Arbeitszeit

Hinausschieben der Pensionierungsgrenze auf 67 Jahre im Lehrerbereich sehr problematisch

Sehr kritisch hat sich der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, zu Plänen und gesetzlichen Regelungen in einzelnen Bundesländern wie Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg geäußert, das Pensionsalter für Beamte und damit auch für Lehrerinnen und Lehrer schrittweise auf 67 Jahre anzuheben. Er betonte: "Wir haben schon jetzt eine deutliche Überalterung der Kollegien, der deutsche Lehrer ist durchschnittlich fast 50 Jahre alt. Dazu kommt, dass die Belastungsfaktoren im Schuldienst in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind. Kinder zu unterrichten ist heute oft Schwerstarbeit. Die Zeit im Schuldienst zählt doppelt, sie kostet nämlich mehr Nerven als in vielen anderen Berufen! Lehrkräfte befinden sich immer im 'pädagogischen Fronteinsatz´." mehr

07.11.2008 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

VBE fordert Lehrer auf, zusätzliche Belastungen zu melden

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg sieht mit Sorge, dass Lehrer einerseits schulisch immer mehr belastet werden, auf der anderen Seite diese enorme Mehrbelastung von der Öffentlichkeit häu­fig gar nicht wahrgenommen wird, wie es die jüngste Äußerung des Finanz­ministers in Richtung Überprüfung der Lehrerarbeitszeit erahnen lässt. mehr

17.09.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

VBE: Stächele soll seine Hausaufgaben machen

Finanzminister Willi Stächele soll zuerst einmal seine Hausaufgaben machen, bevor er meint, er müsse erneut die leidige und ungerechtfertigte Diskussion um die Arbeitszeit der Lehrkräfte neu entfachen. Der Sprecher des des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) in Südbaden, Josef Klein (Rickenbach), gibt sich irritiert über Widersprüche. Gerade nach der Ära Schavan habe Kultusminister Helmut Rau erkannt, dass Lehrer gute, wichtige und notwendige Arbeit leisten. Erst vor einer Woche hat Rau im Schulleiterbrief zum Schuljahresanfang die Lehrkräfte gelobt. Dass nun der Finanzminister aus fiskalischen Gründen durch eine müßige Diskussion Öl ind Feuer gieße, stoße auf völliges Unverständnis des VBE. mehr

15.09.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

VBE widerspricht Finanzminister: Lehrer arbeiten eher mehr als zu wenig - Arbeit ist anders geworden

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg sieht anders als der Finanzminister keine Spielräume bei der Arbeitszeit der Lehrer zu Gunsten des Landes. Die Tätigkeit der Lehrer hat sich in den letzten Jahren verändert. Standen früher hauptsächlich Unterricht und Korrekturen von Klassenarbeiten im Vordergrund, bekommen heute Bera­tungsgespräche, Team-Konferenzen und Schulentwicklung immer mehr Gewicht, die nicht über das Deputat abgedeckt sind. mehr

13.09.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Gemeinsame Erklärung der Niedersächsischen Kultusministerin, des dbb beamtenbundes und tarifunion landesbund niedersachsen sowie des Deutschen Gewerkschaftsbundes Bezirk Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt

Die dauerhafte Sicherstellung der Unterrichtsversorgung sowie die Schaffung angemessener und verlässlicher Rahmenbedingungen für die Lehrerinnen und Lehrer sind ein besonderes Anliegen der Niedersächsischen Kultusministerin, des dbb beamtenbund und tarifunion landesbund niedersachsen und des Deutschen Gewerkschaftsbundes Bezirk Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt. Deshalb begrüßen die Unterzeichner, dass flexible und rechtlich abgesicherte Rahmenbedingungen für die Ausgleichsphase des verpflichtenden Arbeitszeitkontos – unter Wahrung der Interessen der Lehrkräfte – festgelegt worden sind, die auch die Belange der Unterrichtsversorgung nicht außer Betracht lassen. Die gemeinsamen Anstrengungen und der konstruktive Dialog haben zu einem sachgerechten Ergebnis geführt. mehr

03.09.2008 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

VBE: Mehr Einstellungen durch erhöhten Bedarf möglich

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg begrüßt es, dass ab dem kommenden Schuljahr etliche Lehrer eine Stunde pro Wo­che weniger unterrichten müssen, da diese die dem Land fünf Jahre lang als Vorgriffsstunde zur Verfügung gestellte Zeit nun zurück erhalten. Durch den erhöhten Bedarf an Lehrerstunden könnten jetzt - auch bei zu­rückgehenden Schülerzahlen - mehr junge Pädago­gen eingestellt werden. mehr

02.09.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Schuljahr beginnt mit Plus an Lehrerstunden

Im Schuljahr 2008/2009 stehen erstmals wesentlich mehr Lehrer zur Verfügung, als je zu vor. Grund dafür ist nicht ein überraschender demografischer Einbruch, sondern einfach ein Gerichtsentscheid, die Verbeamtungen in Teilzeit als verfassungswidrig erklärt. Für Unmut sorgt dabei die starre Haltung des Kultusministeriums zur Frage der Teilzeitbeschäftigten. mehr

20.08.2008 Pressemeldung GEW Thüringen

Lehrerverbände fordern Reformstopp in der Schulpolitik

Die zurückliegenden drei, schulpolitisch von CDU/FDP verantworteten Jahre haben eine Vielzahl von Neuerungen und Veränderungen für Schulen, Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte mit sich gebracht. mehr

13.08.2008 Pressemeldung Philologenverband NRW (PhV NRW)

Der Schulbereich bedarf weiterer erheblicher Investitionen

"Der Start ins neue Schuljahr ist trotz zusätzlicher Investitionen in den Schulbereich von vielen offenen Fragen begleitet, die dringend einer Lösung bedürfen", so Udo Beckmann, Vorsitzender des VBE NRW. mehr

08.08.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Regierung revidiert Absichten zum Abbau von Lehrerstellen

Der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Eberhard Brandt vermisst in den Beschlüssen der Haushaltsklausur der Landesregierung ein Konzept, mit dem genügend junge Lehrerinnen und Lehrer für die Arbeit in den niedersächsischen Schulen geworben und gehalten werden. "Die Regierung trägt die Verantwortung dafür, dass auch in Zukunft Absolventen aus den Hochschulen und junge Lehrkräfte in Nachbarländer abwandern." Damit dieser Skandal beendet wird, kündigt die GEW Aktionen im neuen Schuljahr an. Das Kabinett habe bei den Referendarstellen selbst die unzureichenden Pläne der Kultusministerin deutlich beschnitten. mehr

09.07.2008 Pressemeldung GEW Niedersachsen