Jeder will alt werden, aber niemand will alt sein. Dieser Spruch des Schauspielers Martin Held beschreibt treffend die derzeitige Diskussion um die "vergreisende Gesellschaft". Die meisten Menschen verknüpfen Altsein mit Krankheit, Vergesslichkeit, Schmerzen. Viele Bilder des Alters basieren auf solchen negativen Stereotypen. Doch der Blick sollte sich gerade auch auf die produktiven Gestaltungsmöglichkeiten richten – und die Forschung kann helfen, diese näher zu beleuchten. Im August 2006 gab die VolkswagenStiftung daher den Startschuss für eine Ausschreibung zum Thema "Individuelle und gesellschaftliche Perspektiven des Alterns" – unter dem Dach ihrer Initiative "Zukunftsfragen der Gesellschaft". Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollten sich inhaltlich originell und methodisch ausgewiesen daran beteiligen mit dem Ziel, Entwicklungspotenziale einer alternden Gesellschaft auf individueller und gesellschaftlicher Ebene auszumachen und diese zu fördern – und zwar unter Beteiligung der "Betroffenen". Zwölf Projekte werden seit diesem Sommer bereits mit rund 3,6 Millionen Euro unterstützt. Die VolkswagenStiftung bringt nun vier weitere Forschungsvorhaben mit über 1,2 Millionen Euro auf den Weg. Wir stellen Ihnen die vier Projekte im Folgenden genauer vor.
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16.12.2008
Pressemeldung
VolkswagenStiftung