Gymnasium

Zu den Beschlüssen der Kultusministerkonferenz erklärt Schulministerin Barbara Sommer:

Die Kultusministerkonferenz hat die Grundsatzentscheidung zur Schulzeitverkürzung an Gymnasien auf acht Jahre bis zum Abitur bestätigt. mehr

07.03.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Kürzungen am Gymnasium sind keine Investitionen in unsere Jugend!

Der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt hat den Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK), den Bundesländern eine flexiblere Gestaltung der Stundentafeln zu erlauben, kritisiert. mehr

07.03.2008 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

KMK-Beschluss lässt weitere Unterrichtskürzungen zu

Die von der Kultusministerkonferenz beschlossene Flexibilisierung der bisherigen Mindeststundenzahl bis zum Abitur ist nichts anderes als eine verdeckte Unterrichtskürzung, so der DPhV-Vorsitzende Heinz-Peter Meidinger. mehr

07.03.2008 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

Auch Flexibilität hat Grenzen!

Auf ihrer Sitzung am 6.3.2008 hat sich die Kultusministerkonferenz darauf verständigt, den Ländern größere Flexibilität bei der Umsetzung der Gesamt-stundenzahl an Gymnasien einzuräumen. mehr

07.03.2008 Pressemeldung Philologenverband NRW (PhV NRW)

Deutscher Lehrerverband zum "Turbo-Abitur": "Der neue G8-Beschluss ist eine Mogelpackung"

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes (DL), Josef Kraus, hat die jüngste Beschlusslage der Kultusministerkonferenz zum achtjährigen Gymnasium (G8) wie folgt kommentiert: mehr

07.03.2008 Pressemeldung Deutscher Lehrerverband (DL)

VBE: Verkürzung der Schulzeit wird verkürzt diskutiert

"Die Diskussion über die Verkürzung der Schulzeit am Gymnasium trifft nicht den Kern des Themas", so Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft VBE NRW. "Es kann nicht nur darum gehen, wie viel Unterrichtsstoff Schülerinnen und Schülern in weniger Zeit eingetrichtert werden kann. Notwendig wäre vielmehr eine Debatte darüber, welche Kompetenzen Schülerinnen und Schüler im 21. Jahrhundert brauchen, um den Anforderungen gewachsen zu sein, die sie nach Ende ihrer Schulzeit erwarten." mehr

07.03.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Abitur darf nicht durch Unterrichtsabstriche entwertet werden

Der Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW) geht davon aus, dass die heute und morgen tagende Kultusministerkonferenz (KMK) es bei der bisherigen Mindestvorgabe von 265 Jahreswochenstunden belassen wird. "Mit dieser Vorgabe nimmt Deutschland im europäischen Vergleich zwar noch keinen Spitzenplatz ein, schafft aber die benötigten stundenmäßigen Voraussetzungen für weitere Qualifizierungsmaßnahmen mit dem Ziel eines anspruchsvollen gymnasialen Bildungsgangs; alles andere wäre ein Armutszeugnis für eine verhältnismäßig reiche Industrienation wie Deutschland", so der Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg, Karl-Heinz Wurster. mehr

06.03.2008 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

´Vorsprung durch Bildung´ über Reduzierung des Wissens?

"Die weitere Reduzierung der Ansprüche an das Wissen unserer Schüler ist die grundfalsche Antwort auf den immer schärfer werdenden internationalen Wettbewerb. Der rasante wirtschaftliche Aufstieg Indiens, Chinas und anderer asiatischer Staaten ist auch auf den verbreiteten Bildungshunger und auf enorme Bildungsanstrengungen des Einzelnen wie des Staates zurückzuführen. Das dort anzutreffende Bewusstsein um den Wert von Bildung und das Streben junger Menschen, sich möglichst viel Wissen anzueignen, steht in einem krassen Kontrast zur derzeitigen Diskussion um nochmalige Stoff- und Stundenkürzungen am achtjährigen Gymnasium", mahnte der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt anlässlich der heutigen Tagung der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) unter dem Titel "Bildungsrisiken und -chancen im Globalisierungsprozess". Schmidt, der verschiedene asiatische Bildungssysteme bei mehreren Studienaufenthalten vor Ort kennenlernen konnte, teilt die Feststellung des vbw, dass ´die wichtigste Ressource Bildung in einer zunehmenden Wissensgesellschaft verstärkt und ausgebaut werden muss´, wolle Deutschland ´international nicht den Anschluss verlieren´. mehr

06.03.2008 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

GEW: "Öffentlichkeit soll mit Zahlenspielchen hinters Licht geführt werden"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat scharf gegen die Absicht der Kultusministerkonferenz (KMK) protestiert, die Unterrichtszeit bis zum Abitur zu "flexibilisieren". "Das sind Tricksereien und Zahlenspielchen, mit denen die Öffentlichkeit hinters Licht geführt werden soll. Flexibilisierung ist ein anderes Wort für Kürzung, die niemand merken soll. Offiziell wird an den 265 Wochenstunden bis zum Abi festgehalten, de facto werden diese weiter reduziert", sagte Marianne Demmer, Leiterin des GEW-Vorstandsbereichs Schule, am Mittwoch in Frankfurt a.M. Es sei lächerlich, etwa Englischstunden aus der Grundschule auf die gymnasiale Schulzeit anzurechnen oder den Anteil von Projektstunden auszuweiten. mehr

05.03.2008 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

SPD wirft Ländern Versagen beim Ausbau von Ganztagsschulen vor

(bikl) Die SPD wirft einem Großteil der Länder Versagen beim Ausbau der Ganztagsschulen vor. Sie hätten die dafür zur Verfügung stehenden Bundesmittel schlecht genutzt, kritisierte der bildungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Jörg Tauss, gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung. Es gebe zwar an den Gymnasien Unterricht am Nachmittag, aber keine echten Ganztagsschulen. "Die Verkürzung der Schulzeit auf acht Jahre ist deshalb zu einem Desaster für Schüler, Eltern und Lehrer geworden", so der SPD-Politiker. mehr

05.03.2008 Artikel