
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