Lesekompetenz

Jeder Vierte liest keine Bücher

In Deutschland liest jeder Vierte niemals ein Buch. Das belegt die aktuelle Studie "Lesen in Deutschland 2008", der Stiftung Lesen, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die heute veröffentlicht wurde. Über 2.500 Jugendliche und Erwachsene wurden bei dieser umfangreichsten Lesestudie seit dem Jahr 2000 repräsentativ befragt. Einen besonderen Fokus legte die Studie auf Menschen mit Migrationshintergrund – und kam zu einem bemerkenswerten Ergebnis: 36 Prozent von ihnen lesen ein- oder mehrmals in der Woche und 11 Prozent sogar täglich. Damit greifen sie mindestens ebenso häufig zum Buch wie der Bevölkerungsdurchschnitt mit 36 Prozent wöchentlichen bzw. 8 Prozent täglichen Lesern. "Deutsch sprechende Migranten bilden eine neue Lese-Mittelschicht - mit großem bildungspolitischen Potenzial", lautet das Fazit von Andreas Storm, Parlamentarischer Staatssekretär für Bildung und Forschung: "Ihre Mitglieder sind wichtige Multiplikatoren, um bildungsferne Schichten zu erreichen. Und sie belegen, dass die Vermittlung von Sprachkompetenz der Schlüssel für erfolgreiche Leseförderung ist." mehr

04.12.2008 Pressemeldung Stiftung Lesen

Schülerinnen und Schüler, die gute Schulbibliotheken benutzen, schneiden in Leistungstests besser ab

Dies ist das Ergebnis von in USA und Kanada seit 1993 durchgeführten Untersuchungen in 10000 Schulen mit über einer Million Schülerinnen und Schülern. Nach dem Ursprungsstaat werden sie "Colorado-Studie" genannt. mehr

25.11.2008 Pressemeldung LAG Schulbibliotheken in Hessen e.V.

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave zum bundesweiten Vorlesetag:

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave hob heute (20. November) die Bedeutung des Vorlesens für die Sprachbildung von Kindern hervor. "Nichts bringt Kindern die Welt der Bücher und die Faszination des Lesens so nahe wie das Vorlesen. Es weckt die Neugier und animiert zum Nachmachen." Die jüngsten PISA-Ergebnisse bestätigten einmal mehr die herausragende Bedeutung des Lesens für die gesamte Bildungskarriere. Umso wichtiger sei es, jede Möglichkeit zu nutzen, Kinder und Jugendliche an das Lesen heranzuführen, meinte die Ministerin und lobte die Initiative von ZEIT und Stiftung Lesen, die bereits zum fünften Mal zum bundesweiten Vorlesetag aufgerufen hatten. mehr

21.11.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

VBE erwartet bessere Lernerfolge vor allem durch die Stärkung der Lesekompetenz der Schüler

Obwohl manche Zeitgenossen das Wort "Pisa" schon nicht mehr hören können, sei es notwenig, sich auch nach den jüngsten Veröffentlichungen (Pisa III) Gedanken über die Weiterentwicklung der Schulen zu machen, versichert der Sprecher des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Ba­den-Württemberg. Schule sei nun mal ein großer schwerer Dampfer und kein Schnellboot. Ruckartige Wendemanöver und Zickzackkorrekturen könnten das Boot zum Schwanken bringen, sorgten aber auf keinen Fall für Stabilität und das gute Gefühl, auf richtigem Kurs zu sein. mehr

21.11.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Langzeitstudie des Börsenvereins: Buchhandlung bleibt beliebtester Kaufort für Bücher

Kaffeeduft, Papierrascheln, Leselust – die Buchhandlung behauptet sich als beliebtester Kaufort für Bücher. 46 Prozent der Deutschen erwerben die Mehrzahl ihrer Bücher in Buchhandlungen. Das ergibt die repräsentative Langzeitstudie "Buchkäufer und Leser – Profile, Motive, Wünsche", die der Börsenverein des Deutschen Buchhandels nach 2005 nun zum zweiten Mal in Auftrag gegeben hat. mehr

20.11.2008 Pressemeldung Börsenverein des Deutschen Buchhandels

PISA-E 2006: Bremen findet Anschluss an andere Bundesländer

Für PISA-E, den inzwischen dritten Vergleich der Länder in Deutschland, wurden 2006 in Bremen 2625 Schülerinnen und Schüler aus 49 Schulen – 38 in Bremen und 11 in Bremerhaven - getestet. Im Mittelpunkt standen bei dieser Erhebung die naturwissenschaftlichen Kompetenzen. Getestet wurden aber auch wieder die Kompetenzen in den Bereichen Mathematik und Leseverständnis. mehr

18.11.2008 Pressemeldung Bremen Senatorin für Wissenschaft und Häfen

GEW Bayern: Jugendliche mit Migrationshintergrund bleiben die Verlierer im bayerischen Schulsystem

Wir sind gut, aber wir wollen noch besser werden und benachteiligte Gruppen besser fördern – mit diesem Anspruch trat die bayerische Staatsregierung nach den früheren PISA-Veröffentlichungen an. Der heute veröffentlichte Bundesländervergleich dagegen attestiert Bayern weitgehend Stagnation. mehr

18.11.2008 Pressemeldung GEW Bayern

Stiftung Lesen würdigt den PISA-Erfolg von Sachsen

Sachsen liegt beim aktuellen PISA-Test auf Platz 1. Das geht aus den jetzt veröffentlichten Ergebnissen der Studie von 2006 hervor. In allen drei Disziplinen - Lese- und Textverständnis, Mathematik und Naturwissenschaften - die bundesweit verglichen wurden, konnte Sachsen punkten. Für Heinrich Kreibich, den Geschäftsführer der Stiftung Lesen kommt das nicht von ungefähr: mehr

18.11.2008 Pressemeldung Stiftung Lesen

Staatsminister Jürgen Banzer: PISA-E 2006 erfreuliches Ergebnis

Dass Hessen auch bei der dritten PISA-Ländervergleichsstudie wieder einen deutlichen Punktezuwachs in allen drei Kernbereichen (Lesekompetenz, mathematische Kompetenz, naturwissenschaftliche Kompetenz) verzeichnen kann und jetzt im oder oberhalb des OECD-Durchschnitts liegt, ist ein gutes Zeichen. Den Schulen, Lehrern und Schülern gilt an dieser Stelle mein ausdrücklicher Dank und meine Anerkennung für ihre Anstrengungen“, so Staatsminister Jürgen Banzer anlässlich der heute in Berlin vorgestellten Ergebnisse der PISA-E-Studie mit Daten aus dem Jahr 2006. mehr

18.11.2008 Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen

PISA E: Rund jeder vierte Jugendliche in Hamburg bedroht

Die aktuellen Ergebnisse der PISA E Studie kommentiert der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft/ GEW Hamburg, Klaus Bullan: mehr

18.11.2008 Pressemeldung GEW Hamburg