Bessere Chancen durch gezielte Lernförderung

Die Koffer sind gepackt, die Sitzordnung mit dem besten Freund im Bus schon seit Wochen geklärt – Klassenfahrten sind Abenteuer, an das sich Kinder ein Leben lang erinnern. Leider fällt es gerade sozial schwachen Familien schwer, ihrem Nachwuchs Ausflüge, Klassenfahrten oder Nachhilfe zu ermöglichen. Damit mangelnde finanzielle Mittel keinen Nachteil bei der Entwicklung darstellen, führte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Jahre 2011 das Bildungspaket "Bildung und Teilhabe" für Kinder und Jugendliche aus sozialschwachen Familien ein. Schüler können so beispielsweise an Schulausflügen und Klassenfahrten teilnehmen oder eine Vereinsmitgliedschaft in Anspruch nehmen. Außerdem lässt sich das Bildungspaket auch für persönlichen Schulbedarf und zur Unterstützung von besseren Noten einsetzen. Dazu gehört zum Beispiel auch die Inanspruchnahme von Nachhilfe in zertifizierten Nachhilfeinstituten wie dem Studienkreis.

08.04.2014 Pressemeldung Studienkreis

Aktuell sind beim Studienkreis rund 15 Prozent der Nachhilfeschüler über das Bildungspaket angemeldet. Zwischen 2012 und 2013 stiegen die Anmeldungen mit "Bildung und Teilhabe" sogar um 47 Prozent, zudem lässt sich in den ersten neun Wochen des Jahres 2014 ein erneutes Wachstum von rund 25 Prozent verzeichnen. Anhand dieser Zahlen wird deutlich: Das Förderpaket "Bildung und Teilhabe" wird nach zögerlichem Start gut angenommen. Dies liegt auch daran, dass das Antragsprozedere vielerorts unbürokratischer geworden ist und die Leistungsstellen bereitwilliger genehmigen. Trotz der steigenden Zahl der Antragsteller ist vielen berechtigten Eltern immer noch nicht bekannt, dass sie Anspruch auf diese Leistungen zur Förderung ihrer Kinder haben. Aus diesem Grund beantwortet der pädagogische Leiter des Studienkreises, Max Kade, die häufigsten Fragen zum Paket "Bildung und Teilhabe":

Für wen ist "Bildung und Teilhabe" gedacht?

Max Kade: Dieses Paket wurde für Kinder und Jugendliche geschnürt, deren Eltern Sozialleistungen beziehen. Berechtigt sind Kinder und Jugendliche aus Familien, die Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Leistungen nach § 2 AsylbLG (Asylbewerberleistungsgesetz), Sozialhilfe, Kinderzuschlag oder Wohngeld beziehen. In Deutschland betrifft dies derzeit rund 2,5 Millionen Mädchen und Jungen.

Wann kann das Leistungspaket in Anspruch genommen werden?

Max Kade: Beantragt wird "Bildung und Teilhabe" zum Beispiel, wenn Kinder und Jugendliche einem Hobby nachgehen möchten, wenn eine Klassenfahrt ansteht oder wenn zusätzliche Unterstützung in Form von Nachhilfe benötigt wird. Vorrausetzung ist dafür, dass die Schule den Bedarf an Lernförderung bestätigt und keine vergleichbaren schulischen Angebote bestehen.

Wird Lernförderung nur bewilligt, wenn die Versetzung gefährdet ist?

Max Kade: Meistens wird das gleichgesetzt. Gefährdete Versetzung ist aber nicht das einzige Kriterium. Für den Gesetzgeber ist "das Erreichen eines ausreichenden Lernniveaus" entscheidend. Außer der Versetzung sind verbesserte Chancen auf dem Arbeitsmarkt und für die weitere Entwicklung im Beruf ausschlaggebend.

Wo werden Leistungen aus dem Bildungspaket beantragt?

