Mobilität

Weltdokumentenerbe

Zwei deutsche Nominierungen zum UNESCO-Weltdokumentenerbe: Benz-Motor und Berliner Mauer

Der Zwei-plus-Vier-Vertrag und 14 weitere Dokumente zum Bau und Fall der Berliner Mauer sind für das UNESCO-Register des Dokumentenerbes "Memory of the World" nominiert. Das "Benz-Patent von 1886" zum Fahrzeug mit Gasmotor ist ebenfalls nominiert. Über die Aufnahme berät das Internationale Komitee für das Memory of the World-Programm vom 22. bis 25. Mai 2011 in Manchester. Insgesamt liegen 80 Nominierungen für das Weltregister vor, darunter die Verfassung Südafrikas von 1991, der Nachlass des österreichischen Komponisten Arnold Schönberg und die iranische Epik-Sammlung "Panj Ganj" von Nezami. mehr

09.05.2011 Pressemeldung Deutsche UNESCO-Kommission e.V.

Hochschule

Studienreform immer erfolgreicher

Hochschulen, Studentenverbände und Politik beraten auf der Zweiten Nationalen Bologna-Konferenz in Berlin über die Schwierigkeiten beim Übergang vom Bachelor zum Master und die zu geringe Mobilität der Studierenden. mehr

06.05.2011 Pressemeldung Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Die Grünen

Bologna-Reform: Schavan muss korrigieren statt gesundbeten

Zur 2. Nationalen Bologna-Konferenz erklärt Kai Gehring, Sprecher für Hochschulpolitik: mehr

06.05.2011 Pressemeldung Bündnis 90/Die Grünen

Schavan

Hochschulreform auf gutem Weg

Auf Einladung von Bundesbildungsministerin Annette Schavan und des Präsidenten der Kultusministerkonferenz (KMK), Bernd Althusmann, trafen sich heute in Berlin Vertreter von Ländern, Hochschulen, Studierenden, der Wirtschaft und weiterer Akteure im Hochschulbereich, um über aktuelle Herausforderungen bei der Umsetzung der Hochschulreformen zu diskutieren. mehr

06.05.2011 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Bologna-Prozess

Kempen: "Bologna-Konferenz ohne Schönfärberei"

Der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), Professor Dr. Bernhard Kempen, hat die Politik im Vorfeld der Nationalen Bologna-Konferenz am 6. Mai 2011 in Berlin dazu aufgerufen, sich ohne Schönfärberei den immer noch erheblichen Problemen des Bologna-Prozesses zu widmen. Vielerorts hätten Lehrende und Lernende gemeinsam Prüfungsordnungen entschlackt, Mobilitätsfenster errichtet und das Bachelorstudium aus dem sechssemestrigen Korsett entlassen. Aber trotz dieser Nachbesserungen sei die Reform noch lange keine Erfolgsgeschichte. mehr

05.05.2011 Pressemeldung Deutscher Hochschulverband (DHV)

Forschungsmittel

HRK zur Zukunft der Finanzierung von Forschung und Innovation in der EU

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) begrüßt die Pläne der Europäischen Kommission, einen gemeinsamen strategischen Rahmen für Forschung und Innovation zu schaffen, wenn dieser zur besseren Nutzung von Synergien in der europäischen Förderlandschaft sorgt. Das geht aus einer Stellungnahme an die Kommission hervor, die die HRK-Mitgliederversammlung gestern in Heidelberg abgestimmt hat. Derzeit findet eine Konsultation zur Nachfolge des 7. Forschungsrahmenprogramms statt, das 2013 ausläuft. mehr

04.05.2011 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

Studie

Was kommt nach dem Bachelor?

Mehr als 80 % der Studiengänge in Deutschland sind auf die neuen Abschlüsse Bachelor und Master umgestellt. Rund drei Viertel der Studienanfänger/-innen immatrikulieren sich in einem Bachelorstudiengang. Zu der Frage, wie viele von ihnen im Anschluss ein Masterstudium aufnehmen bzw. wie viele auf ein Masterstudium verzichten wollen, um direkt in den Beruf zu starten, gibt es dagegen bislang noch wenig gesicherte Informationen. Forscherinnen und Forscher des HIS-Instituts für Hochschulforschung (HIS-HF) haben die Bachelorstudierenden deshalb zu ihren weiteren Studien- und Berufsperspektiven befragt. Das Ergebnis: 55 % der Befragten sind sich bereits sicher, nach dem Bachelor ein Masterstudium absolvieren zu wollen, ein weiteres Fünftel ist sich noch unsicher. mehr

03.05.2011 Pressemeldung HIS Hochschul-Informations-System GmbH

Internationaler Austausch

Azubi-Auslandspraktika im Aufwind

Immer mehr Unternehmen in Deutschland wollen ihren Azubis Auslandserfahrungen ermöglichen. So haben 2010 allein rund 1500 junge Menschen mit Unterstützung der Mobilitätsberaterinnen und -berater der Handwerkskammern und Industrie- und Handelskammern einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland absolviert. Im Gegenzug erhielten 500 Auszubildende und junge Fachkräfte aus dem europäischen Ausland Einblicke in Unternehmen in Deutschland. Das ergibt eine erste Auswertung des Programms "Berufsbildung ohne Grenzen", einer gemeinsamen Initiative des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) und des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), mit der bundesweit Mobilitätsberaterinnen und -berater bei den Kammern finanziert werden. mehr

27.04.2011 Pressemeldung DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag

Berufliche Bildung

Auszubildende lassen sich von Grenzen nicht aufhalten

Auszubildende und Berufsfachschüler aus Deutschland sind beruflich wesentlich mobiler als bisher angenommen. Das geht aus einer neuen Studie im Auftrag der "Nationalen Agentur Bildung für Europa" beim Bundesinstitut für Berufsbildung hervor. Laut den Ergebnissen haben von 2007 bis 2009 rund 23.500 junge Menschen in der Erstausbildung jährlich ein Praktikum oder einen vergleichbaren Lernaufenthalt im Ausland absolviert - das sind 50 Prozent mehr als bisher angenommen. mehr

20.04.2011 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Bayern

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle begrüßt Position vieler Lehrkräfte, vergleichbare Abschlussprüfungen zu realisieren - Stellungnahme zu Umfrage des Instituts Allensbach - Absage an Forderung, Bildungsföderalismus abzuschaffen

Vom Wunsch einer Mehrzahl von Lehrkräften in Deutschland, vergleichbare Abschlussprüfungen an den Schulen zu schreiben, sieht sich Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle in einem Kernanliegen seiner Bildungspolitik bestätigt. "Ich habe im vergangenen Jahr vorgeschlagen, dass die Länder auf der Grundlage einheitlicher Standards für Bildungsabschlüsse normierten Pools von Musteraufgaben erarbeiten. Aus diesen sollen sie jeweils ihre Prüfungen für Abitur, Mittleren Bildungsabschluss und Hauptschulabschluss zusammenstellen", so der Minister. Das garantiere Vergleichbarkeit und Verlässlichkeit für alle Beteiligten. Als valides Instrument, um dieses Anliegen durchzusetzen, hat Kultusminister Spaenle einen Staatsvertrag zwischen den Ländern vorgeschlagen. mehr

19.04.2011 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus