Kultusminister wünscht erholsame Ferien – Positive Bilanz des letzten Schuljahrs

"Ein ereignisreiches Schuljahr geht zu Ende. Mit gemeinsamer Anstrengung haben wir viel geschafft. Dafür danke ich allen Erzieherinnen und Erziehern, den Lehrerinnen und Lehrern sowie den Kindern und Jugendlichen mit ihren Eltern und wünsche eine erholsame Zeit in den Ferien", erklärte der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann in Hannover zum heutigen (19.07.2006) Beginn der niedersächsischen Sommerferien.

19.07.2006 Niedersachsen Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

"Im zweiten Jahr nach der Schulstrukturreform sind wir auch bei der inhaltlichen Verbesserung unserer Schulen und Kindertagesstätten ein gutes Stück vorangekommen. Die ersten zentralen Abschlussprüfungen in der Hauptschule und das erste Zentralabitur, landesweite Vergleichsarbeiten, Schulinspektionen, Sprachförderung, individuelle Förderung, mehr Bildungsarbeit in den Kindergärten und nicht zuletzt der Schritt in die Eigenverantwortliche Schule, der vom Landtag in diesem Monat beschlossen wurde, sind Meilensteine auf dem Weg zur Qualitätsschule für Niedersachsen und heraus aus dem PISA-Tal", machte Busemann deutlich.

Ferienzeit sei nun auch Zeit zur Erholung und Entspannung. "Jetzt können wir alle tief durchatmen. Das bringt Luft und Energie für die Herausforderungen des neuen Schuljahrs, denen wir uns am 31. August mit frischen Kräften stellen werden", so der Kultusminister.

Busemann wandte sich in diesem Zusammenhang gegen in Bayern erhobene Forderungen nach einer generellen Verkürzung der Ferien um 14 Tage. "Schülerinnen und Schüler ebenso wie Lehrerinnen und Lehrer brauchen die unterrichtsfreie Zeit zur Regeneration und Entspannung und zur Vorbereitung auf das nächste Schuljahr", sagte Busemann. Im Übrigen seien die Ferientermine in der Kultusministerkonferenz bis 2010 festgelegt worden. " Schon deshalb ist der Vorschlag zurzeit ohne Relevanz", stellte Busemann fest.

Nach den großen Reformschritten komme nun die Detailarbeit. "Das ist vielleicht weniger spektakulär, aber nicht minder wichtig", betonte Busemann. Statt rückwärtsgewandte Debatten zu führen, komme es nun darauf an, nach vorn zu schauen und die gemeinsamen Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. "Wir wollen mehr und bessere Bildungschancen für alle Kinder und Jugendlichen in unserem Land", so Busemann abschließend.


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