Max Kade: In der Regel wendet sich der Antragsteller an die Stelle, von der er auch seine Sozialleistungen bezieht. Wer Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld bekommt, wendet sich also meistens an das zuständige Jobcenter. Für Familien, die Sozialhilfe, Leistungen nach dem AsylbLG, Wohngeld oder den Kinderzuschlag erhalten, sind die Jobcenter nicht zuständig. Die Kreise oder kreisfreien Städte nennen dann den zuständigen Ansprechpartner.

Ist die Beantragung eines Bildungsgutscheins nicht kompliziert und brauchen die Antragsteller mehrere Behördengänge?

Max Kade: Zum Glück nicht. Dem Kind sollen die Leistungen möglichst schnell, unbürokratisch und auf direktem Wege zugutekommen. Daher müssen Leistungen aus dem das Bildungspaket nur einmal beantragt werden. Aber Achtung! Für einzelne Leistungen – beispielsweise die Nachhilfe – ist oft ein zusätzlicher Antragsbogen auszufüllen. Bestätigt die Schule nach Ablauf des Bewilligungszeitraums weiterhin Förderbedarf, muss ein Folgeantrag gestellt werden. Wichtig ist, die Anträge rechtzeitig zu stellen. Denn die Bearbeitung dauert meist mehrere Wochen.

Wie funktioniert die Abrechnung? Müssen die Eltern in Vorkasse gehen?

Max Kade: Nein, es ist nicht nötig, dass die Eltern in Vorkasse treten. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat für die Abrechnung ein unkompliziertes Prinzip entwickelt. Die Kreise oder zuständigen Bezirksämter übernehmen die Kosten. Dazu werden Gutscheine an die Leistungsberechtigten ausgestellt oder das Geld gelangt auf dem direkten Wege auf das Konto der Anbieter. Über die einzelnen Details klären die jeweiligen Ämter im Zuge der Beantragung auf.

Studienkreis

Der Studienkreis – ein Unternehmen des Münchner AURELIUS Konzerns – gehört zu den führenden privaten Bildungsanbietern in Deutschland. Das Unternehmen bietet qualifizierte Nachhilfe und schulbegleitenden Förderunterricht für Schüler aller Klassen und Schularten in allen gängigen Fächern. Die individuelle Förderung folgt einem wissenschaftlich belegten Lernkonzept. Es stärkt das Verantwortungsbewusstsein der Schüler gegenüber ihren Lernerfolgen, verbessert das Vertrauen in ihre Fähigkeiten und hilft ihnen, ihr Potenzial zu entwickeln und zu entfalten. In seiner "Kinderlernwelt" bietet der Studienkreis eine ganzheitliche Förderung für Grundschulkinder an. Mit seinen rund 1.000 Standorten gewährleistet der Studienkreis seinen Kunden ein Angebot in Wohnortnähe und bundesweit professionelle Online-Nachhilfe durch ausgebildete E-Tutoren. Um Eltern Orientierung auf dem Nachhilfemarkt zu geben, lässt der Studienkreis die Qualität seiner Leistungen vom TÜV Rheinland überprüfen. In Deutschlands größtem Service-Ranking der ServiceValue GmbH, der Tageszeitung DIE WELT und der Goethe Universität Frankfurt wurde der Studienkreis in 2013 Branchensieger in der Kategorie "Nachhilfeanbieter". Er ist damit "Service-Champion 2013". Weitere Informationen zur Arbeit und zum Konzept des Studienkreises gibt es unter www.studienkreis.de oder gebührenfrei unter der Rufnummer 0800/111 12 12. Über www.facebook.com/studienkreis können Interessierte direkt mit dem Studienkreis in Kontakt treten.

Ansprechpartner

Studienkreis GmbH
Thomas Momotow
Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsstraße 104
44799 Bochum
Telefon: 02 34/97 60-122
Fax: 02 34/97 60-100
E-Mail: tmomotow@studienkreis.de
Web: www.studienkreis.de

Studienkreis GmbH
Claudia Hofeldt
Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsstraße 104
44799 Bochum
Telefon: 02 34/97 60-127
E-Mail: chofeldt@studienkreis.de


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