Hochschulabschluss

Rau: Keine Zusammenlegung von Haupt- und Realschule

Kultusminister Helmut Rau MdL hält am dreigliedrigen Schulsystem fest. Bei der ersten landesweiten Hauptschulmesse am Montag (30. Januar) in Ludwigsburg lehnte Rau die Forderungen nach einer Zusammenlegung von Haupt- und Realschule erneut ab. Die Einführung so genannter "Regionalschulen" sei die "falsche Antwort" auf den demografisch bedingten Rückgang der Schülerzahlen. Die Schließung von 600 Hauptschulen im ganzen Land wäre die Folge. Dies würde vor allem den ländlichen Raum treffen. mehr

31.01.2006 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Bayer. Schülerkongress zu den neuen Hochschulabschlüssen Bachelor und Master

150 Schülersprecher und Redakteure von Schülerzeitungen aus Gymnasien und Fachoberschulen in ganz Bayern haben sich am Freitag in Nürnberg zum Bayerischen Schülerkongress zu den neuen Hochschulabschlüssen Bachelor und Master getroffen. mehr

13.01.2006 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Veränderte Fachkräftelandschaft in den Thüringer Kitas

Nach dem Entwurf des neuen Kindertagesstättengesetzes dürfen demnächst in den Kindertagesstätten Fachkräfte unterschiedlichster Ausbildungsrichtungen arbeiten: - Heilerziehungspfleger/innen und Heilpädagog/innen (also Personen, die Fachkräfte des Gesundheitswesens sind) - Diplompädagog/innen, Diplomsozialpädagog/innen, Absolventen mit Bachelor- oder Magisterabschluss, die eine Vertiefungsrichtung "Pädagogik der frühen Kindheit" aufweisen - Staatlich anerkannte Erzieher/innen. mehr

06.12.2005 Pressemeldung GEW Thüringen

VBE und ADJ: Krasser Widerspruch zwischen Koalitionsvertrag und Föderalismusreform

"Das Hohelied auf Bildung im Koalitionsvertrag erfährt schrille Misstöne durch die Föderalismusreform", kritisieren der Verband Bildung und Erziehung (VBE) und seine Nachwuchsorganisation ADJ. "Der Rückzug des Bundes aus Rahmenkompetenzen im Bildungsbereich wird gravierende Auswirkungen auf Bildungsgerechtigkeit haben", konstatieren die Bundesvorsitzenden von VBE und ADJ Ludwig Eckinger und Oliver Arlt. Als "besonders schwerwiegend" bezeichnen Eckinger und Arlt die Zulassung abweichender Länderregelungen bei Hochschulabschlüssen und die Absage an die bisherige bundeseinheitliche Besoldung. "Den verantwortlichen Politikern ist offenbar nicht klar, dass das Lehrpersonal und somit die Qualität der Bildungseinrichtungen direkt abhängig von der Haushaltslage der Länder werden", warnen die Bundesvorsitzenden von VBE und ADJ. VBE-Bundesvorsitzender Eckinger bezeichnet die Pläne als "Horrorszenario". Es sei unerträglich, wenn der Zugang zu Bildung nun auch noch davon abhängig werde, in welchem Bundesland die Schüler zu Hause seien. mehr

15.11.2005 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Bulmahn: "Erfolgsweg für Frauen an den deutschen Hochschulen "muss weiter ausgebaut werden"

"Frauen in Deutschland waren noch niemals zuvor so gut ausgebildet wie heute." Das erklärte Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn anlässlich der Präsentation der Langzeitstudie "Frauen im Studium" in Berlin. Die Studie wird seit 1983 von der soziologischen Fakultät der Universität Konstanz im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) umgesetzt. Danach ist der Anteil der weiblichen Studienanfängerinnen erstmals höher als der Anteil der Männer. Im Wintersemester 2003/2004 stieg der Anteil der Studienanfängerinnen auf rund 50 Prozent. Die Untersuchung, bei der 33.000 Studentinnen befragt wurden, ergab weiterhin, dass weibliche Studierende ihr Studium effizienter als ihre männlichen Kommilitonen anlegen. Daraus folgen eine niedrigere Abbruchquote und ein schnelleres Studium. mehr

20.10.2005 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Elitenetzwerk Bayern

Das Elitenetzwerk Bayern wird ein Jahr alt. Gemeinsam mit Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, zog Wissenschaftsminister Thomas Goppel während des Besuchs des Elitestudiengang Technology Management am Mittwoch in München eine positive Bilanz der ersten zwölf Monate des bundesweit einzigartigen Förderprogramms: mehr

05.10.2005 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

GEW: "Deutschland braucht große Kraftanstrengung, um zu führendem Bildungsland zu werden"

Nach Auffassung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist in Deutschland eine "große Kraftanstrengung notwendig, um bei der Bildung international nach vorne zu kommen". "Es gibt keinen Grund für selbstzufriedenes Schulterklopfen. Die Ergebnisse der heute vorgestellten OECD-Studie 'Bildung auf einen Blick' lassen noch keine stabile Trendwende zum Positiven erkennen", sagte die stellvertretende GEW-Vorsitzende Marianne Demmer am Dienstag in Berlin. "Zarte Pflänzchen wie das Ganztagsschulprogramm der Bundesregierung können leicht wieder eingehen, wenn die falschen politischen Entscheidungen getroffen werden." So sei die nach der Erhöhung des Bafögs erkennbare Tendenz leicht steigender Zahlen bei den Studienanfängern durch die in mehreren Bundesländern geplante Einführung von Studiengebühren gefährdet. mehr

13.09.2005 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Weiblich, jung und qualifiziert - Die Pressesprecher in deutschen Verlagen

Pressesprecher in deutschen Verlagen sind vorwiegend weiblich, jünger als 45 Jahre alt und besitzen das Abitur oder einen Hochschulabschluss. Das ergab eine Befragung, die vom Verleger-Ausschuss im Börsenverein des Deutschen Buchhandels und dem Arbeitskreis der Verlags-Pressesprecherinnen und -Pressesprecher (AVP) durchgeführt wurde, um die Tätigkeitsprofile und die Organisation in den Pressestellen deutscher Verlage zu beleuchten. Die Studie soll Anstöße für die Weiterentwicklung des Berufsbildes der Verlags-Pressesprecher liefern und als Grundlage dienen, um Empfehlungen für die Aus- und Weiterbildung in Verlagspressestellen zu erarbeiten. mehr

12.07.2005 Pressemeldung Börsenverein des Deutschen Buchhandels

GEW: "Politik muss umsteuern"

Ein "Umsteuern der Politik" hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mit Blick auf die aller Voraussicht nach im September stattfindende Bundestagswahl gefordert. Sie hat für den Bildungsbereich ein Zehn-Punkte-Programm als Messlatte für jede neue Bundesregierung vorgelegt. Mit ihrem Vorstoß macht sich die Bildungsgewerkschaft für eine sozialere Politik, die reguläre Arbeitsplätze schafft, eine bessere Bildung und Ausbildung sowie gute Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten stark. mehr

21.06.2005 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

© ZDF

"Drei Stufen für eine europäische Berufsbildung"

(bikl/idw) Die Zeiten, in denen die berufliche Bildung auf regionale Arbeitsmärkte zielte, sind vorbei. Die europäische Wirtschaftsverflechtung erfordert nationale Organisations- und Qualifizierungsformen, die internationalen Standards genügen. Die Europäische Kommission hat als Beitrag zur Schaffung eines Europäischen Berufsbildungsraum einen Qualifikationsrahmen (European Qualification Framework, EQF) entwickelt und dazu aufgefordert, diesen breit zu diskutieren. mehr

02.06.2005 Artikel